„Guards of Folsom: Gezügelt“ – SJD Peterson

Auf der Suche nach einer dringend benötigten Koffeindosis findet Max im Coffeeshop um die Ecke mehr als erwartet. Barista Aiden ist jung, attraktiv, sympathisch – und ein Sub, auf den der Dom in Max stärker reagiert als je zuvor auf einen Mann. Doch Aiden hatte bislang nie Kontakt zur BDSM-Szene und trotz gemeinsamer Kinks ist der Start in eine Beziehung mit einem dominanten Mann wie Max für ihn nicht einfach, denn der Grat zwischen Hingabe und Sebstaufgabe ist für Aiden mehr als schmal. Und nur durch Max kann Aiden seine devote Seite erforschen und gleichzeitig das größte Abenteuer seines Lebens antreten: Liebe.

Buch ist in sich abgeschlossen.

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Respekt! Eine Serie zu schreiben, ohne extrem an Qualität zu verlieren ist a) nicht einfach und b) leider keine Selbstverständlichkeit.

Max, der auch schon einen kurzen, jedoch nicht unwichtigen Gastauftritt im zweiten Buch der Serie hatte, trifft auf Aiden, der ihm im wahrsten Sinne des Wortes, die Sprache verschlägt *g*. Ich musste schon schmunzeln, als dieser mit allen Wassern gewaschene Dom vor Aiden stand und das stottern anfing, als er seine Sprache wiedergefunden hatte 😀.

Was mir an diesem Teil so gut gefallen hat, war, dass man sowohl die Aidens Fragen als auch seine Zweifel miterleben konnte. Klar konnte Max diese durch Erklärungen und Handlungen zerstreuen, allerdings konnte man eben auch sehen, das vieles, was für Max selbstverständlich – da nichts neues – , für Aiden oft sehr verwirrend war. Zu sehen, dass Submissivität nicht gleichbedeutend mit „Aufgabe des eigenen Lebens“ gleichzusetzen ist, war schon interessant und wie ich fand, auch sehr wichtig. Ich als Laie gehe jetzt einfach mal davon aus, dass so eine perfekte BDSM-Partnerschaft aussehen sollte. Alles andere wäre für mich dann ein 24/7 Sklave, ohne eigene Ziele und Meinung. Vielleicht bin ich hier etwas zu einfach gestrickt, aber die Vorstellung, mein Leben vollständig in die Hände eines anderen Menschen zu geben, hinterlässt bei mir nicht gerade ein wohliges Gefühl. Aber auch hier gilt für mich:

„suum cuique“
Jedem das Seine

Was habe ich grinsen müssen, als Aidens Kink aufkam. Für uns langweilige 😉 OttoNormalVerbraucher ist so etwas ja nicht wirklich (offen) vorstellbar. Und auch Aiden hätte, wenn Max es nicht durch „Zufall“ herausgefunden hätte, wahrscheinlich niemals etwas gesagt. Aber der Weg bis zur Erfüllung seiner heimlichen Fantasien ist lang, angenehm schmerzhaft und seeehr aufschlussreich *g*.

Ich persönlich hatte viel Spaß mit den bisher übersetzten Bänden und hoffe nun, dass auch die beiden noch ausstehenden Übersetzungen bald erscheinen werden (von den Büchern der Nebenserie(n) möchte ich gar nicht erst anfangen 😉 ).

Bis bald,

El Ma

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Ein Kommentar zu “„Guards of Folsom: Gezügelt“ – SJD Peterson

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