„Sommerträume“ (Back home … – Reihe 1) – Mathilda Grace

Klappentext
»Komm nach Hause. Papa hatte einen schlimmen Unfall.« Als Joshua McKinley diese E-Mail erreicht, ist er gerade auf dem Rückweg von Tokio nach New York City, wo er seine Firma gewinnbringend verkauft hat. Fast fünfzehn Jahre hat er seine Väter und Brüder nicht mehr gesehen. Fünfzehn Jahre voller Arbeit, Geld und oberflächlicher Partys, die aus Joshua einen unzufriedenen Mann gemacht haben, der nicht weiß, was er mit seinem restlichen Leben anfangen soll. Aber vielleicht kann er die Antwort auf diese Frage im Haus seiner Kindheit finden.

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Mathilda Grace füttert ihre Leser ja immer wieder mal mit „Häppchen“ aus noch nicht erschienen Büchern, um sie auf die jeweiligen Geschichten „hungrig“ zu machen. Ich lese prinzipiell immer nur ein (1) Häppchen, um zu sehen, ob ein Buch auf meine Wunschliste darf oder nicht. Danach vergesse ich meist wieder, um was es ging, so dass ich nicht vor Ungeduld auf das Erscheinungsdatum wartend vergehe (das ist mir nur am Anfang meiner Lesezeit passiert). Auch hier war es eines der ersten „Häppchen“, das mich überzeugt hat.

„Sommerträume“ ist eine wirklich nette Geschichte, die während des Verlaufs bei vielen der Protagonisten für Klarblick sorgt. Die alte Wunden neu aufreißt und sie dadurch endlich heilen lässt. Die vermeintlich gekappte Familienbande neu verknüpft und die aufzeigt, dass man, um eine Familie zu sein, nicht immer das gleiche Blut in sich tragen muss.

Vorrangig geht es in dieser Geschichte um Joshua und sein Leben, aber eigentlich fließt die ganze Familie mit in die Geschichte ein, so dass man nie das Gefühl hat, dass irgendeiner der vorkommenden Protagonisten „zu kurz“ kommt. Manche Entwicklung um Joshua ging mir fast ein bisschen schnell, allerdings war dies irgendwie nebensächlich, weil eben die anderen Familienmitglieder ein guter Ausgleich waren.
Jeder erhielt Raum und ich bin froh, dass Mathilda Grace eine Serie schreibt / geschrieben hat, denn jeder der Brüder hat so sein eigenes Päckchen zu tragen und wird die eigene Geschichte so nach und nach erzählen dürfen (und nein, ich werde auch hier die möglichen, zukünftigen „Häppchen“ nicht annehmen und NEIN! ich habe die Vorschau auf den im Herbst 2017 erscheinenden Band 2 nicht gelesen – nur mal so gelinst, um wen es geht *g*  – ich liebe schusselige, verstrahlte Typen 😉).

Ich finde, es ist eine nette Geschichte für zwischendurch, die man „bewaffnet“ mit leichten Schlägen auf den Hinterkopf für so manchen Protagonisten, an einem sonnigen Abend an einer schönen Stelle, wunderbar genießen kann.

In diesem Sinne, bis bald

El Ma

 

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