„Herzfrequenz Vol.1: Philipp & Liam“ – Lena M. Brand & Elisa Schwarz

Klappentext
Eine tiefgehende Freundschaft, eine Wohngemeinschaft mit besonderen Vorzügen. Das verbindet den introvertierten Philipp mit David, seinem einzigen Vertrauten. Bis Liam auftaucht und sich in Philipp verliebt, ihn mit seiner romantisch verträumten Art in den Bann zieht.
Philipp für sich zu gewinnen, gestaltet sich allerdings schwieriger als erhofft. Denn dieser fühlt sich hin- und hergerissen, als für David die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe verschwimmt.

Das Taschenbuch hat 468 Seiten.

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Im Klappentext wird von der „tiefgehenden Freundschaft“ zwischen Philipp und David gesprochen. Wie tief diese Freundschaft geht, müssen so einige Personen erfahren, verarbeiten und lernen damit umzugehen. Wie so oft, sieht ein Part so einer Verbindung, den Status dessen, was sie haben, anders als der andere.
Die Freundschaft zwischen den beiden Männern wird schwer auf die Probe gestellt, als Liam in Philipps Leben tritt. Die Schwingungen zwischen ihnen sind fast greifbar, merken muss es jeder, der sich im direkten Umfeld befindet.

Liam beweist meiner Meinung nach eine Engelsgeduld, nicht jeder hätte die Konstellation, die Aktionen und Reaktionen von Philipp so hingenommen.
Ich hatte zwischendurch etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Geschichte, da es sehr viele sehr kurze und prägnante Sätze gab, die eine oft distanzierte Sicht freigab. Im Nachgang muss ich sagen, dass dieser Stil gut für mich war, denn allzu oft habe ich mich in Philipp und der Notwendigkeit sich aus Situationen herauszunehmen, selbst wiedererkannt und konnte mich so emotional gut distanzieren.

Der Weg zum Happy End ist für die beiden lang und oft steinig. Philipps Eigenheiten machen das Ganze nicht einfacher.
Das Gute an diesem holprigen Weg und den ganzen Irrungen war für mich, dass man außer zu den beiden auch zu ihrem Freundeskreis einen guten Draht und ein wenig Hintergrundinformationen bekam. Allerdings machte dies auch neugierig auf die Nebenprotagonisten, die keine ganz unwichtige Rolle rund um die Beziehung von Philipp und Liam spielen.

David ist ebenso wie Kilian ein sehr vielschichtiger Charakter. Auf beide Männer wird man neugierig und will genauer wissen, wie sie so geworden sind, wie sie sind.

Elisa Schwarz und Lena M. Brand haben mit dem zweiten Band ja schon verraten, dass es da um David und Henry (dieser scheint ein toller Mensch zu sein) geht und so werde ich über diese beiden Männer bald mehr erfahren 😀.

Neugierig lässt mich Kilian zurück und ich hoffe, dass es hier doch bald ein Vol.3, mit ihm als Hauptprotagonisten geben wird.

Ich setze mich jetzt ans zweite Buch, denn die Geschichte rund um den umtriebigen David interessiert mich schon sehr.

Bis bald,

El Ma

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„Lover to go“ – Caitlin Daray

Klappentext*
Entspricht 490 Romanseiten.

Dylan versteht die Welt nicht mehr. Sein Freund beendet von heute auf morgen ihre – zugegeben etwas eingefahrene – Beziehung und verschwindet spurlos. Auch seine Arbeit im Coffeeshop leidet darunter, was seinem Chef Jeremy natürlich nicht verborgen bleibt. Als ihm die Situation schließlich über den Kopf wächst, verliert Dylan vor seinem Chef und den Kollegen die Beherrschung. Anstatt ihn jedoch zu feuern, überrumpelt Jeremy ihn mit einem atemberaubenden Kuss, der Dylans Leben für immer verändern wird…

Überarbeitete Neuauflage der Online-Geschichte.

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Puh … es fällt mir schwer diese Geschichte einzuordnen.

