„Die Zeichnung“ – shutterfly

Heute gibt es eine Buchbesprechung zu einer Geschichte auf „Fanfiction.de“ über die ich schon vor einiger Zeit gestolpert bin und die ich auch nach dem wiederholten Lesen immer noch heiß & innig liebe. Jedesmal bringt mir der Autor seine Sicht der Dinge wieder ein Stückchen näher.

Da ich hier leider kein Buchcover dazu einstellen kann, möchte ich Euch gerne den Autor mit seinen eigenen Worten kurz vorstellen:

shutterfly:

Vor etlichen Jahren in Berlin geboren, lebe ich noch immer hier und möchte diese verrückte Stadt eigentlich auch nicht mehr missen. Obwohl… wenn ich mal einen Sack voll Geld finde, dann würde ich mich schon gerne irgendwo in den toskanischen Hügeln niederlassen wollen, vorzugsweise ganz in der Nähe von Florenz. Ich liebe Italien und alles was drumrum ist und daran hängt.

[…]

Mein allererstes Werk war „Die Zeichnung“ . Mein Herz hängt sehr an dieser kleinen Geschichte um eine große Leidenschaft zwischen zwei Männern und der Liebe zur Kunst. Sie ist der Auftakt einer Trilogie, in deren Mittelpunkt jeweils ein anderes Paar steht. Der zweite Teil heißt „Schutzengel“ , der dritte „Engelstrompeten“ .

[…]

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Kurzbeschreibung
Nicolas, Hobby-Straßenmaler mit schmerzhaften Erinnerungen, trifft auf Marcus, der sein Leben auf den Kopf stellt. Er könnte glücklich mit ihm sein, wären da nicht Marcus‘ Selbstsucht und dessen bester Freund Sebastian, der aus Rom nach Berlin reist, um mit ihm die Weihnachtstage zu verbringen.

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In der Geschichte „Die Zeichnung“ geht es primär um eine sich entwickelnde (große) Liebe mit vielen Höhepunkten (im wahrsten Sinne des Wortes 😉 ) & einigen Tiefschlägen, die uns nebenbei im Laufe der Geschichte in bildhaft beschriebenen Sätzen u.a. durch Berlin und Rom führt und mir zudem viele interessante geschichtliche Fakten – in einem in die Geschichte passenden Stil – näher gebracht hat. Dazu ein bisschen Crime und tolle Freundschaften – was will man mehr?

Man wird mit Nicolas und Marcus in die Künstlerszene ebenso eingeführt, wie in verschiedene Berliner Bezirke. Obwohl ich Berlin so gar nicht kenne und eigentlich immer ein „Vorurteil“ (bzgl. Größe, Hektik und „Berliner Schnauze“) gehegt und gepflegt habe – hat es der Autor fertig gebracht, mich neugierig auf diese Stadt zu machen (d.h. über kurz oder lang: Berlin ich komme 🙂 ). Dies ist ihm im gleichen Stil mit Rom gelungen, das jetzt auch nicht unbedingt auf meiner Reiseliste ganz oben stand.
Dies immer vor dem Hintergrund, dass die Geschichte keine Reiseberichterstattung, sondern eine Gay-Romance mit durchaus expliziten, aber auch sehr gefühlvollen Liebes- & Sexszenen ist.

Beide Protagonisten sind vom Leben geprägt. Nicolas hat in seinen jungen Jahren bereits ein sehr belastendes Erlebnis hinter sich. Marcus ist aufgrund seiner Familientradition „Jäger und Sammler“. Um die Kunstgegenstände zu bekommen die er für seine Sammlung oder den Weiterverkauf auserkoren hat, handelt er durchaus schon einmal kühl, berechnend und entgegen seiner eigenen Prinzipien. In Beziehungen erwartet er von seinen Partnern ein doch eher monogames Verhalten, vergisst aber selbst schon mal alle Regeln. Unter diesen Voraussetzungen sind Probleme in der / den Partnerschaft(en) natürlich vorgezeichnet.

Da ich diese Trilogie nicht das erste Mal lese, weiß ich, dass mit den Bänden 2 und 3 rund um die Freunde aus „Die Zeichnung“ alle bis hierhin offenen Fragen noch abgedeckt werden. Zudem gibt es mittlerweile kleine Sidestorys in „Rote Weihnachten“ zu den Hauptbüchern.

Im Gegensatz zum Autor würde ich diese Geschichte keinesfalls eine „kleine Geschichte“ nennen. Dies mache ich nicht an den sagenhaften 237573 Worten fest, sondern an den Charakteren, die man einfach mögen und liebgewinnen muss. Dazu dann noch all die Schilderungen rund um Berlin, Rom und die Kunstszene… Für einen reinen Hobbyautoren, der diese Geschichten zu seinem (und unserem) Privatvergnügen schreibt, verfasst er diese mMn auf sehr hohem Niveau, was das Lesen für mich zu einem reinen Vergnügen gemacht hat und immer wieder machen wird.

Gerne lege ich Euch auch noch die anderen Geschichten aus seiner Feder ans Herz, ich habe mittlerweile alle gelesen und jede einzelne als sehr lesenswert empfunden.

Für all diejenigen, die ich mit dieser Buchbesprechung neugierig gemacht habe, darf ich hier noch den Link zur Autorenseite „shutterfly“ auf Fanfiction vermerken: http://www.fanfiktion.de/u/shutterfly.

Ich bin mir sicher, dass sich der Autor (und nein, ich kenne ihn nicht!) über Besucher auf seiner Seite und die eine oder andere Rückmeldung zu seinen Geschichten sicherlich freuen würde – so wie viele andere Autoren auch.

fàilte

El Ma

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Ein Kommentar zu “„Die Zeichnung“ – shutterfly

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