„Kleinstadtgeheimnisse – Holly Creek 2“ – Poppy Dennison

Klappentext*
Buch 2 in der Serie – Holly Creek

Jefferson Lee und Zane müssen sich gegenseitig vertrauen, wenn sie die erste Bewährungsprobe ihrer noch jungen Beziehung bestehen wollen.

Jefferson Lee Davis, Holly Creeks neuer Direktor für Stadtmarketing und Veranstaltungsplanung, bereitet sich auf das nächste Großereignis vor: das Rosenfestival. Alles läuft wie geschmiert und er könnte zufrieden sein, wäre da nicht sein Liebesleben. Sheriff Zane Yarbrough, sein Freund und Geliebter, bekommt nämlich seit einiger Zeit geheimnisvolle Anrufe, über die er nicht reden will. Und als wäre das nicht schon genug, um Jefferson Lees Eifersucht am Brodeln zu halten, taucht in ihrem kleinen Städtchen auch noch ein attraktiver Fremder auf. Jefferson Lee will der Sache auf den Grund gehen. Er rekrutiert seine beste Freundin, Clover Crofton, die ihm dabei helfen soll, Zanes Geheimnisse ans Tageslicht zu bringen. Bald stecken die beiden Hobbydetektive bis zum Hals in der Tinte und Jefferson Lees Beziehung zu Zane steht vor ihrer ersten Bewährungsprobe. Zane und Jefferson Lee müssen lernen, einander zu vertrauen, wenn sie eine gemeinsame Zukunft haben wollen. Und auch Clover muss die eine oder andere Lektion verkraften.

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Ein Kurzreview zu einer Kurzgeschichte? Ja, ginge: Öhm, nö … das war mal nix.

Ok, so will ich aber auch niemanden im Regen stehen lassen, es genügt schon, wenn die Autorin schon nicht wirklich viel Muse hatte.

Klar, es ist amüsant zu lesen, wie eifersüchtig Jefferson Lee auf Zanes „Geheimnis“ reagiert. Aber Jefferson Lee ist keine 16 mehr, so dass ich wirklich da saß und mir ein kurzes „Häh …“ durch den Kopf ging. Dazu dann noch Clover, die ebenso überdreht reagiert und den gesunden Menschenverstand außen vor lässt. Der Rest dazu steht dann im Klappentext.

Ganz ehrlich, ich hatte das ja schon einmal bei einem Buch, dass ich mich wahnsinnig über einen zweiten Teil geärgert hatte (Mit deinen Händen – Susan Laine) und mir wirklich dachte: „Für was zur Hölle braucht ihr für diesen ‚Epilog‘ ein zweites Buch“. Denn mehr ist dieses zweite Buch aus der Holly Creek-Serie nicht. Da hilft auch die wirklich witzige, wenn auch etwas überdrehte Schreibweise nicht mehr weiter, denn ich fühle mich wirklich ein wenig veräppelt, zumal mit den letzten Seiten ein neues Thema angerissen wird und die Geschichte dann wirklich abrupt endet.

Diese Kurzgeschichte in einen längeren Epilog in Buch 1 gepackt und damit den Spannungsbogen auf ein vollwertiges 2. Buch gelenkt, wäre perfekt gewesen und hätte den eigentlich amüsanten Verwirrungen der Zeit nach einem Happy End einen guten Rahmen gegeben. So habe ich das Gefühl, da war noch was in der Autorin, das musste raus – mehr nicht.

