„Schlamassel inbegriffen“ (Verliebte Partner 1) – Mary Calmes

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Verliebte Partner

Deputy US Marshal Miro Jones hat den Ruf, auch unter Beschuss ruhig zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren. Diese Eigenschaften kommen ihm in der Zusammenarbeit mit seinem Partner Ian Doyle, einem Elitesoldaten, sehr zu Gute, denn Ian ist der Typ Mann, der in einem leeren Raum einen Streit vom Zaun brechen kann. In den vergangenen drei Jahren in ihrem Job auf Leben und Tod sind aus Fremden erst Kollegen, dann loyale Teamkameraden und schließlich beste Freunde geworden. Miro hat zu dem Mann, der ihm den Rücken freihält, blindes Vertrauen entwickelt … und einiges mehr.

Als Marshal und Soldat wird von Ian erwartet, dass er die Führung übernimmt. Aber die Stärke und Disziplin, die ihn im Einsatz zum Erfolg und zur Erfüllung seiner Mission tragen, versagen überall sonst. Ian hat sich immer gegen jede Art der Bindung gewehrt, aber kein Zuhause zu haben – und mehr noch: niemanden, zu dem er nach Hause kommen kann – frisst ihn innerlich langsam auf. Im Lauf der Zeit hat er, wenn auch widerstrebend, eingesehen, dass es ohne seinen Partner an seiner Seite einfach nicht geht. Jetzt muss Miro ihn nur noch überzeugen, dass Gefühlsbande keine Fesseln sind …

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Wenn aus Freundschaft Liebe wird … Zumindest stellt es sich erst einmal so einfach dar. Dass die ganze Sache nicht ganz so simpel ist, bekommt der neugierige und auf mehr lauernde Leser im Laufe vieler wunderbar geschriebener Seiten dann schon mit. Was tut man, wenn der Kollege der Mann ist, den man unbedingt neben (und unter/auf 😉 ) sich haben möchte?
Na nichts, wie sich Miro immer und immer wieder denkt, denn es ist ja der Kollege/Partner, den man auf keinen Fall verlieren möchte.

Ian ist ein toller Typ, ein Green Barett (in Reserve) d.h. mit einer TOP-Militärausbildung, zudem ein US-Marshall, der stets bis an die Grenzen geht und dabei aber immer ein Auge auf Miro hat, damit diesem nichts passiert, was auch ganz gut so ist, dennoch … ganz verhindern, dass diesem nichts passiert, kann er allerdings nicht immer …
Sobald Ian es aber direkt mit Miro zu tun hat, wird er fürsorglich, hilfsbereit und liebenswürdig. Zu lesen, wie der toughe Staatsdiener bei Miro ganz weich wird (nicht permanent natürlich, wäre ja auch schlecht 😉 ), ist so liebenswert, das man selbst mit einem debilen Grinsen vor dem Buch sitzt.

Die Geschichte hat ab und zu ein paar kleine „Slapstickeinlagen“,  wenn Miro mal wieder mittendrin statt nur dabei ist, einen spannenden Teil, in dem die Bösen den Guten ans Zeug flicken wollen (es ist, was die Ausübung des Dienstes angeht, sehr überzeichnet beschrieben) und ein bisschen Zucker :-), also einen Plot, der mir alles geboten hat, was mein kleines Leserherz begehrt.

Ich würde beide Männer sofort nehmen – aber halt nein, a) würden sie mich nicht wollen, denn sie sehen ja niemand anderen mehr und b) ich würde nie zu Ian ins Auto steigen wollen *lach*.
Ich finde Mary Calmes hat mit Miro & Ian einen wunderbaren Einstieg in eine Serie geschafft, die meiner Meinung nach möglichst schnell komplett übersetzt werden sollte.

 

Bis bald,

El

Kaufen kann man es hier & hier  |   den Verlag Dreamspinner Press findet ihr hier
mehr über die Autorin erfahrt ihr hier

 

 

