Der Akku ist ein bisschen leer und bevor mir das Bloggen irgendwann zu viel wird, lege ich über die „stilleren“ Tage einfach mal eine kleine Pause ein.

Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen eine schöne Weihnachtszeit …

… und einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Jahr

… auf dass ihr allzeit ein glückliches Händchen für gute Bücher habt 😘

Bis bald,

El Ma

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„Aus dem Nichts“ (Mitten im Irgendwo 2) – Roan Parrish

Klappentext *)
Buch 2 in der Serie – Mitten im Irgendwo

Die einzige Sache, die Colin Mulligans Leben Sinn gibt, ist das Auseinandernehmen und wieder Zusammensetzen von Autos. In der Werkstatt, in der er zusammen mit seinem Vater und seinen Brüdern arbeitet, versucht er ohne Panikattacke und Wutausbruch durch den Tag zu kommen. Trinken hilft. Ebenso wie Laufen und Gewichtheben, bis er sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Nichts davon kann jedoch die Tatsache, dass er schwul ist, ändern – ein Geheimnis, das er vor allen verheimlicht.

Rafael Guerra hat einen Weg gefunden, mit seiner Vergangenheit, für die er sich schämt, zu leben. Sein Leben hat er der Sozialarbeit und der Hilfe von Jugendlichen, die wie er aus ärmlichen Verhältnissen stammen, gewidmet. Für Liebe hat er keine Zeit. Verflucht, er hat kaum Zeit für sich selbst. Irgendwie zieht ihn alles an dem unglücklichen, selbstzerstörerischen Colin an. Der Weg dorthin ist jedoch mit den Schwierigkeiten gepflastert, die Rafe mit so viel Anstrengung hinter sich gelassen hat. Als ihre Beziehung tiefer wird, sind Rafe und Colin gezwungen, Geheimnisse ans Licht zu bringen, die jeder von ihnen gerne weiterhin im Dunkeln gelassen hätte.

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Da dies meine letzte Rezension im Jahr 2017 sein wird, bin ich wirklich froh, dieses Rezensionsjahr mit diesem wunderbaren Buch abschließen zu dürfen 💜.

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Oh, was habe ich Colin im ersten Band verflucht. So ein Mistkerl …

Aber wie immer, wenn man beide Seiten betrachtet, relativiert sich vieles. Klar, war Colin auch zu Beginn dieses zweiten Buches nicht wirklich ein sympathisches Herzchen,  aber je weiter man in die Geschichte eingetaucht ist, umso besser konnte ich seine Handlungen nachvollziehen (nun ja, verstehen nicht ganz, aber nachvollziehen). Irgendwie musste dieser Mistkerl ja irgendetwas an sich haben, dass er für gleich zwei seiner Brüder „das“ Vorbild war, dessen Handlungen sie sich zu Herzen nahmen.

Es war einfach schön, wie sich eben dieser wirklich eigene Charakter entwickelt hat und er an seinen „Aufgaben“ gewachsen ist und welch‘ positive Entwicklung er genommen hat. Der Blick hinter die/seine Kulissen war nicht immer erheiternd, aber dafür ziemlich erhellend, sodass man dann doch ziemlich schnell wirkliche Sympathie für ihn entwickeln konnte.

Mit jedem Schritt, den er aus seiner eigenen Dunkelheit ging, wurde die Welt um ihn freundlicher, offener und zugänglicher. Bande, die lange zerschnitten waren, fangen an wieder zusammenzuwachsen.
Auch wenn Colins Leben eine vermeintliche Einbahnstrasse ist, die seinen Weg vorgibt, gibt es auch für ihn eine Abzweigung, die er einfach nur nehmen muss.

Aber auch Rafael, der ihm einen Weg aufzeigt, hat sein eigenes Päckchen zu tragen und so muss Colin in dieser Lebensphase nach zwei ziemlich harten Situationen jeweils eine Entscheidung treffen, die ihn vorwärts bringen kann oder ihn da lässt, wo er eigentlich nicht mehr sein will. Bei Entscheidung eins, steht ihm Rafael zu Seite, Entscheidung zwei muss er ganz alleine treffen und wächst dabei über sich selbst hinaus. Manchmal hätte ich mir fast gewünscht, dass Rafael ein bisschen deutlicher wird, aber je weiter das Buch fortschreitet, umso verständlicher werden seine Reaktionen und umso mehr schätzt man ihn. Rafael ist gut für Colin, aber auch Colin gibt viel zurück, auch wenn dies oft nur schwer zu erkennen ist.

