„Volley-Ball (Seitenwechsel 1)“ – Tara Lain

Klappentext
Ein Titel der Seitenwechsel Serie

Eine doppelte Dosis Alphamann kann doch nicht schaden, oder?

David Underwood ist gerade erst einer Beziehung zu einem gewalttätigen Alphamann entkommen, da fällt sein Blick auf zwei heiße Mitglieder der australischen Beachvolleyball-Mannschaft, die am Strand von Laguna Beach Volleyball spielen. Und prompt muss er sich deren Beleidigungen anhören. Trotzdem erliegt er dem Charme von Gareth Marshall, der sich Davids wegen vor seinem Team outet. Nur einer macht ihnen das Leben zur Hölle: Edge, der nicht minder heiße Volleyballpartner von Gareth.

Gareth hat jahrelange Erfahrung darin, seine Sexualität vor seinen Mitmenschen und insbesondere vor Edge, zu dem er sich schon immer hingezogen fühlte, zu verheimlichen. David ist der erste Mann, der jemals mit Edge mithalten konnte und Gareth’ Leidenschaft weckte. Umso mehr leidet Gareth unter dem ablehnenden Verhalten seines alten Freundes. Doch Edge hat auch seine Geheimnisse, und Davids Ex ist ebenfalls nicht allzu glücklich, auf seinen Prügelknaben verzichten zu müssen. Alles scheint sich gegen David verschworen zu haben. Werden sie ihr Glück finden, er und sein Alphamann? Oder gar … er und seine Alphamänner?

*************************

David ist vor noch nicht allzu langer Zeit erst einer schwierigen Beziehung entkommen.
Doch auch wenn sein Ex gewalttätig war und Davids Selbstvertrauen untergraben hat, ist er dennoch kein gebrochener Mann. Er hat seinen Ex angezeigt, eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt und lebt sein Leben zwar vorsichtiger als vorher, aber dennoch weiter. UND er sieht sich immer noch gerne gutaussehende Männer an *g*.

Als David auf Gareth trifft, ist dieser noch nicht offizielle out, was sich aber, als die beiden sich kennenlernen ganz schnell ändert.
Beide fühlen sich stark zueinander hingezogen und doch hat man das Gefühl, dass es nicht das ist, was beide – ohne wenn und aber – wollen. Irgendwas oder -wer fehlt bzw. lauert darauf endlich ans Licht zu kommen. Dieses wage Gefühl kommt recht gut rüber und der Leser merkt viel früher als die beiden Jungs was los ist. Mitzuverfolgen, wie sich der Knoten löst und wie das Ganze dann zusammen kommt, hat mich in der Geschichte gehalten. Die „Draufsicht“, die man als Leser hat, wenn man von außen mitbekommt, dass Edge für beide Männer keine unbedeutende und für die Geschichte selbst keine unwichtige Rolle spielt …, ist wirklich unterhaltsam. Allerdings, kommt dieser in weiten Teilen der Geschichte nicht gut weg, da man ihn eigentlich nur als homophobes A***loch kennen lernt und keinen Einblick auf seine Gedankengänge bekommt, dafür ist sein „Vorkommen“ in der Story einfach zu kurz. Als er dann plötzlich in den Startlöchern steht und seinen Platz zwischen/bei Gareth und David findet ist der Weg dahin nicht unbedingt geschickt gelöst – auch wenn er plötzlich zum Helden mutiert und David aus einer prekären Situation rettet. Den Weg dahin, hätte man meiner Meinung nach doch einen Ticken kreativer handhaben können.

Dennoch hat es Spaß gemacht, diese nette, in sich abgeschlossene Geschichte „für zwischendurch“ zu lesen. Eine leichte, angenehme Kost, nach einem anstrengenden Arbeitstag :-). Wer an den nachfolgenden Geschichten – die es derzeit nur im englischen Original gibt –  interessiert ist, findet die Reihe hier & hier.

Bis bald,

Elke

Eine weitere Meinung zu dieser Geschichte findet ihr in Mattys Schmökerecke

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mehr über die Autorin erfahrt ihr hier

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Ein Kommentar zu “„Volley-Ball (Seitenwechsel 1)“ – Tara Lain

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