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[TAG] – Never will I ever

Von einem meiner Lieblingsblogger wurde ich getaggt – herzlichen Dank Jules *g* (ich kann ihm nunmal so gut wie nichts abschlagen …) . Da er durch Julia darauf kam und sie auch verlinkt hat, habe ich nun einen neuen Blog, dem ich folgen werde, denn dieser ist auf jeden Fall einen Besuch wert 😀- finden könnt ihr Julias Blog hier.
Nun denn, dann versuche ich mal mein Glück …
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Niemals werde ich es shippen
So, jetzt habe ich mich erstmal schlau machen müssen, was ihr überhaupt von mir wollt *lach*.
Nein, ich mag keine klassischen Fanfiction-Geschichten mit bereits verwendeten Protagonisten (Star Trek, Harry Potter, OneDirection usw.). Für mich gehören diese Charaktere jeweils genau in die bereits bestehende Geschichte/Handlung. Leider fehlt mir da wahrscheinlich jegliche Fantasie, um mir hier ein neues Pairing vorstellen zu können.
Anders ist es, wenn ich in eine FF-Story stolpere und nicht weiß wer es ist (ja, es gibt Prominente, die ich nicht kenne), dann lese ich diese, wie andere „nicht-FF-Stories“ auch.
Nichtsdestotrotz lese ich aber nach wie vor frei verfügbare Geschichten auf Fanfiction.de von den unterschiedlichsten und zum Teil wirklich guten Hobbyautoren.
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Niemals werde ich dieses Ende vergessen
Hier muss/darf ich mich Jules anschließen. „Die Farbe des Lichts“ von Diana Wintermeer ist ein unglaublich berührendes Buch (ein Review dazu findet ihr hier), dass mich durch die komplette Geschichte hindurch nie losgelassen hat. Diana Wintermeer ist eh eine unglaublich gute Autorin und ich habe bisher noch nie ein Buch von ihr gelesen, das mir nicht gefallen hätte. Permanent hatte ich das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein und die Zeit, die die beiden Männer miteinander verbringen durften, mit ihnen teilen konnte.
Trotz des sanften und liebevollen Happy Ends, hatte ich dennoch das Gefühl, dass es nicht „gerecht“ ist und es nie so hätte kommen sollen.
(und nochmal) Trotz allem, ist es eine perfekte, runde und sehr liebevolle Geschichte. Halt einfach perfekt.
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Niemals werde ich über diesen Tod hinweg kommen
Da fällt mir jetzt wirklich keiner bzw. kein Buch mit dem entsprechenden Protagonisten ein. Gott sei Dank kann ich das bei Büchern relativ gut wegstecken. Ich brauche nach, für mich sehr emotionalen Büchern, als nächstes Buch dann zwar etwas sehr zuckriges, aber davon gibt es ja so einige. Danach geht es dann aber auch wieder.
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Niemals werde ich aufhören, wegen diesem Buch zu weinen
Ich merke gerade, dass ich, was Emotionen angeht, sehr nah bei Jules bin.
Auch ich empfand „Die Blechdose“ als ein Buch, bei dem ich wohl immer wieder in Tränen ausbrechen werde. Ebenso, wie bei allen Szenen, in denen ein Paar durch Gewalt aka das Schicksal (und hier meine ich nicht eine Trennung, weil einer mit dem anderen nicht mehr kann), auseinander gerissen wird. Dies nimmt mich emotional jedesmal extrem mit.
Ein weiteres war „Duett“, ich weiß heute schon, dass ich genau an den selben Stellen wieder weinen werde und dennoch ist es eines der Bücher, die ich ohne wenn und aber sofort weiterempfehlen würde.
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Niemals werde ich dieses Buch lesen
Thriller oder Horrorgeschichten. Krimis nur, wenn ein Romantikplot enthalten ist. Ansonsten streike ich auch hier. An einem einzelnen Buch kann und möchte ich es nicht wirklich festmachen.
Derzeit möchte ich eigentlich unbedingt „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara lesen. Ich weiß nicht, wann ich mich an dieses Buch „herantraue“, so dass es wohl am ehesten an „niemals“ herankommen wird.
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Niemals werde ich aufhören, dieses Buch zu feiern
Ich mag TJ Klune und seine Dramaqueen „Paul Auster“ inkl. aller Protagonisten aus „Sag mir, dass es wahr ist“ (Band 1) und „Die Queen und der Homo Jock King“ (Band 2).
Wer mein Review zu Band 2 liest, wird wissen was ich meine 😂
*
Niemals werde ich dieses Buch verleihen
Ich verleihe keine Bücher (mehr). Einige unschöne Begebenheiten haben mich davon Abstand nehmen lassen. Auch wenn das einige Freunde nicht nachvollziehen können, bleibe ich da wirklich hart.
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Niemals werde ich aufhören, diese Leute zu taggen
Ich habe noch niemals jemanden getaggt, aber wer von meinen Besuchern sich auch immer angesprochen fühlt, darf gerne zugreifen 😘  (interessieren würde es mich schon, was andere zu den Punkten zu sagen hätten *g*)

So, jetzt habe ich auch mal ein [TAG] auf meinem „Konto“ und kann mitreden 🙂

Bis bald,

El Ma

„Tom“ – Mary R. Smith

Tom und Hayato führen seit Jahren eine sehr harmonische Beziehung, die getragen wird von Liebe und Respekt. Tom vertraut seinem Ehemann und überzeugt ihn davon, den Platz seines erst kürzlich verstorbenen Vaters einzunehmen und mit seiner Mutter auf Kreuzfahrt zu gehen.

Während Hayatos Abwesenheit trifft er auf einen alten Bekannten, der ihm ein interessantes Angebot macht. Nach kurzem Zögern geht er darauf ein, nichts ahnend, dass in dieser Nacht etwas geschieht, das sein Leben aus der Bahn wirft und ihn an den Rand der Verzweiflung treibt sowie eine Verkettung unglücklicher Umstände nach sich zieht.

Info: 106.000 Wörter; 440 TB-Seiten

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ich bin durch …
… mit dem Buch und mit den Nerven 😉

Mit den Vorgängerbänden (meine Reviews hierzu findet ihr für „Carl I“ hier, für „Carl II“ hier, für „Will(iam)“ hier und für „Lorenzo“ hier)  aus der Serie der „Londoner Jungs“ hat Mary R. Smith die Messlatte für Tom verdammt hoch gehängt.