Da mir das bei Poppy Dennison ja schon bei ihren Triaden-Gestaltwandlern so ging, dass man ein Buch (hier war es der abschließende Band 4 einer wirklich bis dahin gut geschriebenen Serie) schließt und sich denkt „hatte sie keine Lust mehr?“, war dies wohl die letzte Geschichte von ihr, die ich gelesen habe.
Da Band 2 bereits vor 1,5 Jahren im Original erschienen ist und seither nichts mehr kam, denke ich, dass bis da ggf. ein dritte Buch kommt, ich das Interesse daran verloren habe, um rauszufinden, was nach dem letzten Satz passiert ist. Zumal sie ja eigentlich schreiben kann, denn Buch 1 war wirklich gut, ebenso, wie die Bände 1-3 ihrer Triade-Serie. Warum sie dann mit Geschichten wie dieser – für mich – eine ganze Serie „ruiniert“ werde ich nie verstehen.
Tut mir leid, hier wurde ein relativ amüsanter Plot, der als solches 3-3,5 💜 bekommen hätte, mit einem Schlag zunichte gemacht. Mehr als 2 💜 für die Idee gibt’s diesmal leider nicht.

Bis bald,

El Ma

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*) Das Copyright für Bild und Klappentext liegt beim Verlag: Dreamspinnerpress.com

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„Nach Art der Wölfe“ (Den Schleier heben-Serie 1) – Susan Laine

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Den Schleier heben

Kris Ellis dachte, die Zeit arrangierter Ehen wäre lange vorbei – aber das war, bevor die Große Enthüllung bewies, dass mythische Wesen unter den Menschen leben. Nun hat ein medizinischer Routintest gezeigt, dass Kris einen Gefährten hat, einen Werwolf namens Rafael King.

Kris hat gerade seinen Collegeabschluss gemacht und hat Pläne für sein zukünftiges Leben. Für immer an jemanden gebunden zu sein, den er nie getroffen hat, gehört nicht dazu. Dann erhält er einen Anruf von Rafe und beginnt, seine Meinung zu ändern. Wie muss es sein, zweihundert Jahre auf seinen wahren Gefährten zu warten?

Rafe ist geduldig, stark und freundlich, und nicht zu vergessen – verdammt attraktiv. Alles, was Kris über wahre Gefährten gehört hat, bewahrheitet sich. In dem Moment, als sie sich treffen, fliegen die Funken. Aber Kris und Rafe sind sehr verschieden, und nach Art der Wölfe zu leben, ist gefährlich. Ist ihre Liebe es wert, um sie zu kämpfen?

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Heute wird’s kurz und schmerzhaft 😦

Ich mag Bücher über Gestaltwandler sehr und freue mich jedesmal, wenn ich wieder über eines stolpere. Hier haben wir wieder eines mit einer Wolf-/Menschverbindung, also einen Klassiker.

Ja, ich bin traurig. Traurig darüber, dass mein „zweiter“ Versuch mit Susan Laine wieder nichts war …

Wieder kann ich nicht sagen, dass sie nicht gut schreibt, dass sie keinen interessanten Plot aufweisen kann. Aber warum in Gottes Namen macht sie nichts daraus???

Sie schafft Protagonisten, die soviel Potential hätten, die soviel erzählen könnten und doch erreichen sie mich nicht. Noch dazu ist „Nach Art der Wölfe“ der Start einer Serie. Da muss es doch das Ziel sein, den Wunsch auf die nachfolgenden Bände zu wecken und das gelingt ihr bei mir leider nicht.

Die Protagonisten bleiben für mich blass, hetzen durch die Geschichte (klar, bei 91 Seiten bleibt auch nicht viel Raum für Tiefe) und haben mich mit einem hilflosen Schulterzucken und der Frage „war’s das“ zurück gelassen. Vielleicht kommen Kris und Rafe ja in den folgenden Geschichten wieder vor (zumindest ist im Klappentext von Band 3 wieder von der Familie King die Rede), viel Lust habe ich derzeit nicht wirklich darauf.

Ich schiebe jetzt mal schmollend die Unterlippe vor, bin kurzzeitig beleidigt und … lese was Neues.

