„Wenn alles so einfach wäre“ – Kade Boehme

Klappentext*)
Seit seine Mutter in den Senat gewählt wurde, bestand Carter Darlings Leben darin, möglichst wenig aufzufallen. Doch als seine Eltern in einen Skandal verwickelt werden, beschließt er, ein wenig Abstand zwischen sich und seinen alltäglichen Wahnsinn zu bringen. Er kehrt nach Tennessee zurück, ohne zu ahnen, dass Jeremy Beck zur gleichen Zeit dort auftauchen würde.
Das Wiedersehen nach so langer Zeit verläuft zunächst peinlich, doch bald kommen die beiden unterschiedlichen Männer sich näher. Jeremy, der Beziehungen ablehnt, ist einer kurzen Affäre nicht abgeneigt. Und Carter muss sich eingestehen, dass Jeremy für ihn schon immer „der Eine“ war, dem er sich hingeben wollte. Aber kann daraus mehr werden?

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Eine nette Geschichte für zwischendurch. Irgendwie hatte ich mir anhand des Klappentextes zwar ein bisschen mehr erwartet, ich wurde aber auch nicht wirklich enttäuscht. Die Story rund um Carter und Jeremy war leicht und flott zu lesen, jedoch hätte mir ein bisschen mehr Tiefe gut gefallen.

Als Carters Mutter in die Politik ging, fiel seine Jugend einfach hinten runter. Da er eh ein eher introvertierter Typ ist, hat er sich ab einem bestimmten Zeitpunkt komplett verschlossen und ziemlich gut in der Familienmaschinerie funktioniert. Ich konnte sein Verhalten relativ gut nachvollziehen, das seiner Eltern und hier besonders das seines Vaters irgendwie nicht wirklich. Dessen Position wurde mir nie ganz klar, hier dachte ich in der einen Szene am Schluss, dass noch ein bisschen was käme, aber auch da blieb dieser Mann irgendwie „unsichtbar“.

Wenn nicht die wirklich tolle Familie Beck, die eine tolle Einheit bilden und für Carter wirklich gute Freunde (und seine eigentliche Familie) sind, gewesen wäre, wäre die Geschichte wohl wirklich ziemlich flach gewesen.

Auch Jeremys wilde Zeiten werden zwar angeschnitten und erzählt, aber warum er sich so entwickelt hat, bleibt auch (trotz oder weil man seine Familie kennenlernt) für den Leser ein bisschen im Dunkeln. Aber ok, es geht ja um die Gegenwart und hier merkt man schon, dass beide sich weiterentwickelt haben, auch wenn sie selbst länger brauchen, um sich, ihrer Entwicklung und ihren Gefühlen ins Auge zu blicken und alles zu verstehen, als der Leser selbst. Es gibt in den paar Monaten, die Carter bei den Becks verbringt und er wieder auf Jeremy trifft, viel viel Sex und relativ wenig Gespräche zwischen den beiden Jungs.

Wem nach einer netten Geschichte um einen rockigen Badboy und einen braven „Schwiegersohn-Traumtyp“ ist, ist hier gut aufgehoben. Es gibt kein ganz großes Drama, aber eine schöne Entwicklung und ein Happy End.

Bis bald,

El Ma

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„Wie eine Dampfwalze“ – Mary Calmes

Klappentext *)
Dass Carson Cress ihn nach einem Date fragt, ist so ziemlich das Letzte, womit Vincent Wade gerechnet hätte. Vince ist ein ehrgeiziger Biologiestudent und eher ein Einzelgänger. Quarterback Carson ist ein Superstar und lebt unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit. Das kann auf keinen Fall funktionieren. Aber Vince muss feststellen, dass manchmal einfach jemand in dein Leben gewalzt kommt und dich auf eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt, und du dich entweder gut festhältst oder dein Herz dabei verlierst.

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Ich habe ja schon gehört, dass es Leser gab, denen die Geschichte jetzt nicht soooo gut gefallen hat. Ich glaube wirklich, dass es hier ebenso wie bei der „Eichhörnchen-Geschichte“ ist, dass man sie entweder mag oder halt nicht. Ich gehöre eindeutig zur ersten Kategorie, auch wenn ich sagen muss, dass sie für mich durchaus hätte länger sein können, aber so wie sie ist, passt sie durchaus.

Auch wenn Carson ein Star auf der Uni ist, so ist er doch ein wirklich netter Kerl. Als ich gelesen habe, wie lange er schon ein Auge auf Vincent geworfen hat und sich nicht so wirklich auf ihn hat zugehen trauen, musste ich schon schmunzeln, denn in anderen Geschichten nimmt sich der große Held, in seiner strahlenden Rüstung, einfach das, was er will. Tja, das Problem ist nur, dass Vince eigentlich gar nicht weiß, wer Carson ist und zumindest eins seiner Augen auf jemand ganz anderen geworfen hat.

Tja, wie Footballspieler halt mal so sind, Carson überrennt Vince mit seiner Charmeoffensive förmlich und was hätte dieser denn dagegen zusetzen gehabt 😉. Carson ist toll und er weiß was er will. Nach einem Sch…tag, zeigt sich dies auch ganz deutlich, denn er hat einen Plan und dieser Plan funktioniert für ihn nur mit Vince.

Wer also auf „etwas andere“ Geschichten steht, der wird hier ein paar schöne Lesestunden verbringen. Wer ein Problem mit dieser Art des Schreibens hat, dem würde ich empfehlen, auf die klassischen Bücher von Mary Calmes zurückzugreifen.

Bis bald,

El

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„The Rancher’s Son (Montana-Series 2)“ – RJ Scott

Klappentext*)
A man without memories, and the cop who never gave up hope.

When he wakes up in the hospital, the victim of a brutal beating, John Doe has no memories of who he is or who hurt him. The cops can find nothing to identify him and he can’t remember anything to help… except the name Ethan and one recurring place from his dreams. Two words, and they’re not much, but it’s a start: Crooked Tree.

Detective Ethan Allens has never stopped searching for the two boys who vanished. When a report lands on Ethan’s desk that may give new leads, he jumps at the chance to follow them up. The man he finds isn’t his brother, but it’s someone who could maybe help him discover what happened twelve years ago.

What neither man can know is that facing the very real demons of the past could destroy any kind of future they may have together.

Word Count: 66,200

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Nachdem mich Band 1 der Montana-Serie schon für sich eingenommen hatte, war ich mehr als neugierig darauf, was es mit Adam und Justin auf sich hat. Also ich nix wie ran und den Klappentext zu Band 2 gelesen. Tja, leider gibt es dieses Buch bisher nur auf Englisch, von daher habe ich wirklich zweimal überlegt, ob es mir die Zeit, die ich mehr brauche, um es zu lesen, wert ist. Und ja, ich habe habe es getan und mir direkt im Anschluss an Buch 1 auch den 2. Teil geholt. Und was soll ich sagen … Obwohl ich vielleicht nicht alle „Zwischentöne“ und Feinheiten bis ins Letzte erfassen konnte, hat es  mich dennoch gefesselt und habe in jeder freien Minute daran gelesen, so gut hat mir die Geschichte um Adam gefallen.
Mitzuerleben, wie Ethan auf ihn reagiert und wie er so nach und nach seine Erinnerungen wieder „findet“, war interessant und unterhaltsam erzählt. Zudem trifft man auch die „alten“ Bekannten aus dem ersten Buch wieder, was ich persönlich immer sehr nett finde, da dies so ein kleines bisschen wie ein „zurück zu Freunden“ kommen ist.
Es gibt aber ja nicht nur Adam, der sich wiederfinden muss, sondern eben auch die Geschichte zwischen ihm und Ethan und die, die seinen Platz auf der Crooked Tree Ranch erzählt.
Alles in allem war es für mich eine runde Geschichte, die vom Englischlevel her so geschrieben ist, dass ich sie wirklich gut lesen konnte – sprich, der sprachliche Anspruch war jetzt nicht so hoch (wie z.B. bei TJ Klune oder Santino Hassell) und ich kann die Serie aufgrund der von mir bis jetzt gelesenen Bände 1+2 empfehlen. Band 3 ist der nächste auf meiner Liste, denn es interessiert mich schon sehr, warum Justin verschwunden ist und was die Geschichte dahinter ist.

Bis bald,

El Ma

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„Rustys Traum vom Glück“ – Amy Lane

Klappentext *)
Als sich der reiche, verwöhnte Footballstar Rusty mit dem mittellosen und offen schwulen Paradiesvogel Oliver anfreundet, glauben alle an eine Freundschaft aus Mitleid. Doch als Rusty aufs College geht und Oliver ihn zum Abschied küsst, wirbelt das Rustys Gefühlswelt ordentlich durcheinander. Als Rusty zu Thanksgiving nach Hause kommt, ist er sich sicher: Oliver ist das Beste, das ihm je passiert ist. Nur sehen das seine Eltern vollkommen anders und so sitzt Rusty über die Feiertage plötzlich auf der Straße. Seine letzte Hoffnung ist Oliver, doch erwidert der seine Gefühle wirklich?

ENTSPRICHT 250 Romanseiten

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Oh, Rusty 💜, was bin ich dir verfallen. Ich stelle es mir verdammt schwierig vor, wenn man in einem behüteten, erzkonservativen und wohlhabenden Elternhaus groß geworden ist und nur weil man nicht so funktionieren kann und will, wie die Eltern es geplant und sich vorgestellt haben, plötzlich mehr oder weniger alleine da steht.

Aber Oliver ist das egal. Er ist einfach – ohne wenn und aber – für seinen besten Freund da. Rusty tut sich schwer damit, dass nicht nur Oliver ihn mit offenen Armen aufnimmt, nein dessen ganz (nicht grad kleine) Familie steht ihm bei.

Oliver ist klasse, kennt seinen Weg, er weiß, was er will und wie er es schaffen kann, da hinzugelangen. Sein Vater steht hinter ihm und unterstützt ihn, wo er kann. Rusty steht plötzlich alleine da, dies gibt ihm aber nun die Möglichkeit, seinen eigenen Weg, abseits von dem „Wollen und Willen“ seiner Eltern zu gehen und er geht ihn!
Zu lesen, wie er sich entwickelt, was er aus seinen Möglichkeiten macht und wie er das durchzieht, hat mich den Hut vor ihm ziehen lassen. Dass er dabei noch einige Menschen viel besser kennenlernt, einen Freund fürs Leben findet und am Ende alles nicht mehr soooo schlimm ist, ist etwas, das man wohl nur dann zu schätzen weiß, wenn man mal ganz unten war.

Die Geschichte um Rusty ist wirklich schön und darf auf die re-read Liste. Ich möchte Oliver und seine Familie gar nicht kleiner reden als sie sind, aber an Rusty kommen sie bei mir halt nicht vorbei 😃.

Bis bald,

El

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„Verschleierte Loyalitäten“ (Die Spürnasen 2) – Scotty Cade

Klappentext *)
Fortsetzung zu Der Einbruch in der Royal Street

Buch 2 in der Serie – Die Spürnasen

Halloween ist Beau Bissonets Lieblingsfeiertag, dazu gehört das Aushöhlen von Kürbissen ebenso wie die Dekorationen in seinem Vorgarten und er liebt es, sich in ein Kostüm zu werfen und die Nachbarskinder zu erschrecken. Aber in diesem Jahr nimmt sein Halloween eine andere Wendung; eine, die seine Fähigkeiten als Detektiv und seine Hingabe zu seinem Partner bei der Arbeit und in der Liebe herausfordern wird.

Seit Beau und Tollison vor einem Jahr den Einbruch in der Royal Street gelöst, Liebe gefunden und Bissonet & Cruz gegründet haben, läuft es privat und beruflich gut. Bis Tollisons Ex-Freund, Bastien Andros, aus heiterem Himmel auftaucht. Natürlich ist Beau misstrauisch, aber zwei Tage nach Bastiens Ankunft verschwindet dieser spurlos und Tollison sorgt sich, dass seine Vergangenheit ihn einholen könnte.

Ein mysteriöses Paket zeigt deutlich, wer Bastien entführt hat und was auf dem Spiel steht. Sowohl Bastiens als auch Beaus Leben sind in Gefahr und Tollison hat nur eine Möglichkeit: Er muss nach Zürich in die Schweiz reisen, um das Lösegeld zu beschaffen und abzuliefern, beide Männer außer Gefahr zu bringen und gleichzeitig sich selbst treu zu bleiben.

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und ja, so wie es im Klappentext steht, ist es eine Fortsetzung des ersten Buches, wobei Teil 2 durchaus eine eigenständige Handlung, mit den bereits bekannten Protagonisten hat. Neu hinzu kommt nun der Ex von Tollison Bastien.

Mir hat die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn sie zu Beginn schon sehr sexlastig ist, was mir zwischendurch fast ein bisschen viel war. Allerdings gehen die beiden so liebevoll miteinander um, dass man relativ großzügig drüber hinweg schauen kann.

Eigentlich gibt es für Beau – neben Tollison – nichts wichtigeres als Halloween und mit seinem Spleen macht er so ziemlich jeden in seinem Umfeld verrückt. Er plant diesen Tag bis ins letzte Detail, bis ihm das wahre Leben dazwischen grätscht und er schneller als er schauen kann, mitten in einem Fall steckt, der ihn und seine(n) Lieben direkt betrifft.

Leider nimmt der eigentliche Fall dieser Geschichte nur knapp 20% des Buches in Anspruch, so dass ich mich hier fast ein bisschen getrieben gefühlt habe. Ein bisschen weniger Sex und dafür einen Ticken mehr Action wäre mir persönlich lieber gewesen. Aber nichtsdestotrotz habe ich mich gut unterhalten gefühlt und der Ausblick auf ein neues Pairing, das sich in Buch 2 findet, lässt mich neugierig auf den 3. Teil zurück. Ich gehe davon aus, dass auch dieses Buch wieder nahtlos anschließen wird, sodass man die Bücher 1 und 2 schon vorher gelesen haben sollte, um die Namen und Zusammenhänge zuordnen zu können. Ich freue mich jedenfalls darauf.

In diesem Sinne,

El

 

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