Folgende Lesereihenfolge wäre zu empfehlen:
1. Carl
2. Lorenzo (optional – hier taucht Will das erste Mal auf)
3. Will (optional – weil die beiden ja eher nebensächlich sind)
4. Carl II
5. Carl – wie es begann (könnte theoretisch auch vor Carl gelesen werden … aber ist ja eher ein Bonus )
6. Tom

und nein, das soll jetzt keine Verkaufsplattform sein, aber mir hilft es immer, dass wenn ich eine Serie vor mir habe, ich weiß, in welcher Reihenfolge ich sie lesen sollte, damit eins ins andere greift und somit ist auch für die Zukunft für meine grauen Zellen vorgesorgt.

*****

Nun aber wirklich zu Tom, denn um ihn geht es ja schließlich 😀

Tom war in den vergangenen Bänden immer der stets freundliche, hilfsbereite und gut gelaunte beste Freund von Carl. Als das Leben „nicht besonders nett“ zu Carl war, war er (aber auch der restliche Freundeskreis) immer da, um zu helfen, zu unterstützen, zu trösten und wieder aufzubauen.

Tom so am Boden zu sehen, war jetzt nicht unbedingt das, was ich von dem Sonnenscheinchen lesen wollte. Es erschreckt mich immer, wenn solch vermeintlich starke Menschen so zusammenbrechen und dann auch noch völlig irrational reagieren. So wollte ich Tom wirklich nicht näher kennenlernen …
Die Zeit, in der Hayato mit seiner Mutter auf Kreuzfahrt geht, deckt Seiten von Tom auf, die so nicht einmal seine Freunde von ihm kannten. Mit Menschen, die mit ihrer freien Zeit Probleme haben, da sie nicht wissen, was man damit anfangen soll … tststs … habe ich auch im „realen Leben“ so meine Probleme –  und das was Tom tut, ist wahrlich keine Lösung …

Hayato wollte ja erst nicht mit seiner Mutter auf Kreuzfahrt gehen, aber Tom hat ihn davon überzeugt, es doch zu tun. Als es während der Reise zur Katastrophe kommt, bricht für Tom (s)eine Welt zusammen, da diese sich komplett um Hayato dreht. In seinem geistigen Hamsterrad gefangen, begeht er einen folgenschweren Fehler, der einen Rattenschwanz an Reaktionen nach sich zieht.

Zu sehen, wie schnell Tom ganz nach unten abzusacken droht, hat mir in der Seele weh getan. Dazu noch ein ebenfalls traumatisierter Hayato und keiner reagiert mehr so, wie er im „Normalzustand“ reagiert hätte.

Keine Bange, alles wird gut, der Weg dahin ist allerdings beschwerlich für Tom. Zu merken, dass seine Freunde nicht für alle seine Ausrutscher Verständnis aufbringen, aber dennoch für ihn da sind, hilft ihm durch diese schwere Zeit hindurch. Er muss viel dafür tun, dass alles wieder „gut“ wird und man davon träumen kann, dass wir den „alten“ Tom wieder zurückbekommen. Aber auch Hayato hat mit den ganzen Vorkommnissen zu kämpfen und tut sich schwer damit, schnell wieder auf Tom zuzugehen.

In dieser Zeit erfährt man viel über Tom und Hayato, über Vergangenes, gemeinsame Wünsche und Ziele. In der Zeit ohne Hayato hat Tom mit einigen Blackouts fertig zu werden, über die man dann so nach und nach auch noch einiges erfährt und bei denen  ein Typ namens Eric, eine nicht zu kleine Rolle in dem ganzen Wirrwarr spielt. Es stellt sich heraus, dass dieser ein richtig netter Kerl ist, der es nicht verdient hat, als der böse Buhmann hingestellt zu werden (wer die Bücher von Mary R. Smith kennt, wird sich sicher an Eric erinnern. Wir haben ihn ja bei Will schon mal „getroffen“).
Ich fand ihn auf jeden Fall so sympathisch und nett, dass ich mir für ihn gut eine eigene Geschichte vorstellen kann. Denn so wie ich ihn in diesem Buch kennengelernt habe, hat auch er einen tollen Partner verdient 😀.

Und obwohl die eine oder andere Träne bei Toms Geschichte geflossen ist, kam sie für mich nicht ganz an die vorangegangenen Geschichten heran – aber dies sind Nuancen und haben dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Indiz dafür ist, dass neben dem eBook demnächst auch noch das TB bei mir einziehen darf.
Zudem hoffe ich auf weitere Geschichten aus dem Londoner Universum denn noch ist meiner Meinung nach auch die Geschichte von Tom & Hayato (bezüglich ihrer Wünsche und Hoffnungen) noch nicht zu Ende erzählt und wie gesagt, Eric gibt’s ja auch noch (jahaa, ich wiederhole mich, aber vielleicht hat es ja irgendjemand noch nicht mitbekommen 😉).

