„Modernes Toleranzverständnis – Feigheit vor der Wirklichkeit der Unterschiede…“ – © Elmar Kupke

oder                       Meine, für mich schönsten erotischen Gay-Romance-Buchcover“

 

Wozu langweilige und trübe Sonntage doch gut sind… Man stolpert über einen Artikel, in dem erzählt wird, dass man – weil man ästhetische Bilder von nackten Männern, schwulen Paaren und den dazu passenden Artikel, auf seinem eigenen „Blog für Gay-Romance“ postet – beschimpft und beleidigt wird. Also ganz ehrlich, wo leben wir denn…Wenn ich etwas nicht mag oder sogar abstoßend finde, schaue ich es mir doch gar nicht erst an. Ist ganz einfach:  Ist es nichts für mich – lasse ich die Finger davon.

Da ich die Person hinter diesem Blog sehr schätze und es mich verwundert und erschüttert, dass es in der heutigen Zeit immer noch Leute gibt, die sich daran stören, dass Menschen sich lieben. Ja, ich unterscheide nicht, ob diese Liebe zwischen Mann & Frau, Frau & Frau, Mann & Mann oder gar in einer 3-er Konstellation besteht. Ja, es sogar Menschen gibt, die polyamor leben (für die, die nicht wissen, was das ist – hier könnt ihr nachschauen). Ich selbst muss sicherlich einiges davon nicht selbst ausleben, kann es aber trotzdem akzeptieren und tolerieren (für diejenigen, die auch das nicht kennen – hier gibts die Info).

Engstirnige Menschen sind wie Flaschen mit einem engen Hals;
je weniger darin ist, desto mehr Geräusch entsteht beim Ausschütten.
                                      Jonathan Swift, (1667 – 1745),
anglo-irischer Erzähler, Moralkritiker und Theologe

Und ganz ehrlich Leute, den Scheiß, von wegen „das verstört unsere Kinder“, den könnt ihr Euch echt sparen. Kinderaugen nehmen ausschließlich die Liebe zwischen 2 Menschen wahr. Geprägt werden sie im Laufe der Zeit von Vorgaben, dummen Sprüchen oder engstirnigem Verhalten der (ihnen nahestehenden) Erwachsenen. Klar, sie werden fragen, wenn etwas außerhalb der bisherigen Norm geschieht, aber das fragen sie auch, wenn sie das erst mal aufs Land fahren und Rinder, Kälber, Schweine in ihrer natürlichen Umgebung sehen…  Und ganz ehrlich, mir ist das schwule, glückliche Nachbarpärchen vom Arsch her lieber, als das heterosexuelle Paar im Haus gegenüber, die sich jeden Abend so laut anbrüllen und wüst beschimpfen, dass ich eigentlich nur darauf warte, dass sich die ersten Nachbarn beschweren und die Polizei holen, aber scheinheilig am Tag händchenhaltend einkaufen gehen, damit die Nachbarn nicht reden *würg*. Mir wird von so einer verbohrten, engstirnigen und eindimensionalen Lebenseinstellung echt schlecht.
Auch die Aussagen, ich will nicht sehen, wenn sich zwei Kerle auf der Straße küssen. Aber wenn sich – wie von mir in diesem Sommer gesehen – ein heterosexuelles Pärchen im Bushäuschen (vor einer Schule) gegenseitig die Zungen in den Hals schieben (aufeinandersitzend und sich dabei aneinander reibend), dann ist das in Ordnung? Egal wie, ein Küsschen in Ehren – egal von wem – kann niemand verwehren. Halbe Geschlechtsakte haben weder von dem einen, noch von dem anderen Pärchen was auf der Strasse zu suchen. Nur wird halt leider meist nur das schwule, sich küssende Paar gesehen, bei dem anderen Paar wurde (und wird) seltsamerweise großzügig hinweg gesehen. Ganz schön scheinheilig, oder?

Lebenswertes „Leben“ bedeutet (zumindest für mich) etwas neues in sein bestehendes Leben hineinzulassen, kennenzulernen und auszuprobieren. Es ist noch keiner davon krank geworden, die Augen und das Herz offen zu lassen und sich daran zu freuen, was einem das Leben bieten kann. UND nein, schwul oder lesbisch zu sein ist nicht ansteckend und diejenigen haben es sich auch nicht ausgesucht, weil es „grad modern“ ist. Ich kann diese ganzen bekloppten, dumpen Aussagen nicht mehr hören. Am liebsten würde ich mir dann immer wie ein kleines Kind die Ohren zuhalten und singen, damit ich den Schwachsinn nicht mehr auf hören muss. Wenn ich das allerdings machen würde, dann hätten diese verbohrten Individuen es geschafft, denn mein Lebensziel ist es nicht, so

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durch die Gegend laufen zu müssen, nur damit ich meine Ruhe und andere vermeintlich Recht haben.

Nun, da diese geschätzte Blogkollegin jetzt nicht nur positive Rückmeldungen erhalten hat, sondern sogar Hass- und Wutmails erhalten hat – was meiner Meinung gar nicht geht – Leute! wir leben nicht mehr im Mittelalter! – kam bei mir doch der Gedanke auf, endlich mal für mich erotische TOP-Gay-Romance-Buchcover – aufzuführen, dazu ein paar Cover, die ich einfach mag und „meinen“ Männer-Kalender 2017.  Ein klick auf’s jeweilige Cover führt Euch zur *a*-Seite 🙂  (und nein, ich verdiene nichts daran 😉 ) und die Reihenfolge der Bilder ist ohne jegliche Wertung.

