Es darf mal wieder ein Fragebogen sein…

Bei Frau Laberladen bin ich über nachfolgenden Fragebogen gestolpert (hier sind ihre Antworten), der seinen Ursprung bei „booknerds.de“ hat. (Der etwas andere Fragebogen für Blogger/Redakteure (und mehr) ).
Ich finde diese Idee ganz spannend und bevor ich es mir anders überlegen, mache ich doch mal mit 🙂

Runde 1 – Gemischte Fragen an Blogger, Redakteure und mehr (softcore und medium):

Welche Daseinsberechtigung hat Dein Blog?

Mein Blog ist meine persönliche „Gedächtnisstütze“ für Bücher die Eindruck bei mir hinterlassen haben. Klar lese ich viel mehr Bücher, als ich hier vorstelle, die meisten davon liest man, freut sich daran und wahrscheinlich werden sie nicht mehr so schnell wieder angefasst. Andere wiederum haben mich auf einer persönlichen Ebene erreicht, so dass ich etwas darüber schreiben will. 

Der Blog oder das Blog?

Der Blog 🙂

Einer Deiner Artikel wird von einem anderen Blogger oder beispielsweise einem Amazon-Rezensenten geklaut. Wie reagierst Du?

Da ich kaum nach Rezensionen „stöbere“, würde mir das wahrscheinlich erstmal nicht auffallen. Sollte ich zufällig darüber stolpern oder einen entsprechenden Hinweis bekommen, müsste ich überlegen, was ich tun würde. Zuerst würde ich wohl mal einen entsprechenden Kommentar unter dieser Rezension hinterlassen und dann…? Keine Ahnung, das wird sich zeigen, wenn es soweit ist.

Dein Blog ist urplötzlich offline, nichts geht mehr. Wie reagierst Du dann?

Da habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken darüber gemacht. Kommt Zeit, kommt Rat…

Du hast einen Gutschein erhalten, um 2.500 gleiche Artikel Deiner Wahl mit dem Logo Deines Blogs als Werbeartikel anfertigen zu lassen. Allerdings sind Flyer, Lesezeichen, T-Shirts und Kugelschreiber tabu. Welchen Artikel würdest Du auswählen?

🙂 ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Logo irgendjemanden interessieren würde, aber wenn, dann würde ich wohl Tassen, evtl. noch Mousepads, fertigen lassen. Wutknautschbälle aka Antistressbälle wären gut… richtig gut *g*

Nenne zwei Bücher und Deinen persönlichen perfekten Soundtrack dazu.

Loving Silver und Mr. Ironheart (beide von M.S. Kelts) – nicht, dass die Musik unbedingt zur Stimmung der Bücher passt, aber der Text gibt genau das wieder, was man eigentlich tun sollte, nämlich: Follow Your Heart (Menyo)

Schreibst Du Deine Rezensionen handschriftlich vor?

Nein, die werden direkt auf der Entwurfseite meines Blogs vorbereitet und überarbeitet, bevor sie freigegeben werden.

Verunstaltest Du Bücher für deine Schreibarbeit mit Knicken, Markierungen etc. oder behandelst Du sie eher wie ein rohes Ei?

Nein und nein. Direkt in die Bücher wird nichts geschrieben – wofür gibt es Post it? Man darf ihnen aber durchaus ansehen, dass sie gelesen wurden. Nur fürs Regal sind Bücher ja nicht da.
Anders ist es bei eBooks, hier werden durchaus Markierungen oder Anmerkungen hinterlassen.

Wenn Du eine Schreibblockade hast – wie gehst Du vor, um diese zu überwinden?

Bisher hatte ich noch keine (Gott sei Dank) – allerdings gab es schon Bücher, die mir so nahe gegangen sind, dass es mir schwer fiel überhaupt eine Rezension zu schreiben.

Schreibe ein kleines Gedicht (mindestens Vierzeiler) über Dein(en) Blog.

da ich kein Autor bin bzw. keine Gedichte schreiben kann, habe ich mir mal eins geklaut, dass für mich den Sinn von Büchern (und damit auch den meines Blogs) sehr gut beschreibt:

BÜCHER
Bücher können reden, lachen, weinen, träumen, reisen.

Irgendwann braucht jedermann ein Buch mit dem er reden, lachen, weinen, träumen, reisen kann.
                                                                                                                                Hartmut Kulick

Du liest in einer anderen Rezension absoluten (tatsächlichen!) Unfug – sie quillt über vor inhaltlichen Fehlern. Wie reagierst Du? Kommentierst Du? Schreibst Du den Verfasser an? Oder hältst Du die Finger still?