In diesem Sinne,

bis bald

El Ma

Kaufen könnt ihr das Buch hier  |  mehr zur Autorin findet ihr hier

„Payback“ – John Inman

Klappentext
Als Tyler Powells Leben von einem furchtbaren Verbrechen erschüttert wird, sehnt er sich nach Rache. Während er sich bemüht, die Trümmer seiner Existenz zusammenzusetzen, kann er kaum an etwas anderes denken. Rache.

Wird er diesem Verlangen nachgeben und zu dem werden, was er am meisten hasst? Zu einem Mörder?

Erst mit Hilfe von Detective Christian Martin, der in Tylers Fall ermittelt, sieht er die Möglichkeit eines neuen Lebens – durch die verblüffende Enthüllung einer Liebe, mit der Tyler niemals wieder gerechnet hatte.

Wird es ihm gelingen, diese Liebe in sein Leben zu lassen, oder ist es bereits zu spät? Ist Rache ihm wichtiger als sein Glück – und das Glück des Mannes, der ihn liebt? Auch wenn Tyler entschlossen ist, seinen Rachedurst zu stillen, ohne dabei jede Hoffnung auf eine Zukunft mit Christian zu opfern, weiß er, dass es sich um ein schweres oder gar unmögliches Unterfangen handelt. Möglicherweise wird er am Ende gezwungen sein, eine unerträgliche Entscheidung zu treffen.

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Jetzt weiß ich wieder, warum ich eigentlich keine Krimis lese …  Ich heule … ich heule eigentlich permanent während ich sie lese.

Kein Mensch soll das erleben müssen, was Tyler durchgemacht hat. Ob ich das so nachvollziehen kann, dass er Rache will – ja, durchaus. Wenn ich jetzt mehr ins Detail gehe, spoilere ich und zwar so sehr, dass ich es lieber lasse … naja, nicht so ganz … ein bisschen muss ich 😉  Weiterlesen

„Der steinerne Garten“ (Band 1) – Jayden V. Reeves

Klappentext
Gay Drama. Empfohlen ab 16 Jahren.

Für den 26-jährigen Riley Buchanan scheint es sich zunächst um einen ganz gewöhnlichen Nuts-Transport zu handeln, als er am ersten Weihnachtstag spontan zusagt, den emotional unterkühlten Nathanyel Pritchard aus der psychiatrischen Privatklinik Waterbury abzuholen. Unverhofft wird ihm jedoch ein finanziell höchst verlockendes Angebot offeriert und um den langen Schatten seiner wenig ruhmreichen Vergangenheit endlich entfliehen zu können, lässt er sich schließlich auf den merkwürdigen Handel ein. Naiv stolpert er daraufhin in eine fremde Welt, welche von Routinen, Zwang und Kontrolle dominiert wird, und als Nathanyel schließlich seine wahren Absichten enthüllt, sieht er sich einer Herausforderung gegenüberstehen, die sein Leben recht bald und schonungslos auf den Kopf stellen wird.

Die bewegende Geschichte eines Coming Out inmitten zweier Welten, wie sie unterschiedlicher kaum sein können.

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Um diese 607 Seiten zu lesen, brauchte ich die Ostertage. Dieses Buch hätte ich  nicht so „zwischen Tür und Angel“ lesen mögen, denn es kommen „Dinge“ darin vor, die mir ganz schön zugesetzt haben.

Ich weiß nun auch wieder, warum ich dramatische Geschichten, Krimis und Thriller nicht wirklich mag bzw. warum sie nicht ganz oben auf meiner „must have“-Liste stehen. Vielleicht bin ich zu emotional, zu sensibel oder zu gerne im „Lummerland“? Dass das Leben kein Ponyhof ist, weiß ich selbst, aber ich muss es mir ja dann nicht auch noch selbst ins Haus holen.
Ich bin bereits einige Tage um diesen Titel herumgeschlichen, aber aus den vorgenannten Gründen (noch) nicht bereit gewesen es zu kaufen. Als mir dann das Buch als Rezensionsexemplar angeboten wurde, musste ich, bevor ich zugesagt habe, erst noch ein paar Details geklärt haben. Wie ihr seht, wurden meine Fragen im Vorfeld beantwortet und nun war es die Tage „fällig“.

*****

Ich lese viele Bücher, gute Bücher, aber so detailliert ausgearbeitet wie dieses, waren nur wenige. Ganz egal, ob es um die Schreibweise, den korrekten Umgang mit deutscher Grammatik und der Zeichensetzung, die anspruchsvolle Handlung oder die schonungslose Darstellung der Protagonisten ging. Zudem wurde kein Nebenstrang vernachlässigt, was mir immer ganz wichtig ist.
Allerdings habe ich selten von so vielen A***löcher auf einem Haufen gelesen. Nicht nur, dass diverse Charaktere kriminell sind oder zumindest eine kriminelle Vergangenheit haben, nein, auch die charakterlichen Eigenschaften und teilweise nicht vorhandenes (oder falsch verstandenes) Rückgrat, waren bemerkenswert angehäuft.

