Buchbesprechung: „Devon@bruns_LLC: Wolfsblut“ – Bianca Nias

Devon@bruns

Klappentext
Ausgerechnet Kunuk! Devon ist wenig erbaut, von dem Commander der Navy Seals aus seiner Gefangenschaft befreit zu werden, dafür waren die beiden Hitzköpfe schon zu oft aneinandergeraten. Doch Siku Kunuk und einige Gedächtnislücken sind nicht seine einzigen Probleme – Devon kann seine Wolfsgestalt nicht annehmen. Jetzt muss sich Devon bei ihrer Flucht vor den Verfolgern und bei dem Versuch, seine Erinnerungen wieder zu erlangen, nicht nur Sikus Führung anvertrauen, sondern sich auch der merkwürdigen Gefühle erwehren, die der Bär plötzlich in ihm auslöst …

__________________________

Mit dem vierten Teil der Gestaltwandler-Serie @bruns_LCC „Devon@bruns_LCC: Wolfsblut“ hat Bianca Nils einen mehr als gelungenen Abschluss der Serie geschrieben.
Des öfteren kommt es ja vor, dass Buchserien einem zum Ende hin das Gefühl geben, dass der/die AutorIn froh ist, das Ganze nun hinter sich gebracht zu haben. Dies ist bei Bianca Nias nicht der Fall. Sie hat es fertig gebracht, dass man auf der einen Seite froh ist, das alle Beteiligten ihr Happy End bekommen, man es aber dennoch traurig findet, dass das Ganze jetzt zu Ende sein soll.

Siku Kunuk, ein Bärwandler schmeißt, um Devon zu retten, seinen Dienst bei den Navy-Seals hin, da er sich die Schuld an der Entführung Devons gibt. Siku ist mürrisch, introvertiert & stur und konnte in der Vergangenheit mit Devon’s lockerer Art nicht viel anfangen. Als er in Sibirien dann die Spur der Entführer findet und Devon schließlich befreien kann, zeigt sich auf dem langen und anstrengenden Rückweg, dass der grantelnde Bär durchaus ein Herz hat. Es ist einfach schön zu lesen, wie die beiden zueinander finden und wie bemüht Siku ist, dass aus dem geschwächten, gefolterten und – bedingt durch die Entführung – genetisch angeschlagenen Wolfswandler wieder der alte Devon werden kann und wie sie sich Schritt für Schritt näher kommen.
Zudem zeigt sich auch, dass sie sich auf ihre echten Freunde in jeder Lebenslage verlassen können. Hier schließt sich der Kreis aus allen vier Büchern und man erfährt, wer der Bruns LCC schaden wollte. Dies  hat mich überrascht, da es ja scheinbar tatsächlich den bösen Intriganten gab, der die Weltherrschaft wollte. Aber nein… es ist banal und erschreckend, was verletzte Eitelkeit in Verbindung mit viel Geld und den nötigen Kontakten anrichten kann bzw. könnte.
Viele Kleinigkeiten und Nebenereignisse machen die Geschichte rund und zeigen wieder einmal die liebenswerten Charaktere dieser so freundschaftlich verbundenen Wandlergemeinschaft.

Da Bianca Nias ja eine neue Serie rund um die bereits vorgenannten Navy-Seals plant, wird man vielleicht/hoffentlich den ein oder anderen „Bekannten“ aus der „Bruns Clique“ wieder treffen.

Stellvertretend – auch – für die anderen bereits erschienen Geschichten aus der Gestaltwandler-Serie (die ich alle genossen habe) bekommt dieser abschließende Band

 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

fàilte

El Ma

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 747 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 252 Seiten
Verlag: dead soft verlag (1. Juli 2015)
Preis:  € 5,99

Advertisements

Ein Kommentar zu “Buchbesprechung: „Devon@bruns_LLC: Wolfsblut“ – Bianca Nias

  1. Pingback: Buchbesprechung: Operation Alpha: Navy Seals-Wild Forces – Bianca Nias | El Ma liest, strickt und träumt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s