„Unter der Oberfläche“ – Kate Sherwood

Klappentext
Als Peter Carrs Firma ihn ins südwestliche Ontario schickt, um die Leute einer kleinen Gemeinde davon zu überzeugen, einem geplanten Kieswerk in der Gegend zuzustimmen, nimmt er die Herausforderung gerne an. Genaugenommen ist er Anwalt, aber tatsächlich sieht er sich als Problemlöser. Er hatte nur nicht erwartet, dass ein Problem in Form von Caleb Sinclair auftauchen könnte; dem leidenschaftlichen aber introvertierten Kunsthandwerker, der neben dem Gelände des geplanten Kieswerks lebt.

„Kenne deinen Feind.“ Das ist Calebs Philosophie. Und sein Versuch, fruchtbares Ackerland in eine Kiesgrube zu verwandeln, bringt Peter den Titel ‚Feind’ ein. Caleb liebt das Land, und wenn er sich mit seinen homophoben Nachbarn versöhnen muss, um Peter zu bekämpfen, dann ist das eben so. Nur führt das Kennenlernen des Feindes nicht ausschließlich zu den gewünschten Ergebnissen. Peter ist kein Monster, das einem Märchen entsprungen sein könnte — er könnte stattdessen der erste Schritt in Richtung ‘und so lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende’ sein.“

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Heute mal wieder eine Geschichte aus der Reihe „mein SuB wird reduziert“… Was lacht ihr hier? Lasst mir doch wenigstens ein bisschen Hoffnung, dass das irgendwann mal wirklich passieren wird *g*.
Gekauft im Oktober 2015 schlummerten Caleb und Peter still vereint auf meinem Reader, bis … ja bis ich sie aufgeweckt habe. Ab da nahm die Geschichte ihren Lauf …

Caleb, der die seit vielen Jahren in Familienbesitz befindliche Farm bewirtschaftet, hat in seinem noch jungen Leben schon viel erleben müssen. Jung geoutet, verprügelt und mehr oder weniger geächtet, lebt er im ländlichen Ontario. Im Laufe der Geschichte erfährt man, wieviel wirklich in Caleb steckt. Ich persönlich habe mich mit ihm und über ihn gefreut.

Peter, der als sehr erfolgreicher Repräsentant im Namen einer großen Firma, die u.a. auch Kiestagebau betreibt, viel unterwegs ist, ist, und das merkt man, schon sehr abgestumpft, was die persönlichen Bedürfnisse der Menschen vor Ort angeht (glaubt aber selbst, dass das nicht so ist, bis …). Was kann eigentlich besseres passieren, als in die Provinz zu fahren und sich zeigen zu lassen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat, als Erfolgsstreben und Verhandlungsgeschick.

Die Geschichte um Caleb und Peter ist ruhig und könnte durchaus so aus dem Leben gegriffen sein. Mich hat sie mitgenommen und mir einen angenehmen Lesesonntag mit den beiden Männern beschert, denn trotz Calebs persönlichen Schicksalsschlag, löst sich die Geschichte rund und in einem Happy End auf.

Ich mag die Geschichten von Kate Sherwood. Sie werden ruhig erzählt und könnten tatsächlich so passieren. Eine der ersten Geschichten, die ich im M/M-Bereich gelesen habe, war ihre „Dark-Horse-Serie„, in der es sogar um M/M/M ging. Öhm … ich denke, da könnte mal wieder ein re-reading fällig sein 🙂

Bis bald,

El Ma

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5 Kommentare zu “„Unter der Oberfläche“ – Kate Sherwood

  1. Pingback: Mein Monatsrückblick 07/2017 – El Ma liest & träumt

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