Bis bald,

El

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„Wilde Magie“ (Triade 4) – Poppy Dennison

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Klappentext
Buch 4 in der Serie – Triade

Es brach Joseph Anderson das Herz, als der beste Freund seiner Kindheit, Dominick Levent, wegzog. Jahre später ist Joseph ein erfolgreicher Immobilienmakler, der gern lächelt, mit guten Freunden und einem beeindruckenden Haus. Als er einen sterbenden Berglöwen findet, der sich auf wundersame Weise in Dominicks Schwester verwandelt, muss Joseph Dominick finden und ihn mit den beiden kleinen Söhnen vereinen, die sie zurückgelassen hat.

Als der Berglöwenwandler Dominick durch einen Anruf erfährt, dass seine Schwester tot ist, eilt er nach Hause, um seine Neffen zu beschützen und seine Schwester zu rächen. Joseph wiederzusehen, weckt Gefühle, die Dominick längst begraben wollte, und er wagt zu hoffen, dass sie endlich zusammen sein können, nun, da Joseph über die Gestaltwandler Bescheid weiß.

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Ok… ich weiß jetzt nicht, ob ich traurig, enttäuscht oder beleidigt sein soll.

Nach drei wunderbaren Wolfsbänden aus der Feder von Poppy Dennison, hatte ich mich so richtig auf diese neue Runde mit den Berglöwen gefreut. Das hier eine Geschichte kommen würde, war nach dem sehr guten Ende des dritten Bandes so klar wie sonst was.

Und was wurde hier serviert? Eine Geschichte, durch die man durchgepeitscht wird, die nicht einen der Protagonisten wirklich angemessen darstellt, die alles ein bisschen anreißt, überhastet wirkt und zu keinem der einzelnen Abschnitte irgendeine Art Hintergrundinformationen liefert. Egal was, über alles wird in einer Geschwindigkeit hinweggegangen, dass einem beim Lesen eigentlich schummrig werden müsste. Der Krimiplot wurde angerissen und nicht vertieft (hofft man hier auf den 5. Band?), für dieses Buch hätte es ihn jedenfalls fast nicht gebraucht :-(.

Ich weiß nicht, ob Poppy Dennison eine Verpflichtung hatte, diesen 4. Teil zu schreiben und erst kurz vor der Deadline mit dem Schreiben angefangen hat oder ob sie hierfür einen Ghostwriter und nur den Plot vorgegeben hatte… denn wenn ich diesen Teil mit den drei vorangegangenen vergleiche… Keine Ahnung….

Was ich aber sicher weiß, dass das aber auf keinen Fall das war, was ich habe lesen wollen bzw. was ich „erwartet“ habe. Man hätte aus diesem Plot soviel machen können, hier wurde für mich eine tolle Geschichte einfach verhunzt – sorry! Ja, es ist „nur“ eine Novelle, dass das aber besser geht, haben andere Autoren zur Genüge bewiesen.

Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders als man glaubt.
                                                                          Wilhelm Busch

Tut mir leid, dass ich vor lauter Enttäuschung nicht mehr auf die Protagonisten eingegangen bin, aber sie blieben für mich so blass, dass ich nicht wirklich sagen könnte, welche Eigenschaften wer hatte. Die vergebenen „*“ sind für mich ein Bonus, da die vorangegangenen Bücher wirklich gut waren und ein Vorschuss auf einen möglichen besseren Folgeband. Denn ich habe die Hoffnung, dass sich Frau Dennison für einen 5. Band wieder die Zeit und Muse nimmt, die die Protagonisten, egal ob Berglöwe, Wolf oder Magier, verdienen. So harre ich mal der Dinge die da kommen werden, denn DAS kann so nicht alles gewesen sein. Allerdings liegt das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum des englischen Originals schon 3 Jahre zurück – vielleicht hatte sie auch einfach keine Lust mehr…

Während wir noch traurig sind über etwas, das geschehen ist,
wächst ganz tief in uns schon der neue Mut für das, was sein wird.
Leise, beharrlich, unaufhaltsam.
Jochen Mariss, (*1955), Autor und Fotograf

Bis bald

El Ma

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3422 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 117 Seiten
Verlag: Dreamspinner Press (3. Januar 2017)
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