Gleich vorneweg, sie lässt sich wunderbar flüssig lesen, man erfährt auf den 490 TB-Seiten so einiges aus dem Umfeld der Jungs und deren Freunde und verfolgt die zuckersüße Geschichte von Dylan und Jeremy über einen doch relativ langen Zeitraum – und doch fehlt mir was.
Wenn es eben alleine nur um die Liebesgeschichte der beiden Jungs gehen würde, würden es eher 4+ 💜 werden, aber da der Leser eben auch an ihrem „normalen“ Leben (sehr gute Freunde, nette und weniger nette Bekannte aus früheren Zeiten) teilnimmt, gibt es so einige Handlungsstränge, die zwar angeschnitten, aber für meinen Geschmack nicht zu Ende gebracht werden.
Ja, ich weiß, es geht um Dylan und Jeremy, aber wie bereits angesprochen, eben auch die besten Freunde und alte Weggefährten von Jeremy viel Platz in diesem Buch einnehmen und man relativ viel Geschehnisse aus deren Leben erzählt bekommt, stand ich am Ende da und dachte mir „und jetzt“?

Ich müsste spoilern, wenn ich zu sehr darauf eingehe, aber was ist mit Lilly, die doch gerade erst angereist ist – nur um ihre (erwachsenen Neffen) einzusammeln – warum? Wo ist Bobby geblieben bzw. was hat er vor bzw. was wurde aus dem Hotelkauf?  Wie schon des Öfteren fehlt mir ein Epilog, in den man vielleicht diese ganzen offenen Fragen kurz hätte klären können, so sitze ich jetzt hier und stelle mir eben genau diese Fragen 😕.
Am Ende der Geschichte wird auf ein Spin-off hingewiesen, das ggf. nun fertiggestellt werden soll, vielleicht wird da dann noch so einiges aufgeklärt. Aber da es keine Hinweis auf ein wirkliches zweites Buch gibt …

Für alle, die Happy Ends lieben, ist dieses Buch für ein gemütliches Wochenende ideal, denn wie so oft, stören jemand anderen meine unerfüllten Bedürfnisse wahrscheinlich gar nicht …

Bis bald,

El Ma

PS  auf dem Blog der Autorin gibt es hier noch ein kleines Adventshäppchen (2013) zu der Geschichte

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„Volley-Ball (Seitenwechsel 1)“ – Tara Lain

Klappentext
Ein Titel der Seitenwechsel Serie

Eine doppelte Dosis Alphamann kann doch nicht schaden, oder?

David Underwood ist gerade erst einer Beziehung zu einem gewalttätigen Alphamann entkommen, da fällt sein Blick auf zwei heiße Mitglieder der australischen Beachvolleyball-Mannschaft, die am Strand von Laguna Beach Volleyball spielen. Und prompt muss er sich deren Beleidigungen anhören. Trotzdem erliegt er dem Charme von Gareth Marshall, der sich Davids wegen vor seinem Team outet. Nur einer macht ihnen das Leben zur Hölle: Edge, der nicht minder heiße Volleyballpartner von Gareth.

Gareth hat jahrelange Erfahrung darin, seine Sexualität vor seinen Mitmenschen und insbesondere vor Edge, zu dem er sich schon immer hingezogen fühlte, zu verheimlichen. David ist der erste Mann, der jemals mit Edge mithalten konnte und Gareth’ Leidenschaft weckte. Umso mehr leidet Gareth unter dem ablehnenden Verhalten seines alten Freundes. Doch Edge hat auch seine Geheimnisse, und Davids Ex ist ebenfalls nicht allzu glücklich, auf seinen Prügelknaben verzichten zu müssen. Alles scheint sich gegen David verschworen zu haben. Werden sie ihr Glück finden, er und sein Alphamann? Oder gar … er und seine Alphamänner?

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David ist vor noch nicht allzu langer Zeit erst einer schwierigen Beziehung entkommen.
Doch auch wenn sein Ex gewalttätig war und Davids Selbstvertrauen untergraben hat, ist er dennoch kein gebrochener Mann. Er hat seinen Ex angezeigt, eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt und lebt sein Leben zwar vorsichtiger als vorher, aber dennoch weiter. UND er sieht sich immer noch gerne gutaussehende Männer an *g*.

