Buchbesprechung „Bone Rider“ – J. Fally

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Klappentext
Riley Cooper ist auf der Flucht. Misha Tokarev, die Liebe seines Lebens, hat sich als Auftragskiller der russischen Mafia entpuppt, und wenn Riley irgendwo eine Grenze zieht, dann bei vorsätzlichem, kaltblütigem Mord. Auch das außerirdische Verteidigungs- und Waffensystem McClane ist auf der Flucht. Unter anderem, weil er versehentlich für den Absturz seines Raumschiffs auf der Erde gesorgt hat. Mit dem Militär im sprichwörtlichen Nacken macht sich McClane auf die verzweifelte Suche nach einem Wirt, mit dem er sich verbinden und so seine komplette Auflösung verhindern kann. Riley kommt ihm da gerade recht. Ihre unfreiwillige Partnerschaft entwickelt sich mit der Zeit zu mehr, als sie sich jemals hätten vorstellen können.

Gemeinsam begeben sie sich auf einen Roadtrip aus der Hölle, den Regierungstruppen und der Russen-Mafia immer nur eine Armlänge voraus. Und außerdem wäre da noch Misha, der wild entschlossen ist, Riley zurückzugewinnen. Seine Sorge um Rileys Sicherheit verbindet ihn mit McClane. Alien und Killer ziehen schon bald eine Spur der Verwüstung durch halb Texas. Riley hat alle Hände voll zu tun, sie da alle heil wieder herauszubekommen.

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Ich habe dieses mal (im Vorfeld) bei einigen anderen Bloggern gespitzt, weil mich diese Geschichte, aufgrund von Vorschusslorbeeren – bezogen auf die englische Version – ziemlich ratlos zurückgelassen hat. Und auch dort gingen die Meinungen auseinander.

Die Geschichte ist toll, ohne Frage. Allerdings hatte ich mit dem Einstieg – bedingt durch den militärischen Hintergrund einige Schwierigkeiten, doch das dranbleiben hat sich gelohnt. Leider blieben mir die beiden Hauptprotagonisten weitestgehend „fremd“ – vielleicht liegt es ja an der Übersetzung *schulterzuck*. Ich kam nicht wirklich an sie ran, was aber trotzdem den Lesefluss und auch das Lesevergnügen nicht gehemmt hat, denn es gab ja noch McClane :-). Meist ist es so, dass wenn ich (fast) keine Verbindung zu den Protagonisten finde, das Buch ziemlich schnell abgehakt wird – doch dieser besondere Alien, mit seinem Humor und seiner Liebenswürdigkeit waren wirklich das Zünglein an der Waage für mich.

Die Umsetzung des Pairings M/A (Alien) zu M/M/A sowie der Handlungsstrang hinter den Protas ist gut gemacht. Die Schilderungen über McClanes Gefühlsleben haben mich fasziniert und waren so gut beschrieben, dass man sich fast selbst einen eigenen „Bone Rider“ gewünscht hätte ;-). Es war wirklich schön zu lesen, dass es für ihn nichts wichtigeres gab, als seinen geliebten „Wirt“.

Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren,
dass man für andere Menschen etwas sein kann.‘‘
                                                    Dietrich Bonhoeffer

Als dann Misha dazukam, hat die Geschichte noch einmal an Dynamik gewonnen, wobei mir manche Meinungsänderungen etwas schnell kamen, aber auch hier hat McClane vieles für mich aufgefangen.

Die letzen beiden Kapitel waren für mich leider nicht überzeugend, da mich das Ende etwas ratlos zurück ließ…
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…hier hätte man mit einem richtigen (aussagekräftigen) Epilog noch viel Boden gut machen können…
Dank McClane wird es dennoch ein Buch sein, dass ich nicht zum letzten Mal gelesen habe :-).

Und genau aus diesem Grund, würde ich es trotz aller „aber“ weiterempfehlen, denn McClane sollte man einfach nicht verpassen 💜

Mehr Reviews zu diesem Buch findet ihr bei Gaylesen & in Mattys Schmökerecke

Bye airson nis

El Ma

 

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1914 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 376 Seiten
Verlag: Dreamspinner Press (20. Dezember 2016)
Kaufen kann man es hier & hier

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