Weiter geht es nach dem Seitenumbruch – wer dann weiterliest, ist entweder interessiert, neugierig, ein Voeyer (könnte ich bei diesen Covern gut verstehen *g*) oder einfach nur …

Und für die, die die Bilder zum aufgei*** ihrer persönlichen Wut brauchen. Ich darf Euch versichern, dass ich bösartige, hasserfüllte und wütende Kommentare gar nicht erst freischalten werde und Mails, die mich persönlich erreichen und angreifen, sofort zur Anzeige bringen werde.

An all diejenigen, die sich an den Covern erfreuen – viel Spaß damit.
An alle anderen:  Erstickt an Eurer Engstirnigkeit und Wut!

Meine erotischen Lieblinge

jace-and-no-way-back Strawberry Kiss Sub - OptimalFleckenteufel loving-silver mr-ironheart inside-out first dave-jessie kyle-jason best-of-mike-jamie

Und einfach nur, weil ich es schön und so liebevoll finde

 fahr-zur-hoelle operation-wahnsinn darf-ich-deine-hand-halten

Mein Kalender des Jahres 2017 (ich liebe schwarz-weiß Aufnahmen)

kalender

Falls sich jemand fragt, ja, alle oben gezeigten Buchcover befinden sich entweder als Ebook und/oder TB in meinem Besitz 🙂  und da das Leben zu schön ist, um sich zu ärgern, lese ich einfach in meinem derzeitigen aktuellen Buch weiter  und stellt Euch vor:  Tada:  es ist eine Gay-Romance 🙂

Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten
Wilhelm Busch
(1832 – 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Lasst andere doch einfach so leben, wie Ihr selbst leben wollt – nämlich in Ruhe und Frieden und das Leben wird für alle wesentlich harmonischer und stressfreier.
Viel Aufregung schadet nämlich der Gesundheit und die Wahrscheinlichkeit deswegen einen Infarkt oder Schlaganfall zu bekommen, steigt exorbitant…

In diesem Sinne…

El Ma

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7 Kommentare zu “„Modernes Toleranzverständnis – Feigheit vor der Wirklichkeit der Unterschiede…“ – © Elmar Kupke

  1. Kann dir nur voll umfänglich zustimmen … leider ist Toleranz für viele Menschen ein leeres Wort. Sicher hat fast jeder etwas, das er ablehnt, aber dann muss er einen solchen Blog doch gar nicht erst aufrufen, ebenso wenig, wie man Bilder auf Seiten melden muss, die einem nicht gefallen, weil es sich um eine spezielle Seite handelt, bei der das Thema klar definiert ist und solche sinnlichen und schönen Fotos dazugehören. Warum kann man dann nicht einfach ignorieren?

    Gefällt 2 Personen

    • ja, das ist wie im wirklichen Leben, Neid muss man sich erarbeiten :-).
      Nichtsdestotrotz darf man es nicht hinnehmen. Denn – wie gerade jetzt auch in der Politik – durchs hinnehmen stärkst du jeden weiteren Schritt dieser Personen. Es zeigt sich leider immer wieder, dass jeder der lauter schreit als andere oft weiter kommt, egal ob er recht hat oder nicht.

      Gefällt 1 Person

  2. Das hast du sehr gut geschrieben. Ich finde diese Scheinheiligkeit zum davon laufen. Es kann doch jeder leben wie er möchte. Ich finde es echt erschreckend, wie intolerant viele Menschen einfach immer noch sind. Ich bin gelernte Kinderpflegerin und kann sagen, dass Kinder es überhaupt nicht schlimm finden, sie fragen halt, wenn sie es aus dem Familien- oder Bekanntenkreis nicht kennen. Und dann kommt es drauf an, wie man als Erwachsener es dem Kind erklärt.

    Gefällt 2 Personen

  3. Danke Ramona,
    das ist auch die Erfahrung, die ich gemacht habe. Ich bin ja schon etwas älter und in einem recht konservativen Elternhaus groß geworden und dennoch wurde ich nach dem Motto „Leben und leben lassen“ erzogen. Es war egal, ob unsere Nachbarn Griechen, Türken, Italiener oder Deutsche waren. Es war auch egal, ob mein liebster Kollege schwul war (er ist es immer noch) und er durfte genauso zum Kaffeetrinken bei uns vorbeikommen, wie jeder andere auch. Niemandem ist deswegen ein Zacken aus der Krone gebrochen oder die Welt ging deswegen unter.
    Alleine nur deswegen, weil meine Eltern halt kein Drama aus diversen Tatsachen gemacht haben, bilde ich mir ein, ein toleranter Mensch zu sein und solange mir niemand gegen das Schienbein tritt, darf jeder so sein wie er will.
    Ich finde es echt schlimm, dass wir zum Mond fliegen, uns übers WWW mit der ganzen Welt verständigen und darüber Menschen kennen lernen, aber immer noch nicht akzeptieren können, dass es nicht abartig oder pervers ist, dass man das gleiche Geschlecht liebt oder sogar beide.
    Ich kann über soviel Intoleranz und mangelnde Empathie nur immer wieder fassungslos den Kopf schütteln.
    LG El

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