Als David auf Gareth trifft, ist dieser noch nicht offizielle out, was sich aber, als die beiden sich kennenlernen ganz schnell ändert.
Beide fühlen sich stark zueinander hingezogen und doch hat man das Gefühl, dass es nicht das ist, was beide – ohne wenn und aber – wollen. Irgendwas oder -wer fehlt bzw. lauert darauf endlich ans Licht zu kommen. Dieses wage Gefühl kommt recht gut rüber und der Leser merkt viel früher als die beiden Jungs was los ist. Mitzuverfolgen, wie sich der Knoten löst und wie das Ganze dann zusammen kommt, hat mich in der Geschichte gehalten. Die „Draufsicht“, die man als Leser hat, wenn man von außen mitbekommt, dass Edge für beide Männer keine unbedeutende und für die Geschichte selbst keine unwichtige Rolle spielt …, ist wirklich unterhaltsam. Allerdings, kommt dieser in weiten Teilen der Geschichte nicht gut weg, da man ihn eigentlich nur als homophobes A***loch kennen lernt und keinen Einblick auf seine Gedankengänge bekommt, dafür ist sein „Vorkommen“ in der Story einfach zu kurz. Als er dann plötzlich in den Startlöchern steht und seinen Platz zwischen/bei Gareth und David findet ist der Weg dahin nicht unbedingt geschickt gelöst – auch wenn er plötzlich zum Helden mutiert und David aus einer prekären Situation rettet. Den Weg dahin, hätte man meiner Meinung nach doch einen Ticken kreativer handhaben können.

Dennoch hat es Spaß gemacht, diese nette, in sich abgeschlossene Geschichte „für zwischendurch“ zu lesen. Eine leichte, angenehme Kost, nach einem anstrengenden Arbeitstag :-). Wer an den nachfolgenden Geschichten – die es derzeit nur im englischen Original gibt –  interessiert ist, findet die Reihe hier & hier.

Bis bald,

Elke

Eine weitere Meinung zu dieser Geschichte findet ihr in Mattys Schmökerecke

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„Nichts Ernstes“ – Jay Northcote

Klappentext
Mark O’Brien ist endlich ehrlich zu sich selbst. Seine Beziehung mit Rachel ist vorbei und er zieht aus dem Haus aus, in dem sie sechs Jahre lang gemeinsam gelebt haben. Sie verstehen sich gut, aber er kann keine Beziehung retten, wenn der Mensch, mit dem er zusammen ist, das falsche Geschlecht hat.

Jamie Robertson, einer der Umzugshelfer, ist groß, unglaublich attraktiv und Mark vom ersten Blick an hin und weg. Als ein Pappkarton reißt und so einen Inhalt sehr persönlicher Natur, von dem Mark nie wollte, dass ihn irgendjemand zu Gesicht bekommt, preisgibt, ist er peinlich berührt. Es ist jedoch der Auslöser einer wunderbaren Freundschaft mit gewissen Vorzügen.

Jamie führt Mark in die Freuden des Schwulensex ein. Die beiden Männer kommen sich immer näher und aus „nichts Ernstem“ wird etwas ziemlich Ernstes für sie beide. Kommunikation ist jedoch nicht gerade ihre Stärke. Wird einer der beiden jemals den Mut finden, zu seinen Gefühlen zu stehen?

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„Nichts Ernstes“ ist eine Geschichte, die unmittelbar nach einem Coming out beginnt.

Sie nimmt ruhig – nett – unkompliziert ihren Lauf und endet wie erwartet mit einem Happy End.

