„Day und Knight“ (Day und Knight – Serie 1) – Dirk Greyson

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Day und Knight

Als ehemaliger NSA-Mitarbeiter hat Dayton (Day) Ingram Erfahrungen als Hacker im Dienst der nationalen Sicherheit und arbeitet jetzt als technischer Analyst für Scorpion. Er sehnt sich nach dem Außendienst, und als er einen Angriff vereitelt bekommt er seine Chance. Er ist clever, mehrsprachig und ein Technologiemagier. Aber seine Chance hat einen Haken – einen Partner, Knighton (Knight), der ein echtes Rätsel ist. Trotz zahlloser Recherchestunden kann Day nichts über den Agenten finden, nicht einmal seinen Vornamen!

Der ehemalige Marine Knight hatte sich nach dem Verlust seiner Familie am Boden einer Flasche verkrochen. Nachdem er wieder trocken ist, bekommt er eine allerletzte Chance: zusammen mit Day eine terroristische Bedrohung aus Yucatàn auszuschalten. Um ohne Aufsehen zu erregen dorthin zu gelangen, machen Day und Knight eine Kreuzfahrt für Schwule mit, wo der, wenn es um seine sexuelle Orientierung geht, zutiefst verschwiegene Day und ein ebenso verschwiegener Knight als schwules Paar agieren müssen. Die Anspannung wächst, als Knight sich ausschweigt und Day sich gegen Knights unbarmherziges Verlangen nach Kontrolle sträubt.

Aber nach einer durchzechten Nacht wachen Day und Knight in einem Bett auf. Zusammen. Während sie ihrem Ziel näherkommen, müssen sie lernen, einander zu vertrauen und sich aufeinander zu verlassen. Nur so können sie das Terroristencamp infiltrieren und das Komplott gegen die technologische Infrastruktur der USA vereiteln. Nur dann können sie auf ein Leben nach der Mission hoffen.

Ein gemeinsames Leben.

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Wie sag‘ ich’s meinem Kinde äh Blogbesucher …

Mir hat die Geschichte eigentlich gut gefallen. Sie war leicht und locker zu lesen, auch wenn ich bei beiden Männern nicht wirklich verstanden habe, warum sie so leben wie sie gelebt haben bzw. noch leben.

Bei Day hatte ich das Problem, dass er – warum auch immer – nicht geoutet lebt. Seine Gründe habe ich wirklich nicht verstanden. Bei Knight hat man im Laufe der Zeit mitbekommen, warum sich sein Leben so entwickelt hat, wie es schließlich wurde. Das Zusammenkommen der beiden Männer liest sich flott weg, der Krimianteil ist angenehm (auch für Nicht-Krimifans), die eine oder andere Überraschung taucht auf, die man so nicht vermutet hätte und alles hätte gut sein können, wenn auf der einen Seite die Selbstzweifel bei Day und auf der anderen Seite, die Verschlossenheit von Knight, die Sache nicht erschwert hätte.

Tja, und dann kam das letzte Kapitel :-(. Es  hat für mein Empfinden, dieses gute Gefühl einer leicht und locker zu lesenden, unterhaltsamen Geschichte zerstört. Für mich ist das Ende einer Geschichte wirklich wichtig, denn das ist das was bei mir bleibt. Je nachdem, ob ich ein zufriedenes, ein glückliches oder wie hier trotz Happy End ein unbefriedigendes Ende vorfinde. Klar ist es der erste Teil einer Serie um diese beiden Männer, aber klar sollte auch sein, dass man, wenn man den ersten Teil schließt, das Gefühl haben muss, dass dieser Teil abschließend erzählt wurde und man Lust auf weitere Abenteuer der beiden haben soll. Oder aber, ich schreibe einen deutlichen Cliffhanger (mit einem Hinweis im Klappentext), so dass der Leser weiß, dass diese Geschichte, dieser „Auftrag“ noch nicht zu Ende ist. So ist es für mich weder Fisch noch Fleisch :-(.
Achtung, jetzt spoilert es ein wenig

Nun ja … es gibt ein Happy End …, das für mich allerdings wie aus dem heiteren Himmel kam. Normalerweise kenne ich es so, dass es nach einem Einsatz, eine Einsatz-Abschluss-Besprechungen gibt, um einen Fall abschließend zu klären. Hier allerdings, kommt man zurück, geht seiner Wege und ??? ja, Happy End.

Vielleicht bin ich echt kniefieselig, was das angeht. Aber es gibt hier einen Haupthandlungsstrang, der meiner Meinung nach nicht in diesem Teil zu Ende geführt wird. Für mich ein No Go, das mir persönlich erstmal die Lust auf die beiden genommen hat. Wobei dies eigentlich keiner der beiden Männer verdient hat. Es liegt für mich einfach nur an der Art, wie dieser erste Teil zu Ende gebracht wurde.

Nein, ich hätte keine rosa Wattewölkchen gewollt, denn das hätte gar nicht zu den beiden Männern gepasst. Was aber gepasst hätte, wäre ein Abschluss des Einsatzes (egal ob Teambesprechung, Abschlussbericht oder oder oder … ), ein paar Gedanken der Männer nach dem Einsatz (und nicht nur ein „Hallo, hier bin ich wieder“) oder eben eine Überleitung zu Teil 2 a la  … komm wir gehen ins Bett, damit wir morgen fit für die Abschlussbesprechung sind.

Nun denn, vielleicht ist mein Empfinden anders, als bei anderen Lesern, sodass diese kein Problem mit der Entwicklung haben. Ich bin gespannt, welche Rückmeldungen ich da lesen bzw. hören werde.

Bis bald,

El Ma

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Ein Kommentar zu “„Day und Knight“ (Day und Knight – Serie 1) – Dirk Greyson

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