Als ich das Buch geschlossen habe, habe ich einen imaginären Hut vor Colin gezogen, denn nichts ist schwerer, als aus einer vermeintlichen Komfortzone auszubrechen und neue Wege zu beschreiten und das tut er. Oftmals in winzigen Schritten und dann überraschte er mich wieder damit, wie selbstverständlich er manchen Weg beschreitet. Sein Leben wird, ebenso wie Rafaels (wenn auch ganz anders), wohl ein ewiger Kampf sein, denn was hier in seiner Jugend, bis heute, „versaut“ wurde, wird sich sicherlich nicht in kurzer Zeit auflösen. Ich bin wirklich gespannt, was wir über ihn noch erfahren werden.

Ich freue mich jetzt riesig auf Band 3, in dem es um Leo und Will gehen wird, deren Geschichte ich ja zu gerne als zweites gelesen hätte, aber nachdem ich Colins Werdegang verfolgt habe, ist alles gut so wie es ist.

Bis bald,

El

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„Politisch verführt“ – Ava Drake

Klappentext *)
Entspricht 200 Romanseiten.

Als am Vorabend einer wichtigen Spendenveranstaltung der Senator plötzlich mit seiner aktuellen Geliebten durchbrennt, bleibt es an Christian Chatsworth-Brandeis hängen, das Verschwinden seines Bosses zu verschleiern. Zum Glück sieht Stone, der neue Bodyguard des Senators, diesem einigermaßen ähnlich, sodass er nach einem kleinen Umstyling als Double einspringt. Doch die starke Anziehung zwischen Christian und Stone erschwert es ihnen zunehmend, ihre Scharade aufrechtzuerhalten…

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Wunderbar *g*. Mit Christian und Stone haben wir endlich mal zwei dominante Männer, die genau wissen, was sie wollen, dies aber immer mit Rücksicht und dem Blick auf den anderen. Es geht manchmal etwas rauher zu, aber das ist wohl so, wenn zwei starke Charaktere aufeinander treffen. Wenn dann auch noch Gefühle dazukommen, dann ist das immer noch alles sehr dominant, aber als Leser bekommst du im Laufe der Geschichte durchaus mit, wie sie sich aufeinander einlassen, sich vertrauen und das ohne den Stolz oder das Gesicht zu verlieren.

Ich hatte direkt Mitgefühl mit Christian, der mit seinem Chef wirklich gestraft ist. Als dieser dann mit seiner aktuellen Geliebten durchbrennt, muss er das dadurch entstehende Chaos irgendwie eindämmen. Mit Hilfe von Stone, der dem Senator sehr ähnlich sieht, gelingt ihm das ziemlich gut, bis ein kleiner Fehler das Gebilde zum Einsturz bringt. Mit Hilfe von Stone sowie einer Person der ich das den Erzählungen nach so nie zugetraut hätte und des festangestellten Bodyguards gelingt es, alles zum Guten zu wenden, so dass die beiden Männer ihr wirklich verdientes Happy End bekommen.

Und ich kann euch sagen, die beiden sind heiß, nicht nur aufeinander, sondern auch miteinander und eigentlich dürfte es diese Liaison aufgrund der Umstände ja gar nicht geben, aber einmal … einmal geht schon 😉 .

Ein Blick hinter die Kulissen der Politik – was hat es mich im Nachhinein erschreckt, dass ich nicht einmal gezweifelt habe, dass das durchaus den Tatsachen entsprechen kann. Dazu der kleine Krimiplot, der einfach gut in die Handlung passt, einige doch sehr unterschiedliche Protagonisten (von tough, zu nett und freundlich, bis hin zum A***loch und die beiden Schätzchen – alles in allem eine runde Sache.
Ich habe nur einmal überlegt, als betont wurde, dass Christian an irgendwelchen Zwangsneurosen leidet. Also nur mal so, wenn das, was man ihm hier „zuspricht“ eine Zwangsneurose ist, dann leide ich wohl auch darunter … tststs …

Mir hat der Stil von Ava Drake gefallen. Mal schauen, ich müsste noch was im Original von ihr auf dem Reader haben 😍.