Jay Northcote erzählt unaufgeregt davon, wie Mark schön langsam von Jessie in die Geheimnisse einer schwulen Männerbeziehung und den damit verbundenen Sex eingeführt wird. – natürlich ist das Ganze nichts ernstes … meinen die beiden Männer … zumindest am Anfang.
Dies geschieht gut eingebunden in eine nette Geschichte, sodass man nie das Gefühl hat, nur mit Sexszenen erschlagen zu werden, obwohl diese gut beschrieben und reichlich vorkommen.
Dennoch wurde ich mit Mark und Jessie – übrigens zwei ganz normale junge Männer, die jeder für sich mit persönlichen Problemen zu kämpfen haben – nicht so ganz warm. Woran das lag? Keine Ahnung, ehrlich. Vielleicht weil beide so ruhig, nett, normal und unkompliziert waren?
Ich denke, dass genau diese Beschreibung, die dem Buch und den Protagonisten gerecht wird, für mich das fehlende „Etwas“ des Buches waren. Vielleicht muss man sich bei den Geschichten von Jay Northcote wirklich bewusst machen, dass man „Geschichten aus dem Leben“ liest, denn auch da gibt es ja nicht immer nur extreme Situationen.
Und doch macht es mich fast kirre, dass ich – auch ein paar Tage danach – nicht festmachen kann, was mir an der Geschichte gefehlt hat …
Trotz allem war es für mich eine nette Geschichte, die mir einen netten Leseabend bereitet hat.

Bis bald,

El Ma

Eine weitere Meinung zum Buch findet ihr
in Mattys Schmöckerecke und hier bei Frau Laberladen

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„Kekse zum Verlieben“ (Geschichten aus dem kuriosen Kochbuch 4) – Amber Kell

Klappentext
Eine Geschichte aus dem Kuriosen Kochbuch

Nach dem Tod seiner Schwester erhält der Geschäftsmann Marshall Hunter das Sorgerecht für seine Nichte. Marshall, der nicht an Kinder gewöhnt ist, tut sich schwer damit, eine Verbindung zu dem Kind aufzubauen. In seinem Bestreben, sie dazu zu bringen, sich in ihrem neuen Heim wohlzufühlen, engagiert er den professionellen Wandmaler Pace Barlow, um ihr Zimmer persönlicher zu gestalten.

Pace ist hin und weg von seiner kleinen Klientin und noch interessierter an ihrem gutaussehenden Onkel, aber Pace ist sich nicht sicher, ob er bereit ist für die Verpflichtungen, die mit einer Familie einhergehen.

Wird es Marshall möglich sein, die Beziehung mit dem jungen Künstler zu erhalten, als er sich entschließt, seiner Nichte zuliebe umzuziehen oder muss er die Liebe aufgeben, um ein guter Vater für das kleine Mädchen zu sein?

Die Liebe, die in einem altertümlichen Rezept verbacken wurde, bringt die beiden Männer vielleicht zusammen, aber es braucht mehr als ein paar magische Kekse, um die Dinge in Ordnung zu bringen.

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Bisher kannte ich die Autorin noch nicht. Allerdings sind solche kurzen Geschichten für mich immer ein wunderbarer Einstieg, um „jemanden kennenzulernen“. Auf diesem Weg sind schon so einige Autoren auf die „kann man immer lesen“-Liste gekommen.
Und dieser Start war gar nicht so schlecht, wobei ich schon Rückmeldungen gesehen habe, dass sie es noch besser kann. Das lässt mich neugierig werde …

Ich war gleich in der Geschichte drin, wobei es Pace einem auch wirklich leicht gemacht hat. Aber auch Marshall, der im Berufsleben ein „harter Hund“ ist, wird im Zusammenspiel mit Pace richtig sympathisch.
Dazu noch Alice, die Pace ebenfalls nicht widerstehen kann und schon haben wir eine süße, kleine Geschichte, die gut unterhält.
Alles weitere bringt der Klappentext eigentlich ziemlich gut rüber, sodass ich, wenn ich mehr in die Tiefe gehen würde, spoilern müsste.

Klar könnte ich jetzt damit daherkommen, dass man aus diesem Plot auch eine Novelle hätte machen können. Aber da die Geschichten rund ums Kochbuch allesamt Kurzgeschichten sind, ist auch alles gut so, wie es ist.

Wir hatten die Kekse zum Verlieben, eine Zicke, einen klitzekleinen Krimiplot, Herzschmerz und ein Happy End – was will man mehr :-).

Bis bald,

El Ma

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„Eine lockere Sache“ (Will & Patrick Book 1) – Annabelle Jacobs

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Will & