Buchbeschreibung: „Nur eine Frage der Liebe“ – J. Walther

Nur eine Frage der Liebe

Klappentext:
Als der junge Fotografiestudent Phillip den 26 Jahre älteren Galeristen Christoph kennenlernt, wird aus Sympathie schnell Freundschaft. Doch eigentlich ist da ein Knistern zwischen ihnen, eine Anziehung, der sich beide auf Dauer nicht entziehen können. Vor allem Phillip hat Bedenken – gibt er ihrer ungewöhnlichen Liebe eine Chance?

Der Roman ist eine Fortsetzung von „Phillips Bilder“, kann aber auch ohne die Vorgeschichte gelesen werden.

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Nun endlich komme ich dazu die noch fällige Buchbeschreibung von „Nur eine Frage der Liebe“ zu schreiben. Dabei war dies das erste der Bücher aus dieser Reihe, das ich gelesen habe.

„Nur eine Frage der Liebe“ ist in einem komplett anderen Stil geschrieben als die beiden anderen Bücher „Benjamins Gärten“ und „Phillips Bilder„. Philipp (ja, der aus Phillips Bilder) lebt nun, zwei Jahre später, in Berlin und trifft hierbei auf den wesentlich älteren Galeristen Christoph. Die Geschichte beschreibt den nicht immer einfachen Weg der Beiden, bis sie endlich zueinander stehen können, wobei sich Phillip noch viel schwerer mit dem Altersunterschied tut, als Christoph.
Jeder von uns hat sich sicherlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie es wäre, wenn man einen wesentlich älteren oder auch jüngeren Partner an seiner Seite hätte – J. Walther zeigt einem hier mit viel Gefühl eine Möglichkeit dessen auf. Phillip selbst kann sich emotional (noch) nicht wirklich von Seth lösen, hier hilft nur eine Reise in die alte Heimat und ein „sich stellen“ mit seiner Vergangenheit. Christoph hingegen hat große Bedenken, ob er denn diesen viel jüngeren Mann würde halten können.
Beide haben aber sehr gute Freunde, die ihnen durch diese nicht ganz einfache Zeit helfen.
J. Walther hat es wieder geschafft, bei mir eine emotionale Verbindung zu den Protagonisten zu erzeugen. Nicht nur die Hauptdarsteller Phillip und Christoph schafften es in mein Herz, nein auch Eva und Anna erreichten mich. Eva als Transfrau sogar so sehr, dass ich gerne noch mehr über sie gelesen hätte. In einer „sparsamen“ Version erzählt J. Walther „nebenher“ die sich anbahnende Verbindung zwischen den beiden Frauen. Sie gibt einem aber nie das Gefühl, hier nur eine Lücke füllen zu wollen, nein – die Verknüpfung mit Phillip und Christoph passt und ergibt eine runde Geschichte.

Ich lese die Bücher von J. Walther wahnsinnig gerne. Sie hat das Talent dem Leser eine emotionale Bindung mit den Protagonisten zu geben. Man liest das Buch und fühlt mit Freunden. Ich habe mir während des Lesens des Öfteren Gedanken gemacht, wie ich in der jeweiligen Situation reagiert hätte – egal ob emotional oder verbal, dies schaffen nicht viele Autoren.

Ich bin gespannt darauf, was J. Walther demnächst einfallen wird, hier jedoch darf ich eine liebevolle Leseempfehlung aussprechen und wieder

💜 💜 💜 💜 +

vergeben.

fàilte

El Ma

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1611 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 234 Seiten
Verlag: HJW (16. Januar 2015)
Preis:   € 4,49  (Kauf: klick aufs Bild)

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2 Kommentare zu “Buchbeschreibung: „Nur eine Frage der Liebe“ – J. Walther

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