Bis bald,

El

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„Das Schicksal des Alphas (Alphas-Serie 3) – Dirk Greyson

Klappentext*)
Nie hätte Alpha Tobias erwartet, einen schlafenden Menschen in seinem Schuppen vorzufinden. Schon gar keinen, der sich als sein vom Schicksal vorbestimmter Gefährte entpuppt. Aber so sehr Tobias‘ Instinkte ihn auch dazu treiben, sich mit Pete zu verbinden, das Risiko der Entdeckung der Gestaltwandler ist einfach zu groß. Tobias findet sich schweren Herzens damit ab, Pete zurück zu seiner Reisegruppe zu schicken – bis sein verstoßener Halbbruder Zev auf die Idee kommt, Pete für sich zu beanspruchen und Tobias seine Position als Alpha streitig zu machen. Um Pete zu schützen, muss Tobias ihn in seiner Nähe behalten – und das bringt sie beide gefährlich in Versuchung, ihren Bund zu vollziehen…

Entspricht 226 Romanseiten.

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Ebenso wie die beiden vorangegangenen Teile, hat Dirk Greyson hier eine solide Geschichte abgeliefert. Leider fehlte mir, im Gegensatz zu seinen aktuellen „Western“, hier ein bisschen das Herzblut. Das Pairing Tobias und Pete war mir sehr sympathisch, aber der Funke sprang nicht so wirklich über. Ob es jetzt an Tobias andauerndem Gedankenkreisel lag, ob er denn nun mit Pete … oder nicht … und warum dieser nicht … und überhaupt. Schade, dass man so einem Alpha nicht einfach mal einen leichten Klaps auf den Hinterkopf geben kann, dann hätte er vielleicht gemerkt, dass reden und auch fragen manchmal hilft.

Als Mensch hat sich Pete,  erstaunlich gut in die Gemeinschaft des … Rudels eingefunden und kam mit seiner warmen, herzlichen Art und seinen intelligenten Ideen gut an. Irgendwie hat er auch das Gefühl, dass er genau hierhin in den Yellostone-Nationalpark gehört und dass New York gar nicht mehr das ist, was er braucht. Aber so soll es ja auch sein, Gefährten ergänzen sich, zeigen dem anderen auf, was er ist, kann und braucht, auch wenn dieser bis dahin noch gar nicht gemerkt hat, dass ihm etwas fehlt.

Ich habe mich von den beiden „Jungs“ gut unterhalten gefühlt, auch wenn der ganz große aha-Effekt für mich ausgeblieben ist.
Da ich aber ja alle drei Bände direkt hintereinander weggelesen habe, habe ich im Moment eher ein Gesamtbild im Kopf und das zeigt mir eine „runde Sache“.
Man trifft wieder auf die Wandler aus Buch 1 & 2, in denen es ja eine komplett neue Hierarchieaufteilung unter Alpha Mikael (Buch 1) gibt.
Buch 3 könnte man auch für sich alleine lesen, wobei es zum besseren Verständnis der Zusammenhänge hilfreich ist, die ersten beiden Teile zu kennen.

Wer also auf solide schriftstellerische Handarbeit und nette Wandlergeschichten steht, wird sich bei dieser Serie und auch bei diesem 3. Band gut aufgehoben fühlen.

Bis bald,

El Ma

 

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„Die Seele des Alphas (Alphas-Serie 2)“ – Dirk Greyson

Klappentext*)
Werwolf Fredrik ist gerade vom College zu seinem Rudel zurückgekehrt und versucht, seinem machthungrigen Bruder aus dem Weg zu gehen. Als dieser jedoch aus purem Vergnügen eine Gestaltwandlerin aus einem anderen Rudel als Gefangene festhält, überwindet Fredrik seine Angst und bringt sie nach Hause zurück. Dort lernt er Christopher kennen und erkennt in ihm seinen Gefährten. Da die Bedrohung durch seinen Bruder noch nicht gebannt ist, zögert er allerdings, sich zu sehr auf Christopher einzulassen. Und tatsächlich ist ihm sein Bruder auf den Fersen und wird nichts unversucht lassen, um die Macht zu erlangen, nach der er sich sehnt. Vor allem, als er erkennt, dass die Quelle dieser Macht Fredrik selbst sein könnte…

Buch 2 der »Alphas«-Reihe. Buch ist in sich abgeschlossen. Entspricht 218 Romanseiten.

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Auch Band 2 wurde ihm Rahmen des „Lesemarathons“ der Alphas-Serie aus dem SuB hervorgekramt, auf dem es seit Februar dieses Jahres den Schlaf der Gerechten schlafen durfte 😉.
Ich war gespannt, ob Dirk Greyson im zweiten Buch etwas hat zulegen können und ja, mir hat die Geschichte um Fredrik und Christopher wirklich gut gefallen.

Als kleiner Bruder des bösartigen Alphas Juneau hatte Fredrik keine leichte Zeit. Als er dann auch noch mitbekam, dass ein junges Mädchen entführt wurde, damit sein Bruder eine neue „Bettgesellschaft“ bekommt, war für ihn das Maß aller Dinge erreicht. Er schnappt sich das Mädchen und verlässt mit ihr Juneaus Rudel und bringt sie zu ihrem eigenen zurück. Hier treffen dann die Wandler aus Buch 1 und eben Fredrik zusammen. Und wie es so ist, trifft zusammen, was zusammen gehört.

Christopher fühlt sich unwohl in der Gemeinschaft, da er seinen Platz noch nicht gefunden hat. Dies ändert sich augenblicklich, als er auf Fredrik trifft. Zu lesen, wie zwei sich ausgeschlossen fühlende Wandler kennenlernen, sich und  ihren Weg finden und aufgrund von Fähigkeiten und großen Herzen ein wichtiger Teil dieses Rudels werden, hat Spaß gemacht. Es gibt Verwicklungen, zauberhafte Szenen, Drama und auch Action, so dass es mir nicht langweilig wurde, obwohl sich vieles relativ „einfach“ auflöst. Hier sieht man mal wieder, dass – obwohl Band 2 um einiges kürzer ist als das erste Buch – nicht die Seitenzahl wichtig ist, sondern das, was damit „transportiert“ wird. Und das war ziemlich gut 😀.

Vielleicht lag es auch daran, dass man vieles wiedererkannt hat, Protagonisten zuordnen und Zusammenhänge verstehen konnte. Ich bin gespannt, ob mir Band 3, der bereits hier liegt, ebenso gut gefällt oder ob der Autor vielleicht noch eine Schippe obendrauf legen kann.

Bis dahin,

El Ma

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„Das Herz des Alphas (Alphas-Reihe 1)“ – Dirk Greyson

Klappentext*)
Um sein Rudel zu schützen, entschließt sich Alpha Mikael Volokov zu einem ebenso drastischen wie ungewöhnlichen Schritt: Er will eine Allianz mit dem Alpha des Nachbarrudels eingehen. Doch bei ihrem ersten Treffen erweist sich Denton Arguson nicht nur als möglicher Verbündeter, sondern auch als Mikaels Seelengefährte – ein Problem, denn eine Verbindung aus zwei Alphas ist etwas noch nie Dagewesenes…

Entspricht 292 Romanseiten. Buch ist in sich abgeschlossen.

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Gekauft im Juni 2016 war es nun nach erscheinen des 3. Bandes doch mal an der Zeit, die Reihe zu lesen, sodass ich Band 1 aus den Tiefen meines SuB hervorgeholt (und Band 2 gleich dazugelegt) habe. Ich mag das sehr, dass ich eine Serie hintereinander weglesen kann, denn so hat man oft das Gefühl, den Ort des Geschehens und die darin vorkommenden Personen schon gut zu kennen. Der Nachteil ist, dass man dann – wie in diesem Fall hier, drei Bücher reviewen muss/soll.

Puh, also ich gebe zu und das ist das große Problem an der Geschichte, dass man dann die Bücher vergleicht und auch danach bewertet.

Der Einstieg in die Serie der Alphas aus dem Yellowstone-Nationalpark ist grundsolide und gut gemacht. Da ich aber weiß, dass Dirk Greyson es besser kann, fällt es mir schwer, in Enthusiasmus auszubrechen. Aber, es hat Spaß gemacht, die beiden Rudel mit ihren stolzen Alphas kennenzulernen und zu sehen, dass wenn man sich auf etwas einlässt, es durchaus auch etwas Gutes bewirken kann. Die Magie, die zwischen Mikael und  Denton wahrnehmbar ist, kommt nicht von ungefähr, denn sie stehen unter einem besonderen Schutz. Nichtsdestotrotz, sind die beiden Herren stur, aber lernfähig und haben stets das Beste für ihre Rudel im Blick. Als Dentons Rudel in Gefahr gerät, zeigt sich ganz schnell, was gut für die Alphas und ihr Pack ist.

