Buchbesprechung: „Wie fängt man einen Phönix“ – Sage Marlowe

Wie fängt man einen Phönix

Klappentext
Als er in einer ländlichen Gegend Englands seinen Urlaub verbringt, erwartet Ryan Holmes nicht, dass der einzige Mensch im Umkreis von fünf Meilen der Mann seiner Träume ist. Hitzköpfig aber introvertiert, mag Jazz Spencer, Ryans einzelgängerischer Nachbar, zwar aussehen, als wäre er gerade einem feuchten Traum entsprungen, doch er besitzt das Potenzial, sich zu einem Alptraum zu entwickeln.

Sie geben der explosiven Anziehungskraft zwischen ihnen nach und lassen sich auf eine Affäre ein. Während Ryan begeistert ist und sie rein körperlich offenbar sehr gut zusammen passen, bleibt Jazz emotional auf Distanz. Da er zögert, seine Gefühle und eigentlich überhaupt irgendwelche nennenswerten persönlichen Informationen, preiszugeben, muss Ryan seine eigenen Schlüsse ziehen — die allerdings entpuppen sich größtenteils als total falsch.

Schon bald erkennt Ryan, dass, wann immer er dabei ist, sich zu verlieben, Jazz die Flucht ergreift und Ryans Herz vom Feuer ihrer Leidenschaft verbrannt zurücklässt.

Fest entschlossen, dennoch das Rätsel zu lösen, das Jazz für ihn darstellt, überlegt Ryan sich, wie man einen Phönix ein für alle Mal fängt.

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Vorneweg ganz kurz: Diese Geschichte ist so ganz anders, als die „Tinte, Schweiß und Tränen“-Serie von Sage Marlowe, die ich vor einigen Monaten gelesen habe und die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.
„Wie fängt man einen Phönix“ ist ruhig, gediegen (ohne langweilig zu sein) und englisch (ohne steif rüberzukommen – sorry, in manchen expliziten Handlungssträngen natürlich schon 😉 ). Gleich zu Beginn kam ein Satz, der mich hat grinsen lassen, da er so voll und ganz dem entspricht, wonach mir seit einiger Zeit immer öfter ist: „Ein Paradies für Menschenfeinde“. Dies bezieht sich auf die Schilderung, als Ryan mit seinem schnittigen „Stadtwägelchen“ zum einsam gelegenen Ferienhaus seiner Eltern ins ländliche England fuhr.
Dazu passt dann auch, dass er auf den introvertierten, „maulfaulen“, aber optisch dem Traumtypen entsprechenden Jazz trifft. Die beiden können nicht mit, aber auch nicht ohne einander.
Ryan und Jazz sind – jeder auf seine Art – tolle Männer. Der Weg in eine Beziehung ist nicht einfach, aber wenn man etwas wirklich will und der „Zufall“ die Finger im Spiel hat, klappt es ja (vielleicht?) doch.

Aber… mitten im schönsten Lesefluss… ist die Geschichte zu Ende 😉 – nein, sie hat ein Ende, aber…. Hallo man kann mich doch nicht mit Fragen zurücklassen… Nun ja, Geduld ist jetzt nicht gerade meine herausragendste Eigenschaft und nun muss ich abwarten, denn es wird (und muss) einen zweiten Teil geben. So kann man mich schließlich nicht im Regen stehen lassen :-).

Lieber Sage Marlowe, wenn die Fortsetzung jetzt noch ein bisschen emotionaler (nicht unbedingt dramatischer) wird, dann gibt es beim zweiten Teil sicherlich das letzte Herzchen, denn die Geschichte hat sich wunderbar flüssig gelesen und zwar so flüssig, dass ich – wie vorstehend schon erwähnt -, vom Ende etwas überrascht wurde.

So gibt es heute für den 1. Band   💜 💜 💜 💜  und die Vorfreude auf die Fortsetzung.

fàilte

El Ma

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1051 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 179 Seiten
Verlag: Me and the Muse Publishing; Auflage: 1 (17. Oktober 2015)
Preis:    € 4,99  (Kauf: klick aufs Bild)

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