Am Anfang dachte ich mir noch „mein Gott“ Riley, in was bist du denn da reingerutscht – und ich hatte Mitleid mit ihm. Je weiter ich jedoch im Buch kam, umso weniger konnte ich ihn leiden (und trotzdem hatte er mich). Oberflächlich, naiv, gedankenlos, egoistisch, selbstzerstörerisch, aber auch ohne Probleme, andere „über die Klinge“ springen zu lassen. Ich bin mir sicher, dass wenn er in psychologischer Behandlung gewesen wäre, es eine relativ vernichtende „Diagnose“ aka Einschätzung seiner Persönlichkeit gegeben hätte. Für mich war er eine wandelnde Zeitbombe, die jederzeit zum vernichtenden „Schlag“ ausholen könnte und dies dann ja auch letztendlich, als er sich wieder einmal „schlecht behandelt“ gefühlt hatte, auch getan hat. Klar, hätte man es auch wieder mal auf die schwierige Kindheit schieben können, aber diese „Ausreden“ sind mir in diesem Fall einfach zu billig. Riley hat Defizite, aber diese liegen meiner Meinung nach nicht (nur) in seiner Vergangenheit, sondern in seiner Psyche.

Gedankenlosigkeit tötet. Andere.
Stanislaw Jerzy Lec

Bei Nathanyel war mir relativ schnell klar, in welche Richtung seine Symptome gehen. Hätte sich Riley nur ein bisschen mehr, als nur um sich selbst und seine Befindlichkeiten gekümmert, hätte er bei allen Anzeichen, allen Gesprächen mit Nathanyels Verwandten und ein bisschen nachlesen der Symptome ganz schnell herausfinden können, was Sache ist – so blauäugig kann man gar nicht sein …

Die gemeinsame Geschichte der beiden jungen Männer ist keine leichte Kost. Es ist erschreckend, wie klar dargestellt wird, wie die wirkliche Welt sein kann. Ja, das Buch ist Fiktion und dennoch ist man so in der Geschichte drin, dass man Angst hat, die Zeitung aufzuschlagen und genau so eine Geschichte zu lesen.
Nachdem ich dieses Buch zu Ende gelesen hatte, musste ich erst einmal tief Luft holen, denn mitzuerleben, wohin sich ein sich gegenseitiges hochschaukeln, bewusste Manipulation von verschiedenen Protagonisten und manche Mauern, die man sich selbst gedanklich gebaut hat, hinführen können, ist erschreckend.
Zu lesen, wer Nathan ist, warum er zum Teil so geworden ist, wie er ist, wie wenig Akzeptanz er von seiner Familie und auch anderen Personen erhält, ist teils schwer zu ertragen. Wenn man dann aber liest, wie manipulativ er mit seiner exorbitanten Intelligenz ist, hält sich das Mitgefühl für ihn sehr rasch wieder in Grenzen. Denn ja, ich bin der Meinung, das eine Beeinträchtigung (und das ist seine Erkrankung) zwar vieles, aber nicht alles entschuldigt.

Wie gesagt, dieses wirklich gut geschriebene Buch ist keine leichte Kost. An manchen Stellen war es etwas langatmig, jedoch nie so, dass man den Faden verloren hätte, denn irgendwie ging der Weg immer wieder zur Haupthandlung zurück.
Was es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte, war der etwas lapidare Umgang mit der Vergewaltigung. Mag Nathanyel auch eine gestörte Wahrnehmung haben, ist dies für mich kein Thema, über welches man einfach so hinweggehen sollte. Beide Männer gehen beim Sex nicht gerade zimperlich miteinander um, aber nicht jeder, der das Buch liest, ist versiert im Umgang mit Analverkehr, d.h. obwohl die einzelnen m/m Sexszenen eh schon nicht von Liebe und Rücksichtnahme geprägt waren, ist ein nicht im gegenseitigen Einvernehmen durchgeführter Akt noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Es gibt Menschen, die eine härtere Gangart bevorzugen, ohne Frage. Aber ohne die Zustimmung des Partners ist und bleibt es eine Vergewaltigung. Es mag Genres geben (z.B. japanische Manga) in denen dies gang und gäbe ist – bei uns hier Gott sei Dank nicht! Auch wenn eine Anzeige nicht zum Tenor des Buches gepasst hätte, hätte mir an dieser Stelle ein etwas differenzierter Umgang damit, ein besseres Gefühl gegeben.

Das Ende ist halb offen, d.h. man kann damit gut – bis zum Erscheinen des zweiten Bandes – leben. Auch diese Information war mir vor dem Lesen wichtig, denn ein Cliffhanger, den man mindestens ein Jahr so stehen lassen müsste, ist für mein Empfinden ein absolutes „no go“.

Trotz meiner Bedenken zum vorgenannten Punkt der Vergewaltigung, kann ich für dieses Buch (eben mit dem Hinweis, dass auch „nicht einvernehmlicher Sex/Vergewaltigung“ darin vorkommt) eine Leseempfehlung aussprechen – man sollte es eben einfach wissen.

