„Blaue Tage“ (Mangrove Stories 1) – Mary Calmes

Klappentext
Ein Titel der Mangrove Stories Serie

Sich in einen Kollegen zu vergucken, ist selten eine gute Idee, speziell für einen Mann, der eine letzte Chance bekommt, seine Karriere zu retten. Doch von dem Moment an, in dem Dwyer Knolls dem gutaussehenden, aber unbeholfenen Takeo Hiroyuki begegnet, scheint er nur noch die falschen Entscheidungen zu treffen.

Takeos Leben besteht aus einer Reihe vergeblicher Versuche, seinen konservativen japanischen Vater zufrieden zu stellen. Unglücklicherweise ist die erfolgreiche Ausübung seines Jobs genauso schwierig für ihn wie der Wechsel von homo- zu heterosexuell. Aber ein Augenmerk auf Dwyer Knolls zu haben – darin ist er wirklich gut.

Auf einer Geschäftsreise nach Mangrove, Florida, wird aus Takeos` und Dwyers zögerlicher Freundschaft plötzlich mehr – viel mehr. Ist ihre Liebe stark genug, um ihre Karrieren dafür zu riskieren, oder haben sie die plötzliche, intensive Leidenschaft nur der lauen Brise des blauen Ozeans zu verdanken?

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Ja ja, ich weiß, eine Kurzgeschichte ist eine Kurzgeschichte, weil sie eben kurz ist *g*. Ich bin da immer etwas zwiegespalten, denn ich mag es nicht, wenn eine wirklich nette Geschichte einem das Gefühl gibt, nicht „komplett“ erzählt worden zu sein. Ich muss mich aber auf eine Geschichte einlassen können, um sie zu genießen. Aus diesem Grund bin ich doch etwas vorsichtig an dieses Buch herangegangen.

Und was war? Es ist (fast) alles erzählt, es ist alles drin und ich habe mich wohlgefühlt mit den „Jungs“. Je mehr man über Takeo erfährt, um sehr mehr versteht man, warum er so geworden ist, wie andere ihn wahrnehmen. Niemand, außer Dwyer gibt sich überhaupt Mühe, hinter Takeos Fassade zu schauen.
Das Dwyer überhaupt noch in seinem Job arbeitet, liegt mittlerweile nur noch an Takeo, der ihn auf den ersten Blick hin fasziniert hat. Er kann gar nicht verstehen, dass die anderen sich gar keine Mühe geben, auch mal den wirklichen Takeo zu sehen. Scheinbar gilt auch hier

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupéry (Werk: Der Kleine Prinz)

Mit gefällt es, wohin sich die Geschichte entwickelt und es ist trotz der Kürze genügend Raum vorhanden, um auch mal ein bisschen „hinter die Kulissen“ zu sehen. Die Geschichte ist leicht und locker erzählt und ich mag sie wirklich sehr, allerdings und das gibt für mich den „Punktabzug“, hatte ich am Ende das Gefühl, dass das Ende kommen MUSS. Zudem wurden zum Schluss hin noch Punkte (Dwyer/Mak/Club | Takeo/Mr. Sutter) neu angeschnitten, die dann einfach irgendwie „hinten runter“ gefallen sind. Ob es sie überhaupt gebraucht hätte??? Vielleicht wird dies ja in den weiteren Teilen immer mal wieder angeschnitten, aber … und hier war es dann wieder mein Kurzgeschichtenproblem 😉

Nichtsdestotrotz (oder vielleicht gerade deswegen *g*) habe ich mir die anderen, bereits im Original erschienen Teile, mal auf die Wunschliste gepackt. Denn manches würde ich dann ja doch gerne wissen 🙂

Bis bald,

El Ma

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