Wie gesagt, es ist jetzt nicht das ganz große Kino, dass Dirk Greyson hier auffährt, aber es ist eine solide Geschichte, die mich beim Lesen gut unterhalten hat und mich direkt im Anschluss ans Ende, zu Band zwei hat greifen lassen.

Wie mir dieser gefallen hat, erzähle ich euch morgen.

Viele Grüße

El Ma

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„Ein Schlamassel kommt selten allein“ (Verliebte Partner 2) – Mary Calmes

Klappentext *)
Buch 2 in der Serie – Verliebte Partner

Die Deputy US Marshals Miro Jones und Ian Doyle sind nun beruflich und privat Partner: Miros Gelassenheit und Professionalität bilden den idealen Ausgleich zu Ians Leidenschaft und hitzigem Temperament. In einem Beruf, in dem ein falscher Schritt den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann, ist Vertrauen alles. Aber jede Beziehung hat anfänglich ihre Schwierigkeiten und manchmal weiß Miro nicht, wo er bei seinem temperamentvollen Partner steht. Sind die Gefühlsbande, die sie erst seit so kurzer Zeit miteinander verbinden, bereits wieder im Begriff, sich aufzulösen?

Diese neuen Bande sind ständigen Herausforderungen ausgesetzt: Überfälle der Familie, wohlmeinende Freunde, ihre eigenen Unsicherheiten, ihr gefährlicher Beruf – und dann kommt es zur Feuerprobe, als ein alter Fall Miros wieder auftaucht und sie heimsucht. Vielleicht reicht das aus, um Ian seine Entscheidung, sich zu binden, hinterfragen zu lassen und Miro kann nur hoffen, dass die Gefühlsbande, die sie geknüpft haben, stark genug sind, sie beide zu halten.

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Hach ja … Miro & Ian … wie wir ja schon aus dem ersten Band wissen, ist mittlerweile aus dem kollegialen Verhältnis eine Liebesbeziehung geworden, die nach wie vor Bestand hat und von beiden Männern intensiv gelebt wird. Miro möchte dennoch mehr. Er macht sich Gedanken darüber, wo sie in ihrer Beziehung stehen und was wäre wenn … Ian sieht aber (noch) seine Karriere im Vordergrund, was dann doch zu der einen oder anderen hitzigen Diskussion führt.

Während die beiden ihren Alltag zwischen Beziehung, Freunden und Dienst leben, kommt ein alter Bekannter von Miro zurück und die Gefahr, die von ihm ausgeht, ist plötzlich greifbar. So schlimm die Ereignisse aber auch sind, sie zeigen, dass sich die beiden aufeinander und auch auf ihre direkten Kollegen von der Dienststelle wirklich verlassen können. Ereignisse geschehen, die niemand so hätte aufhalten können und dennoch ist eben genau diese Gewissheit da, dass man sich aufeinander verlassen kann.

Es gab zwei Stellen in der Geschichte, bei denen ich wirklich da saß und in mich hinein geschmunzelt oder laut aufgelacht habe *g*. Ich war entzückt, als ich gelesen habe, dass Ian, der ja bekanntlich bisexuell ist, aber seit er mit Miro zusammen ist, nur noch und ausschließlich „Miro-sexuell“ ist. (Mal ganz im Ernst – wer wünscht sich sowas nicht?)
Und ich habe wirklich lachen müssen, als sich in einer bestimmten Situation in Miros Kopf ein (gedacht) gebrülltes „Ah-ha“ den Weg gebahnt hat.
Jeder, der an diese Stelle kommt oder sie bereits gelesen hat, kann sich sicher bildhaft vorstellen, wie das abgelaufen ist 😂.

An manchen Stellen war mir die Geschichte einen Ticken zu schnell, jedoch nie wirklich so, dass ich mich gehetzt gefühlt habe, sondern eher so, dass ich einfach noch etwas länger dort verblieben wäre.

Als Fazit darf ich für mich zusammenfassen, dass auch Band 2 ein wirklich gelungener Teil dieser Serie ist und da ich weiß, dass es bereits einen dritten Band gibt, habe ich etwas, auf das ich mich freuen kann. Denn so ganz ist die Geschichte um Ian und Miro für mich noch nicht erzählt.

Bis bald,

El

Weitere Meinungen zu dieser Geschichte findet ihr bei:
Frau Laberladen  |  Gaylesen  |
über Goodreads:  Corina  | Mathilda Grace

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