„Ben und das Glück im Unglück“ (Die Austin-Trilogie 1) – Brad Boney

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Die Austin-Trilogie

Ben Walsh ist auf dem besten Weg, einer von Manhattans besten Strafverteidigern zu werden. Er hat einen tollen Partner an seiner Seite und Freunde in den besten Kreisen. Sein Leben ist perfekt, bis ein Anruf alles auf den Kopf stellt: Seine Eltern wurden bei einem Autounfall getötet und er muss nach Austin zurückkehren, um sich um seine drei halbwüchsigen Brüder zu kümmern, die er kaum kennt.

Während der Beerdigung lernt er Travis Atwood kennen, den Nachbarn mit dem großen Herzen. Ihre Beziehung beginnt in einem Wechselbad der Gefühle, sie streiten und flirten. Doch als Ben unter dem Gewicht der Verantwortung zu zerbrechen droht, wendet er sich an Travis, und der Druck, der auf ihnen lastet, formt aus ihrer Freundschaft etwas, das sich ganz nach großer Liebe anfühlt. Ben glaubt jetzt zu wissen, wie er alles auf einmal haben kann: sein altes Leben, sein neues Leben und Travis noch dazu, aber Liebe ist eben nicht immer so einfach. Wird er erkennen, dass man manchmal erst durch die Hölle gehen muss, um seinen vorbestimmten Platz im Leben zu finden?

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Auch dies ist ein Buch, das ich seit Ewigkeiten (ja, wir hatten bereits unser 2-jähriges ….) auf meinem Reader liegen hatte und das unter die Kategorie der „SuB-Verkleinerung“ gehört … und wieder einmal kann ich nicht sagen, warum ich es noch nicht gelesen hatte, denn es ist ein richtig guter Auftakt für eine 3er-Serie, die es nun seit dieser Woche bis Band 2 in deutscher Übersetzung gibt.

Ben ist der typische New Yorker, sorry Manhattener, Anwaltsyuppie, der auf seiner persönlichen Erfolgswelle reitet und dieses Leben in seiner Oberflächlichkeit wirklich genießt. Eines Tages allerdings bemerkt er merkwürdige Vorkommnisse, denen er eigentlich keine weitere Beachtung schenken will und diese mehr oder weniger ignoriert … bis sein Mobiltelefon klingelt … und er vom Tod seiner Eltern erfährt. Allein diese Tatsache wäre schon ein Grund, an der Gerechtigkeit des Universums zu zweifeln, wenn es da nicht noch seine drei kleineren Brüder geben würde, die plötzlich ebenfalls ohne wirkliche Bezugsperson dastehen und ihre ganze Hoffnung auf Ben setzen. Und schon wird Bens bis dahin fantastisches, erfolgreiches und vor allen Dingen unabhängiges Leben von der Realität eingeholt.

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Ich mochte alle Hauptcharaktere, sprich die direkte Familie Walsh, aber auch Travis und seine Freunde sehr. Brad Boney lässt die Protagonisten sehr greifbar erscheinen, so dass man oft das Gefühl hat, mittendrin statt nur dabei zu sein. Die Gefühle zwischen Ben und Travis sind für den Leser gut nachzuvollziehen, was mir ein wirklich gutes Lesevergnügen gegeben hat. Das man Ben zwischendurch einfach nur mal schütteln möchte, weil eben doch immer wieder mal der „weltmännische“, alles beherrschende Anwalt durchkommt und er zumindest am Anfang noch gar nicht merkt, wie „von oben herab“ er Travis, der nun mal keine akademische Ausbildung, dafür aber Wünsche und Träume hat, aber auch sein familiäres Umfeld manchmal behandelt, hat mir gezeigt, dass ich wirklich in der Geschichte drin war.

Die Veränderungen, die sowohl Ben als auch Travis im Laufe der Zeit durchmachen, wurden gut und nachvollziehbar rübergebracht, so dass ich am Ende des Buches wirklich das Gefühl hatte, die beiden begegnen sich (endlich) auf Augenhöhe und ergänzen sich perfekt.

Irgendwo habe ich gelesen, dass man Buch 1 und Buch 2 wohl unabhängig voneinander lesen könne, Band 3 (den es derzeit nur auf Englisch gibt) jedoch wiederum einen starken Bezug auf den ersten Teil nimmt. Ich habe das zweite Buch „Die Rückkehr“ bereits gelesen, so dass ich das zum Teil bestätigen kann. Es gibt es ein paar Kleinigkeiten, die man, wenn man die Bücher in der Reihenfolge ihres Erscheinens liest, ein bisschen besser nachvollziehen kann (u.a. Personen aus diesem Buch, die im 2. Band dann einen „Gastauftritt“ haben, konnte ich leichter zuordnen usw.). „Ben und das Glück im Unglück“ ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, die man auch alleine lesen könnte, aber es mit der Gewissheit, dass es Folgebände gibt, nicht tun sollte *gg*.

Ich mag dieses Buch sehr und habe wie gerade schon erwähnt, „Die Rückkehr“ gleich im Anschluss gelesen (dem Urlaub sei Dank *g*). Ich war so sehr in diesem ersten Buch drin, dass ich wirklich froh war, mit Topher und Stanton weitermachen zu können.
Die Geschichte um Ben, Travis und die Familie Walsh ist für mich auf jeden Fall eine Leseempfehlung wert und darf außer auf die re-reading-Liste auch in meinen neuangelegten Ordner „besondere Bücher“ 👍💜.

Nun denn, das Review zu „Die Rückkehr“ gibt es zeitnah, bis dahin – fühlt euch wohl und denkt an John Lennon, es geht manchmal schneller, als man denkt!

El Ma

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3 Kommentare zu “„Ben und das Glück im Unglück“ (Die Austin-Trilogie 1) – Brad Boney

  1. Ich finde das Buch und auch die Fortsetzung „Die Rückkehr“ genauso toll wie Du und kann Deine Meinung nur unterstreichen. Ich finde auch, dass man sich leichter tut, wenn man die Reihenfolge einhält.
    Und beim dritten Band kann ich bestimmt nicht auf die Übersetzung warten, sondern muss schon mal ins Original reinlesen 🙂

    LG Gabi

    Gefällt 1 Person

  2. 🙂 ich fand Buch eins toll, „Die Rückkehr“ einfach unglaublich und würde mich freuen, wenn du mir eine kurze Rückmeldung bzgl. des „Schwierigkeitsgrades“ des 3. Teils geben würdest.

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  3. Pingback: Mein Monatsrückblick 06/2017 – El Ma liest & träumt

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