Ich darf mich noch einmal herzlich bei Jayden V. Reeves für das Leseexemplar bedanken!

Bis bald

El Ma

 

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Was liest du? – Fragebogen von „LESESTUNDEN“

Es ist nicht das erste Mal, das Tobi vom Blog „Lesestunden“ einen Fragebogen erstellt hat. Irgendwie kommt es mir dieses Mal schwerer vor diesen zu beantworten, als bei den vorangegangenen – warum auch immer …

Aber ich versuche es einfach mal und wir schauen, was dabei rauskommt 😉 Soweit es mir möglich war, habe ich Bücher, Reviews usw. verlinkt. Klickt einfach drauf, das meiste sollte funktionieren.

Für neue Leser darf ich anmerken, dass ich seit +/- drei Jahren fast nur noch im m/m-Bereich lese, drum wundert euch nicht, dass es hier vor Männlichkeit nur so strotzt *g*

Hier nun die Fragen – und natürlich meine Antworten (bin ich froh, dass ich frei habe, das hat schon etwas länger gedauert 😉):

Ok, es geht ganz einfach los. Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

öhm …   das ist ein freiverfügbares Buch auf Fanfiction.de:
Die Zeichnung“ (inkl. der Fortsetzungen) von Shutterfly – mein Review dazu findet ihr hier

Okay: Welche fünf Bücher sind deine absoluten Lieblingsbücher?

ich lasse jetzt das oben einfach mal weg, Tobi merkt bestimmt nicht, dass es dann sechs Bücher sind *g*

  • Diana Wintermeer „Die Farben des Lichtsdas Review findet ihr hier (wobei alle ihre Bücher bisher absolut lesens- und empfehlenswert sind.
  • Kim Fielding „Die Blechdosedas Review findet ihr hier
  • Susann Julieva „Refugium: Seelenstaub (Buch 1) – das Review findet ihr hier  
  • Susann Julieva „Café der Nachthier gibt es noch kein Review, da ich immer noch nicht die passenden Worte für dieses Buch gefunden habe.
  • und alles von TJ Klune (hier möchte ich keines der Bücher, die ich gelesen habe, herausheben – ich liebe sie alle 😍

Welche Neuerscheinungen erwartest du sehnsüchtigst?

Die Übersetzung des 3. Teils der „Auf den ersten Blick„-Serie von TJ Klune rund um Paul & Vince, Helena aka Sanford & Darren, Johnny Depp & Wheels 😁

Welche fünf Bücher sind schon am längsten auf deinem Stapel ungelesener Bücher?

Oh mein Gott, jetzt tun sich Abgründe auf …

und das ist wirklich nur das allerunterste Ende des Fahnenmastes (aka meines SuB) 😳

Welche fünf Bücher von deinem Stapel ungelesener Bücher wirst du als nächstes lesen?

Welches Buch hat die schönste und bewegendste Liebesgeschichte?

  • nach schön möchte ich nicht beurteilen, dafür gibt es zu viele, die das gewisse Etwas haben
  • das bewegendste war für mich  Kim Fieldings „Die Blechdose“ (das Review findet ihr hier)

Welche Fantasy Reihe ist dein Favorit?

außer den Geschichten von J.R.R. Tolkien?   Die „Immortals after Dark“- Serie von Kresley Cole 😀

Welches Buch von welchen Autoren/welcher Reihe sollte endlich geschrieben werden?

Da einige meiner Lieblingsautor*Innen ihre Helden schon in „Serien“ verpackt haben (d.h. neue Geschichten mit immer wieder auftretenden Protagonisten). Bin ich hier für den Moment erst einmal zufrieden.
Ich kann und mag das nicht entscheiden, denn oft ist es so, dass mir ein Nebendarsteller so gut gefällt, dass ich gerne eine eigene Geschichte von ihm hätte – so grade wieder geschehen … D.h., diese Liste wäre für mich unendlich fortsetzbar (ich bin gierig, ich weiß *g*)

Was ist das anspruchvollste Buch, dass du jemals gelesen hast?

Im m/m Belletristikbereich? Außer, dass es ein paar wirklich herausragende Bücher gibt – wie z.B. „Café der Nacht“ von Susann Julieva? Bücher, wie „Die Mitte der Welt“ wurden verfilmt – wenn das als anspruchsvoll zählt, gut. Jeder versteht unter anspruchsvoll ja doch etwas anderes, die „Herr der Ringe“ Trilogie und „Der kleine Hobbit“ ging bei mir damals in einem Rutsch durch, Richard David Precht liest man halt, damit man es gelesen hat, da es zum guten Ton gehört (wobei ich seine Art der Erläuterungen mag), Umberto Ecos „Name der Rose“ zog sich, ging aber – aber dafür konnte ich mit „Das Foucaultische Pendel“ mal so gar nichts anfangen. Da kann das „Anspruchslevel“ noch so hoch sein, wenn mich ein Buch zu Beginn nicht fesselt, ist es durch, sorry. Die klassischen „Klassiker“, denen man genau diesen „Anspruch“ nachsagt, gingen mehr oder weniger an mir vorbei. Meine Meinung dazu: kann man lesen, muss man nicht (frei nach dem Motto „jedem das seine“) zumindest dann nicht, wenn man sie nur liest, um anderen etwas beweisen zu wollen (kenne ich tatsächlich jemanden) und nicht weil man sie wirklich mag.

