„Ein Zuhause finden (Finding 1)“ – Sloane Kennedy

Klappentext
„Ich habe alles falsch gemacht, Finn. Vom ersten Tag an. Ich dachte, es wäre der einzige Weg, mit dir zusammen zu sein und deiner noch würdig zu sein. Aber jetzt erkenne ich, dass ich das nie war.“ – Callan.

Rache. Das ist alles, woran der Ex-Cop Rhys Tellar denken kann, und er hat jeden einzelnen Tag seiner zweijährigen Gefängnisstrafe damit verbracht, einen Plan auszuhecken, um seinen früheren Geliebten und Partner zur Strecke zu bringen. Der hat ihn betrogen und dabei den Tod von vier Menschen verursacht. Seine sechsmonatige Bewährungszeit auf der CB Bar Ranch im Südwesten von Montana zu verbringen hätte ganz einfach sein sollen, doch Rhys hat nicht mit den Gefühlen gerechnet, die er für den charismatischen Ranchhelfer, mit dem er sich anfreundet, und den verschlossenen Vorarbeiter, der vorgibt, etwas zu sein, das er nicht ist, entwickelt.

Eine Zukunft. Das ist, was Finn Stewart will, aber dafür muss er den einen Mann verlassen, den er mehr als jeden anderen begehrt: seinen völlig heterosexuellen Boss und besten Freund, Callan Bale. Als der einzige offen schwule Mann in einer kleinen, homophoben Gemeinde, muss Finn jeden Tag kämpfen, um sein zu können, wer er ist. Einfach alles hinter sich zu lassen scheint allmählich die beste Entscheidung zu sein – jedenfalls bis Rhys Tellar auftaucht und alles verändert.

Eine Lüge. Callan Bale hat sein ganzes Leben lang versteckt, wer er wirklich ist, und das wird ihn die einzige Person kosten, der es gelungen ist, sich einen Weg durch die Mauern zu bahnen, die Callan jahrelang um sein Herz herum errichtet hat. Doch sich für Finn zu entscheiden würde bedeuten, alles aufzugeben, für das er gearbeitet hat, und sein Versprechen zu brechen. Finn an Rhys zu verlieren würde aber zumindest bedeuten, dass der junge Mann das Leben führen kann, das er verdient.

Drei Männer. Drei Entscheidungen. Eine Chance, ein Zuhause zu finden.

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt.

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Ich bin mit dem Buch fertig und grinse immer noch :-). Der Grund? Nun ja, erstmal ist das Buch gut, dann ist es heiß und dann geht es um drei (3) Männer *g*. Ich liebe Menage-Geschichten, solange Frauen außen vor bleiben. Sexistisch? Mag sein … aber wie sagt man so schön: „Mir doch egal“ *gg*.

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Was passiert, wenn ein eigentlich offen schwul lebender Mann auf zwei  Männer trifft, die im verklemmten Montana leben (müssen). Wir haben hier einmal Finn, der bisher nur negative Erfahrungen aufgrund seiner Homosexualität gemacht hat, und zum anderen Callan, der so tief im Schrank steckt, dass noch nicht mal ein Sandsturm in Montana ihn da rausholen könnte. Tja, was war ich froh, dass Rhys einfach nur er selbst war und ohne wenn und aber die beiden Jungs und ihre selbst errichteten Mauern einfach einreißt.montana-395441_640

Auf der einen Seite war es schön zu lesen, wie die Fassade der beiden Cowboys so nach und nach bröckelte, auf der anderen Seite war es für mich wirklich erschütternd lesen zu müssen, wie man den beiden die Hölle heiß gemacht hat. Um so schöner fand ich es, als dann wirklich die Funken geflogen sind und man merkte, dass nicht alle in dem kleinen Städtchen so verbohrt waren.

Ach ja, unbedarft wie Finn und eigentlich auch Callan sind, waren deren Fantasien eher dezent. Rhys hingegen …. *g*.

Sloane Kennedy erzählt wunderbar, wie sich die drei Männer finden, wer es gut mit ihnen meint und wer ihnen immer noch schaden will – sogar auf Kosten von Leib und Leben. Auch die Nebenprotagonisten sind wunderbar dargestellt, so dass man wirklich das Gefühl hat, sie zu kennen. Egal ob es Dane, Tante Dolly oder auch die Tierarzthelferin war, jeder war für mich greifbar.

Da ich im Moment eh meinen SuB „abarbeite“, habe ich gleich mit Band 2 im Original angefangen und komme mit Danes Geschichte eigentlich ganz gut voran. Mal schauen, ob auch dieser Band meine, beim Lesen leicht vorhandenen voyeuristischen Züge „befriedigen“ kann :-).

Bis bald,

El Ma

 

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5 Kommentare zu “„Ein Zuhause finden (Finding 1)“ – Sloane Kennedy

  1. Ich hatte mir das Original neulich schon nach deinem Kommentar bei Jules besorgt. Nachdem ich auch den Nachfolger gelesen hatte, wanderte anschließend das große Bundle mit nahezu allen Ihren Geschichten in meinen Warenkorb und auf meinen Reader :-).
    Da habe ich kurzzeitig einen richtigen SUB gehabt.
    Sie haben zwar mächtig an meiner Abneigung gegen Selbstjustiz gerieben, doch da auch die Grenzen aufgezeigt wurden, konnte ich die Geschichten gut lesen.
    LG Allerleihrau

    Gefällt 1 Person

    • Es freut mich riesig, wenn ich mit meiner Begeisterung für ein Buch bzw. eine Serie nicht so daneben lag und somit auch Dir ein Leseerlebnis bescheren konnte :-).
      Danke für die Rückmeldung.
      LG El

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  2. Pingback: Mein Monatsrückblick 06/2017 – El Ma liest & träumt

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