Fremde Rezension, fremdes Problem – hier obliegt es jedem Leser selbst sich ein Urteil und eine Meinung zu bilden. Vielleicht bin ja auch ich nur empfindlich und andere stören sich so gar nicht daran – was dann? Falls es denn so sein sollte, wie in der Frage beschrieben, disqualifiziert sich der Rezensent doch selbst…
Bei von mir bekannten und häufig gelesenen Bloggern oder Rezensenten ist mir das so aber eh noch nicht vorgekommen.

Hast Du schon mal eine Idee von anderen Bloggern geklaut?

Geklaut in dem Sinne noch nicht – genau wie hier bei diesen Fragen wird eine „Weiterbenutzung“ ja sogar gewünscht. Allerdings bringen einen andere Blogger durchaus auch schon mal auf Ideen, wie man seinen eigenen Blog noch etwas aufpeppen könnte.

Hast Du Dich schon mal einer Formulierung in einer anderen Rezension bedient, die Du gerne so ähnlich auch in einem Deiner Texte haben wolltest?

Bedient? Nein. Hilfestellung geholt? Ja.
Und zwar bzgl. einer möglichen Formulierung bzw. einer bestimmten Umschreibung eines Sachverhalts – und zwar dann, wenn ich emotional noch zu nah an einem Buch dran bin und mir „ein Wort“ fehlt, um das Ganze verständlicher zu machen. 

Das exotischste Buch in Deiner Sammlung ist:

Ich lese überwiegend Bücher aus dem Gay-Bereich. Diese sind für viele andere Leser „exotisch“ genug  🙂

Runde 2 – Gemischte Fragen an Blogger, Redakteure und mehr (medium+ und hardcore):

Stell Dir vor, man böte Dir an, Dein(en) Blog oder zumindest Deine Internetadresse für einen ordentlichen Batzen Geld zu verkaufen. Was würdest Du tun?

Wie groß ist der Batzen?
Nein, im Ernst:  Mein Blog, mein Schatz 🙂 – sprich: Keine Chance

Geld verdienen mit Deinem Blog – wie weit würdest Du gehen?

Da es sicherlich nicht zu großem Reichtum führen würde, würde ich diesen Weg gar nicht gehen. Alleine schon das Theater und die Arbeit mit dem Finanzamt… Solange es mir also nicht soviel bringt, dass ich privatisieren könnte – no way 😉

Hast Du schon mal heimlich ein Buch gelesen/einen Film gesehen/eine Serie geschaut, obwohl Du eigentlich sagtest: „Den Mist? Never ever!“?

Oh ja, DAMALS war ich noch sehr jung und habe mir bei meinem Onkel beim Babysitten immer in Teilabschnitten das „verbotene“ Buch „Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ von Klaus Kinski, reingezogen. Nun nach vielen Jahren habe ich es mir (nun erlaubt 😉 ) wieder einmal zu Gemüte geführt und kann nur sagen – was für ein Schrott *g*. Hier beweist sich wieder mal, nur was verboten ist, ist manchmal besonders „attraktiv“ *g*

Liest Du Dich selbst gern?

Ich selbst lese immer wieder gerne in meinen älteren Artikeln, weil diese mir das Buch ganz schnell wieder näher bringen (dafür ist mein Blog ja auch da 🙂 ). 

Man lobt Dich für einen Deiner Beiträge oder gar für Dein ganzes Blog total in den Himmel. Wie gehst Du mit diesem Lob um?

Da ich keine „genormten“ Rezensionen schreibe, d.h. dass renommierte Verlage damit sicherlich nicht sehr glücklich wären, freut es mich sehr, wenn meine Art zu schreiben den „Nerv“ der Leser trifft und sie etwas damit anfangen können. Ich denke mir eigentlich bei jedem Artikel, dass das was ich schreibe doch sowieso niemanden interessiert, freue mich dann aber wirklich jedesmal, wenn mir jemand schreibt, dass er/sie es genauso empfunden hat.  Ich bin dann jedesmal baff erstaunt und erfreut, dass überhaupt jemand meine Artikel liest und darauf reagiert.
Von daher, ich freue mich (sehr) drüber – Punkt. (Ach, und bei mir würde es heißen „Deinen ganzen Blog“ 😉  – s.o. „der Blog“)

Man attestiert Dir aufgrund einer Kritik keine Ahnung. Wie reagierst Du auf so etwas?

