Buchbesprechung „Apart“ – Francisca Dwaine

apart

Klappentext
Cale Harington führt ein Leben im Luxus. Dafür bezahlt er jedoch einen hohen Preis. Er muss sich verstecken. Lediglich hin und wieder erlaubt er sich ein Abenteuer fern von den Erwartungen seiner Familie.
Dass einer seiner One-Night-Stands ihn fortan in seinen Gedanken verfolgen würde, damit hatte er nicht gerechnet. Als er den jungen Mann auf ungewöhnliche Weise wiedersieht, eröffnet sich ihm eine neue Welt. Zum ersten Mal erfährt Cale, was es bedeutet, geliebt zu werden.

Niko ist Stipendiat an einer der renommiertesten Kunstschulen Amerikas. Seine Kunst bedeutet ihm alles und nie hätte er geglaubt, etwas Wichtigeres zu finden. Bis er eines Tages aus einer Notsituation heraus versucht, die Brieftasche eines Mannes zu stehlen und auf frischer Tat ertappt wird. Anstatt einer Anzeige bekommt Niko allerdings etwas völlig anderes: Ein Date, das sein Leben verändern wird.(Umfang: ca. 135.000 Wörter / 570 Taschenbuchseiten)

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Ich mag die Geschichten von Francisca Dwaine sehr und zwar alle :-). Band 2, der Brunch-Reihe (Frühlingsbrunch) war die erste gekaufte Gay-Romance überhaupt für mich – dass es das 2. Buch einer Reihe ist, habe ich erst danach mitbekommen – und wie ihr seht, bin ich bei dem Genre geblieben.

Lange habe ich – auch während des Lesens – überlegt, was uns der Titel sagen soll, bis uns die Autorin eine wirklich „aparte“ Lösung präsentiert. Glaubt mir, der Titel passt und wie :-).

Sie präsentiert uns hier ein „Märchen“ vom reichen, aber einsamen Alleinerben, der sich (eigentlich) um nichts einen Kopf machen muss und der seinen eigenen Weg noch nicht gefunden hat und dem armen, verstoßenen Studenten, der nichts hat, außer seinem Talent und einen unbandigen Stolz. Hier treffen zwei Welten aufeinander und werden von Francisca Dwaine wunderbar in Szene gesetzt.

Es gibt einen kleinen Krimiplot, richtig gute -, aber ebenso auch verbohrte Freunde, verkorkste Eltern(häuser) und eben zwei starke, teils störrische junge Männer, die man einfach mögen muss.

Cale lernt sich im Laufe der Geschichte selbst besser kennen, Niko dafür, dass ein stolzer Dickschädel nicht immer die Lösung für alles ist und beide gemeinsam, dass es gut ist, wenn man am selben Strang zieht.

Jede zweite Wand, durch die der Kopf will, ist selbst gemauert.
                                          © Dr. phil. Manfred Hinrich, (1926 – 2015),
                                                  deutscher Philosoph, Philologe, und vieles mehr

Wenn man die Geschichten der Autorin kennt, weiß man, dass ein Happy End sicher ist, der Weg dahin ist für die beiden jungen Männer nicht ganz einfach und sie müssen so manche Hürde nehmen.

Es ist eine rundum tolle Story, die ich einfach nur gerne weiterempfehle. Warum es dann „nur“ 4,5* und keine 5* sind? Mir persönlich fehlt ein Epilog. Zu gerne hätte ich einen Zeitsprung gehabt, um zu sehen, wohin der Weg die beiden führt. Keine Ahnung, vielleicht schreibt Francisca Dwaine ja irgendwann mal eine kleine „Saisongeschichte“ zu David und Niko, so dass man erfährt, wie es ihnen ergangen ist.

Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts.
                Johann Wolfgang von Goethe

In diesem Sinne…

El Ma

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1126 KB
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