Welches Buch fandest du am aller schrecklichsten?

  • Umberto Ecos „Das Foucaultische Pendel  und
  • E.L. James „Fifty Shades of Grey (und zwar alle Teile). Das war Hausfrauen-Möchtegern-BDSM – das schlimme ist jedoch, dass es Leser gibt, die das alles auch noch für bare Münze nehmen.

Welches Buch würdest du gerne einmal lesen, aber wagst dich noch nicht ran?

  • „Blinder Zorn“ von T.C. Jayden.
    Es ist der dritte Teil einer BDSM-Serie (bei der mir Teil 1 + 2 gut gefallen haben), nur geht es hier nicht so sehr um dieses Genre, nein, es ist ein Thriller, in dem es um Rache geht (körperlich und psychisch)
  • „Geister“ von Nathan Hill
  • „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara

Was ist das spannendste Buch, das du je gelesen hast?

Spannend?  Schwer zu sagen, gefesselt haben mich einige … u.a. Zero at the Bone: Eiskalt bis ins Mark“ von Jane Seville (ich mochte ihren „D“ sehr 😁) – ein Review dazu gibt’s hier

Welches Buch hat dich am meisten aufgerührt?

so aus dem Bauch heraus?

  • Kim Fieldings „Die Blechdose  – ein unglaublich berührendes Buch

Was ist das beste Sachbuch in deinem Schrank?

./.   Hier bin ich raus *g*
Sach-/Fachbücher im Bereich Assistenz, Verwaltung, Organisation und Sekretariat interessieren keinen Menschen

Was ist dein schönstes Buch in deinem Schrank?

Meine Sonderedition des Insel Verlages der „Geschichten aus 1001 Nacht“ von Hugo von Hofmannsthal

Was ist das älteste Buch, das du je gelesen hast?

  • „Fränkische Sagen und Gedichte“ – gesammelt, neu erzählt und herausgegeben von Karl Stritzke (1947)
  • und mein erstes, von Oma aus ihrem Regal genommen und mir überlassen, eigenes Buch Der Trotzkopf von Emmy von Rhoden (von 1962) es steht heute noch bei mir im Regal (nicht mehr schön, aber ich habe es noch)

Welches Buch hat dich so richtig geärgert?

Jedes, das als Fortsetzung geplant wurde und nicht weitergeschrieben wird. Das ist etwas, das nehme ich persönlich und lasse den Autor/die Autorin fortan links liegen – egal was er/sie noch bringt.

Was ist dein liebster Klassiker?

Wenn es denn schon als Klassiker zählt Die gute Erde“ von Pearl S. Buck (Frauenliteratur halt) aber eben auch die vorgenannten „Sagen und Gedichte aus Franken“. Wenn das nicht zählt, dann führe ich eben alle meine Märchenbücher auf, die ebenfalls im Regal stehen *g*.

Was ist dein absoluter Favorit unter den Kinderbüchern?

Was ist der schönste Bildband in deinem Regal?

Dank Tobi: Lesen“ von Steve McCurry *g*
(ganz knapp vor meinem Schottlandbildband)

Welche Bücher sind ganz oben auf deiner Wunschliste?

nun ja … und das war jetzt nur die Spitze des Eisbergs

Wer ist dein absoluter Lieblingsautor?

boah … das ist ja wohl noch heftiger, als das mit dem Lieblingsbuch …  ok …

  • TJ Klune 😁

Welchen Autor findest du am faszinierendsten?

  • auch TJ Klune – ich würde gerne wissen, ob er im realen Leben auch so sarkastisch, humorvoll und witzig (nein, das ist für mich nicht das Gleiche) ist, wie in seinen Büchern

Welches Buch hat dein Denken am stärksten beeinflusst?

ich möchte das jetzt nicht an einem Buch festmachen, es war und ist ein ganzes Genre. Seit ich Bücher aus dem Bereich m/m lese, hat sich meine Toleranzgrenze in jedem Bereich erweitert. Viele Dinge sehe ich heute aus einem anderen Blickwinkel. Was mich nur immer wieder erschreckt ist, das eine Community, die Toleranz für sich einfordert, in vielen Bereichen ebenso oberflächlich und gedankenlos ist, wie ich es sonst nur von heterosexuellen Menschen kannte. Man sieht also auch hier wieder, egal welche Präferenzen jemand hat „Mensch bleibt Mensch“ – hat doch auch was, oder?

Wenn ein guter Freund/gute Freundin krank im Bett liegt, welches Buch empfiehlst du?

sorry, hier wäre es mit einem Buch nicht getan gewesen 😜

Zu welchen Buch greifst du, wenn du Liebeskummer hast und dich trösten willst?

  • Zu Mathilda Grace‘ Ostküstenreihe (mehr dazu gibt’s hier auf ihrem Blog), alternativ
  • zu den Serien von Tobias Jäger (mehr dazu gibt’s hier auf seinem Blog)

Welches Buch hatte das schönste Setting?

  • Duett“ von Eden Winters (spielt in Schottland und über mehrere Generationen hinweg – ein wundervolles Buch) – mein Review findet ihr hier
  • Die Kanada-Reihe“ von Tobias Jäger (hier ist der Name Programm)

Aus welchem Buch hast du am meisten für dich mitgenommen?

Das war eine Benefiz-Anthologie, in der es überwiegend um Menschen mit einem Handicap (ob sichtbar oder nicht) geht

Beides sind Bücher, die zeigen, dass auch Menschen mit einem Handicap eine große Liebe finden können, einfach nur deswegen, weil manche Menschen „mit dem Herzen sehen“ und nicht nur mit dem Augen 💜

Welches Buch konnte dich sprachlich am meisten begeistern?

Welche Romanfigur konnte dich am meisten begeistern?

Was ist dein teuerstes Buch im Regal?

Das ist ein Handarbeitsbuch *g* „Tudor Roses“ von Alice Starmore ich habe es ersteigert, als auf eine Neuauflage noch auf Jahre hinweg keine Chance bestand.

Welche Bücher hast du am öftesten erneut gelesen?

Was war dein erstes Buch, das du je gelesen hast und an das du dich erinnern kannst?

„Max und Moritz“ von Wilhelm Busch 🙂  oder der „Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann – eins von beiden war’s

Du machst Urlaub in einem einsamen Haus am Meer. Welche Bücher nimmst du mit?

Die Vorstellung:  Ein Traum 😃. Die Frage selbst geht aber ja wohl gar nicht … Ich würde mich ja zu Tode schleppen. Nix da, das Tablet geht mit, da ist alles drauf, was ich im Urlaub bei mir haben möchte 😉

Welche Bücher kannst du Schriftstellern empfehlen?

Keine Ahnung …  Da nie ein Autor nur für mich alleine ein Buch schreiben würde, wäre das wohl Perlen vor die S… geworfen, oder?  Wenn ein Autor keinen Humor hat, dann brauche ich ihm z.B. die Bücher von TJ Klune gar nicht empfehlen usw.

Welches Buch hast du als grausamsten oder erschreckendsten empfunden?

Ich kann keine Thriller oder Horrorgeschichten lesen, weil ich hierzu zu emotional bin. Wie gesagt, es liegt „Blinder Zorn“ seit dem Erscheinungstag auf dem Reader – ich kann nicht ran, weil es um einen Sadisten geht, der seinen Zorn an (unfreiwilligen) schwächeren Personen auslässt.
Crime-Romance geht, reine Krimis würde ich wiederum 1:1 vom Kopf her ins reale Leben umsetzen, dass hieße, ich würde jedesmal wenn ich den Müll rausbringe, das Böse hinterm Zaun erwarten. Also … auch nix für mich 😨

Welche Reihe an Büchern kaufst du alle ausnahmslos und sammelst du?

Alles – ausnahmslos – und immer (nicht sofort, es kann dann auch aus zweiter Hand sein):

Von welchen Autoren hast du am meisten Bücher im Schrank stehen?

Lynsay Sands  |  Nora Roberts  |  Kresley Cole  |  Lara Adrian  |   Susan Mallery

… nach dem Reader hast du ja nicht gefragt (Gott sei Dank *schweißabwisch*)

Welches Buch sollte ich wirklich wirklich wirklich unbedingt lesen?

Wenn Du Gay-Romance liest, dann darf ich dir

  • alle Bücher von TJ Klune empfehlen. Sein schwarzer und wirklich sarkastischer Humor ist genial.
  • ansonsten „Café der Nacht“ &
  • Refugium Sternenstaub von Susann Julieva
  • und die „Blechdose“ von Kim Fielding
  • nicht zu vergessen:  „Die Zeichnung“ von Shutterfly (kein großes Drama, aber wirklich toll erzählt und viele Impressionen aus Berlin und Italien (Urlaub für zuhause)

Au Backe, das war ja mal eine Liste *g*. Sie war lang, aber sie hat mal wieder riesig viel Spaß gemacht.
Tobi aka „Lesestunden.de“ – vielen Dank, dass du dir immer die Mühe machst und dir die Fragen ausdenkst 💜.
Wenn ihr neugierig seid, wer noch so mitmacht, schaut einfach auf seinem Blog vorbei, ich gehe davon aus, dass er die Teilnehmer wieder verlinken wird.

Anders als ich, liest Tobi wirklich die Klassiker und stellt auch immer mal wieder außergewöhnliche Bücher vor – ein Besuch bei ihm lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall.

In diesem Sinne, bis bald

El Ma

 

Nachtrag;
Ihr findet weitere Antworten auf Tobis Fragen auch hier bei „Gaylesen„, Frau „Laberladen“ und „TheWorldofbigEyes„. Sollte noch ein mir bekannter Blog, der im m/m-Genre veröffentlich, dazukommen, ergänze ich gerne 😀