Wie gerade erwähnt, schreibe ich keine „Rezensionen“, die einen genormten Standard haben. Bei mir geht es um Emotionen, zwischenmenschliches Miteinander, persönliche Eindrücke usw. – also nichts, was man mir mit „keine Ahnung“ vorwerfen kann.
Wenn jemand also meint mir vorhalten zu müssen, dass ich schreibe „dass ich die Hälfte eines Buches mit Tränen in den Augen gelesen habe, weil mich das Schicksal des Protagonisten so mitgenommen hat“, dann tut es mir leid für ihn, denn persönliche Empfindungen lassen sich nicht steuern oder in ein vorgegebenes Schema pressen.

Man wirft dir als Blogger/Journalist vor, Du übtest Deine Arbeit nur aus, um so möglichst viele Rezensionsexemplare abzugreifen. Wie begegnest Du diesem Vorwurf?

Gar nicht, da ich nur selten Rezensionsexemplare annehme und dann auch nur, wenn der Verlag oder der Autor auch damit umgehen kann, wenn ich ggf. eine nicht so tolle Rezension oder evtl. sogar gar keine schreiben kann/will (bei Büchern die mir – aus welchem Grund auch immer – nicht gefallen haben, habe ich keine Energie eine Rezension zu schreiben) – wobei ich natürlich versucht „im direkten Kontakt“ zu erklären, warum es nicht funktioniert, denn das sollen sie schon wissen. Da dies nur die wenigsten Verlage/Autoren akzeptieren oder verstehen – reduzieren sich die Rezi-Exemplare, die auf meinem Reader landen, von selbst auf ein Minimum. Zudem erwarte ich keinesfalls und von niemandem, dass ich ein gedrucktes Exemplar erhalte. Sollte mir das eBook so gut gefallen haben, dann lasse ich es mir nicht nehmen, mir dann das TB für mein Regal zu kaufen – gute Arbeit soll belohnt werden 🙂

Ein Autor oder Verlag verlangt von Dir, Deine Rezension abzuändern oder gar zu löschen. Wie wirst Du handeln? Oder ist Dir das gar passiert? Falls ja: Wie hast Du gehandelt?

Warum? Falls ich mir das Buch selbst gekauft habe, unterliegt das, was ich schreibe der Meinungsfreiheit. Falls es ein Rezensionsexemplar gewesen ist, bin ich so fair und teile dem Verlag/Autor mit, aus welchem Grund ich was wie machen werde. Sollte das überlassene Buch in meinen Augen so schlecht gewesen sein, dass mir jegliche Energie fehlt, hier ein Review zu schreiben, werde ich ihnen das auch mitteilen. Und wie oben schon erwähnt, sollten sie damit nicht leben können, war es das letzte Buch, dass ich von ihnen als Rezi-Exemplar entgegen genommen habe.  Fortan gilt dann wieder: Gekauft = Meinungsfreiheit 🙂
Sollte bei einem Kaufbuch der Autor oder Verlag Einfluss auf meine Rezi nehmen wollen, werde ich dies  – entweder hier im Blog oder auch gerne z.B. bei Goodreads oder FB – deutlich formuliert kundtun.

Der Autor/Verlag droht mit einer Klage, wenn Du die Rezension nicht abänderst/löschst. Und nun?

Lasse ich es darauf ankommen. Lächerlich macht sich erstmal der Autor/Verlag. Denn wer mit Kritik (und damit sind keine Beschimpfungen gemeint) nicht umgehen kann, sollte die Öffentlichkeit und die Veröffentlichung von Büchern am besten sein lassen und lieber für sich zu Hause im stillen Kämmerlein schreiben…
Zudem glaube ich kaum, dass sich ein Autor/Verlag in der heutigen Zeit, bedingt durch die vielen sozialen Medien, es sich noch leisten kann, deswegen ein „Fass“ aufzumachen. Ich kenne zudem Leser, denen eine ehrliche „schlechte“ Rezension lieber ist, als ein lobhudelndes 5* Review. 

Hast Du bei Rezensionen schon mal geschummelt (beispielsweise das Buch nicht zu Ende gelesen und trotzdem eine vollständige Rezension geschrieben)?

Nein. Denn wie ebenfalls ein paar Stellen vorher erwähnt, wenn mir die Energie für ein Buch fehlt, gibt es auch keine Rezension.

Sind Zugriffszahlen/Like-Zahlen und Followerzahlen wichtig für Dich? Wie wirken sie sich hinsichtlich Motivation aus?

