„Kaffeekavalier“ – A.C. Lelis

Klappentext
Alles hätte Eike bei dem späten Termin in seinem Friseursalon erwartet, aber nicht, dass sein Kunde außer einer Frisur auch noch ein Ausbildungsplatz von ihm möchte. Nicht nur, dass Timm älter ist als seine potentiellen Mitbewerber, er sieht mit seinen Tattoos und der etwas rauen Schale auch nicht aus wie der typische Anwärter auf diesen Job. Als Eike ihm dennoch eine Chance gibt, ahnt er noch nicht, was in Timms Vergangenheit lauert – und auch das Knistern zwischen den beiden Männern steht nicht in der Stellenbeschreibung. Doch Timm ist Eikes Angestellter und damit absolut tabu…

Entspricht 412 Romanseiten. Buch ist in sich abgeschlossen.

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Jepp, dieses 2. Buch aus der Reihe war eher meins 🙂.

Dafür, dass Eike mit seinen 30 Jahren erfolgreich einen angesagten Friseursalon führt und die Verantwortung für seine Angestellten hat, ist er im Privatleben ein eher zögerlicher und konservativer Mann. Die Fernbeziehung zu seinem Partner macht ihn nicht glücklich, aber den vorprogrammierten Schlussstrich will er dann aber auch nicht ziehen. Erst dachte ich „Oh Mann, komm halt in die Pötte“, aber dann konnte ich seine Gedankengänge immer besser nachvollziehen.
Eine Beziehung aufzugeben ist nicht einfach und derjenige zu sein, den Schlussstrich zu ziehen, weil man das Gefühl hat, es „passt“ nicht mehr wirklich, ohne mit dem anderen persönlich gesprochen zu haben … das wäre auch nicht meine Lösung gewesen.

Dann das „Problem“ mit Timm, ich konnte sehr gut nachvollziehen, welche Gedanken sich Eike bzgl. des Altersunterschieds gemacht hat. Zumal das Thema, dass Timm ja sein Auszubildender ist, auch ein gewisses Konfliktpotential birgt, denn hier gibt es sehr wohl nicht nur moralische Hemmschwellen, nein auch das Thema „Abhängigkeitsverhältnis“ muss gut abgewägt werden.

Ich fand die Entwicklung der Geschichte sehr schlüssig. Timms Schicksal wird gut und glaubwürdig erzählt, auch seine persönlichen Ängste werden gut rübergebracht.
Eikes Freunde & Bekannte inkl. der Mitarbeiter runden die Geschichte wunderbar ab, so dass man sich wirklich gut unterhalten fühlt.

Wie schon beim ersten Band gibt es im Anschluss an den Hauptteil eine Kurzgeschichte mit direktem Bezug auf den Hauptteil, was mir sehr gut gefallen hat.

Mit persönlich hat der Kaffeekavalier viel besser gefallen als der Kaktuskavalier, aber wenn man die unterschiedlichen Reviews betrachtet, ist es auch hier so, dass die Geschmäcker wie immer verschieden sind – und das ist auch gut so 🙂

Bis bald,

El Ma

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Ein Kommentar zu “„Kaffeekavalier“ – A.C. Lelis

  1. Pingback: Monatsrückblick 03/2017 – El Ma liest & träumt

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