Ebenfalls nein. Klar freut man sich über Rückmeldungen. Ich würde diesen Blog aber auch Offline weiterführen, denn er ist ja erstmal meine „Gedächtnisstütze“, mein Archiv. Wenn sich andere darüber freuen, freut mich das auch – und zwar jedes Mal  🙂
Es ist aber durchaus interessant zu sehen, auf welche Artikel unterschiedlich viele Leser reagieren – hier würde mich dann eher interessieren, woran das 
liegt (Autor, Titel, die Rezi selbst usw.)

Liest Du auf dem Klo?

Ich lese überall 🙂 

Runde 3 – Zur Entspannung. Du als Konsument (softcore und seicht):

Gab es schon mal einen Protagonisten in einem Buch oder eine Figur in einem Film oder einer Serie, und Du dachtest: Verflucht, kennt der Autor mich?

Oh ja, ich habe letztens erst ein Buch gelesen, da waren mir beide Protagonisten – jeder auf seine Art – so ähnlich, dass mir die Rezension zu diesem Buch extrem schwer fiel. Hier objektiv zu sein, war mir fast unmöglich. Beim Lesen dermaßen den Spiegel vorgehalten zu bekommen, war sehr eigenartig 😉 

Stell dir vor, Du könntest die Protagonisten oder beliebige andere Figuren aus zwei Büchern/Filmen/Serien miteinander vertauschen. Wen und warum?

Warum sollte ich das tun? Der Autor hat sich bestimmt etwas dabei gedacht, als er seine Hauptdarsteller beschrieben hat. Meist sind es die Nebencharaktere, denen ich gerne eine eigene Handlung zuschustern möchte. Oft kommt dann nach einiger Zeit auch noch eine Geschichte mit gerade diesem Neben“darsteller“ nach, was mich dann sehr freut :-).

Welches ist Dein peinlichstes Lieblingsbuch/Dein peinlichster Lieblingsfilm/Deine peinlichste Lieblingsserie?

Aus dem Alter, in dem mir etwas peinlich ist, bin ich GsD schon raus 🙂

Welches war das frustrierendste Buchende/Filmende/Serienfinale für Dich? Wie hätte es ausgehen sollen? Warnung an die Leser der Antworten: Spoileralarm!

– Ich bin niemand, der zwingend ein „heile Welt“ Happy End braucht, aber ich brauche einen Abschluss – egal wie. Ich mag keine „Open Ends“, die mir die „Freiheit“ lassen, mir mein Ende selbst zu basteln.
– Jedes Buch mit einem unangekündigten Cliffhanger ist frustrierend und meiner Meinung nach für jeden Leser ein unfaires „Miteinander“ im Verhältnis Autor/Leser. Wie oft ist es schon passiert, dass der Autor eine Schreibblockade hat oder aber die Fortsetzung erst für „in einem Jahr“ geplant hat. Ich will das vorher wissen. Denn dann obliegt es mir, mir das Buch zu kaufen und auf „Halde“ zu legen oder zu warten, bis alle Teile erschienen sind.
– Ebenso frustrierend ist es – wie in meinem vorangegangenen Blogartikel, wenn Verlage erst groß eine Reihe ankündigen und dann wegen „schlechter“ Zahlen, diese entweder ganz einstellen oder ein Medium (meist dann das Druckexemplar) nicht mehr auf den Markt bringen (der Leser/Käufer ist der Leidtragende und dies wegen schlechter Kosten-/Nutzenrechnung).

Wenn Dein Leben oder Deine persönliche momentane Situation als Buch oder Film veröffentlicht würden: Wie hieße das Buch/der Film?

„Am Arsch die Räuber“ aka „Lasst mich raus“  (gilt aber wirklich nur für den aktuellen Zeitrahmen)
im Großen und Ganzen würde ich „Im steten Fluss“ nehmen.

Welches Buch/welcher Film/welche Serie hat Dich derart beschäftigt und aufgewühlt, dass Du tagelang an kaum etwas anderes denken konntest?

Aufgewühlt? oh ja, einige und jeweils auf einer anderen Gefühlsebene:
– Im positiven Sinne: „Die Queen und der Homo Jock King“ von TJ Klune (ich war selten so aufgedreht nach einem Buch), aber auch „Untier hat das letzte Wort“ von Sandra Busch (da lief ich, glaube ich, noch 3 Tage später mit einem Grinsen im Gesicht herum)
– Im persönlichen Sinne: Die Fortsetzung eines Buches, dass ich bereits vorab als Mitglied einer Leserunde lesen durfte (auch jetzt ein paar Tage danach kann ich nur an sehr zuckrige Geschichten ran)
– Im Sinne von „gib mir mehr“: Die Bücher von Tobias Jäger (Beachrats, San Antonio Tales) und Mathilda Grace (Ostküsten- und Kanadareihe)

Hast Du schon einmal einer Figur aus einem Buch, einem Film oder einer Serie nachgeeifert? Oder wurdest Du hierdurch zu einer Handlung/Tat inspiriert?

Nicht direkt, aber durch das viele Lesen bin ich  – denke ich zumindest – wesentlich toleranter und mutiger (im Sinne von – ich halte nicht mehr so oft den Mund, wenn ich denke, dass etwas nicht in Ordnung ist) geworden.

Runde 4 – Drei Dinge, die…

…das Schreiben schreibenswert machen:

– meine Gedanken nicht mehr nur im Kopf mit mir herumzutragen
– positive (oder auch andere) Resonanz auf meine Reviews
– ein „Archiv“ zu haben

…Dir bei manch anderem Blog mächtig auf die Nerven gehen

– unübersichtlicher Aufbau / keine klare Struktur
– blinkende, glitzernde Details
– und die bei manchem Anbieter fehlende „gefällt mir“ Möglichkeit. Oft mag man einfach nur ein Zeichen hinterlassen, dass man da war. So manches Mal fehlt mir einfach die Zeit einen Kommentar zu hinterlassen und dann muss ich leider wieder verschwinden, ohne mich bemerkbar machen zu können…

…Du Dir bei deinem eigenen Blog schon ewig vorgenommen, aber noch nicht verwirklicht hast:

– eine monatliche Übersicht der gelesenen Bücher mit Kurzbewertung.

…Dir das Lesen spontan madig machen:

– nervige Protagonisten
– ein liebloses „auf den Markt werfen“ eines Buches (schlechte Rechtschreibung, fehlende oder falsch gesetzte Satzzeichen, nicht gekennzeichnete persönliche Reden und schlampige Seiteneinteilung, wie z.B. fehlende Absätze usw.)
– laute Umgebungsgeräusche 

…Du gerne als Ausrede nutzt, nur um mehr Zeit zum Lesen zu haben:

– dazu brauche ich keine Ausreden – lesen hat immer Priorität (außer ich bin auf der Arbeit und auch da wird jedes Zeitfenster genutzt 😉 oder ich treffe mich mit Freunden)

…nicht so wichtig sind wie dein Blog:

– Fernsehen, Hausarbeit und alles was sonst nicht soooooo dringend erledigt werden muss *g*

…Dir definitiv wichtiger sind als dein Blog:

– meine Katzen
– Urlaub
– Lesen 🙂
und auch wenns der 4. Punkt ist: mein Job

Runde 5 – ein paar Sätze zum Vervollständigen:

Amazon ist…

…mein Buchdealer, obwohl es mittlerweile noch andere, wesentlich sympathischere Anbieter meines Lieblingsgenres gibt

In meinem Wohnort…

…lässt es sich hervorragend leben, man ist in kurzer Zeit überall und dennoch will ich irgendwann mal weg 😉  (für einen längeren, aber begrenzten Zeitraum)

Ein Autor schreibt Bücher, weil…

…ihn sonst seine Muse in den Wahnsinn treibt?

Marcel Reich-Ranicki fand ich…

…manchmal witzig, sehr belesen, sehr selbstbewusst, oftmals aber einfach nur anstrengend (das sind aber viele Leute, die von „ihrem“ Wissen überzeugt sind 😉 )

Hysterisierung und Pathetisierung in der Literatur…

… Hysterisierung: kann und will ich nicht nachvollziehen
… Pathetisierung: wenn’s passt 😉

Was ich im Literatur-/Film-/Serienbusiness niemals verstehen werde, ist…

… das man heutzutage mit geringstem Aufwand sofort ein „Star“ der Szene ist. Wirkliche „Stars“ gibt es heutzutage nur wenige.
Man kann durchaus Erfolge erzielen, aber das tut jeder, der einen anständigen Job auf lange Zeit richtig gut macht – nur dass dieser halt nicht diese öffentliche Plattform hat.
Jeder ehemalige Lebenspartner eines „Stars“ wird heute mindestens zum Sternchen oder Prominenten gehypt, nur weil er/sie mal mit XY zusammen wahr… gehts eigentlich noch? 

Wenn ich die Bibliographie eines bestimmten Autoren/einer bestimmten Autorin einfach auslöschen könnte, dann die von _________, weil __________.

Warum sollte man das tun – dies wäre für mich nichts anderes als die Bücherverbrennung vor gut 80 Jahren… Manche Bücher gehören sicherlich auf einen Index. Aber diese deswegen auszulöschen? Manchmal braucht man auch „schlechte“ Beispiele um etwas erklären zu können. 

Ich würde unheimlich gern eine Literatur-Diskussionsrunde mit folgenden Personen sehen:

Mit Personen aus dem „Volk“/Buchblogger mit unterschiedlicher Genre-Gewichtung, die über Bücher reden, die man einfach mal gelesen haben sollte. Die wenigsten Leser wollen etwas über „hohe“ Literatur hören. Dies ist sicherlich interessant, aber nur für einen geringen Teil der Menschheit gemacht.

Wie kann man eigentlich nur solch ein Kultursnob sein wie _______!

Hier kann und will ich niemanden persönlich benennen. Ich mag nur Menschen nicht, die meinen, nur weil sie z.B. ausschließlich Klassiker lesen, Opern oder Jazz hören oder ausschließlich in Feinschmecker-Restaurants essen, etwas Besseres zu sein. 
Egal was jeder für sich tut, solange es ihm gut tut und für sein Wohlbefinden sorgt, ist „leichter“ Lesestoff genauso wie Schlager & Hardrock oder das Gasthaus nebenan, völlig in Ordnung und gut! 

Ich fände es großartig, wenn _____ auf meinem Blog einen Gastbeitrag schreiben würde.

Derzeit:  Nopp! Mein Blog, meine Beiträge.
Nicht, weil ich den Platz niemand anderem gönne, sondern weil in diesem Blog meine Gefühle und Eindrücke transportiert werden. Ich schreibe Artikel über Dinge, die mir etwas bedeuten. Ich gehe nicht davon aus, dass dies jemand Fremdes machen könnte.
Aber, wer weiß, was die Zeit bringt 🙂

Ich würde manchen Verantwortlichen gerne mal fragen, ob sie denn überhaupt noch darüber Bescheid wissen, was ihre Kunden, Wähler und Nutzer wollen und fühlen. Denn manchmal habe ich das Gefühl, dass so mancher „ziemlich weit oben“ die Bodenhaftung und den Bezug zur Basis verloren hat. 

Ich würde ______ gerne mal sagen, dass _______ …

– ich sage meist das, was ich zu sagen habe 🙂

Booktuber

kenne ich nur ganz wenige und die meisten davon sind nicht sehr professionell oder gar „inspirierend“. Ich kann es absolut nicht ab, wenn jemand etwas zu erzählen hat und dabei herumhampelt, sich dauern mit den Fingern im Gesicht oder den Haaren herumfährt und nicht sehr deutlich oder (noch schlimmer) „Slang“ (und damit meine ich nicht Dialekt) spricht.

Dieser Fragebogen…

hat Spaß gemacht :-), vielen Dank dafür liebe booknerds!

 

 

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4 Kommentare zu “Es darf mal wieder ein Fragebogen sein…

  1. Antistressbälle mit Deinem Logo? Perfekt – da weiß man dann immer sofort, wo man sich im Stressfall zu Ablenkung und Entspannung bei guter Lektüre inspirieren lassen kann.
    Jetzt würde mich natürlich sehr interessieren, bei den Protagonisten welchen Buches Du Dich so stark wiedererkannt hast – oder ist das zu indiskret, weil es Dich total entlarvt?
    Auf jeden Fall finde ich Deine Antworten sehr interessant, sie verraten einiges (sympathisches) über Deinen Charakter. Es freut mich, dass Du auch Spaß an diesem Fragebogen hattest.

    LG Gabi

    Gefällt 1 Person

    • Klar darfst Du fragen :-). Es sind Declan und Lucas aus „Mit ganzem Herzen“ von Cate Ashwood. Ich habe mir beim Lesen so oft gedacht, das können sie doch so nicht machen und dann kommt der „bildhafte“ Holzhammer von hinten, weil ich es ganz genauso gemacht hätte. Ich habe mich in dieser Geschichte in den beiden so oft wiedererkannt, dass ich, über mich selbst den Kopf geschüttelt habe. Die Rezi zu diesem Buch ist mir auch echt nicht leicht gefallen *g*.

      Und Antistressbälle sind gold wert… egal was drauf ist. Ich habe sogar schon einmal in einen reingebissen, weil ich sonst schreiend rausgelaufen wäre *g*

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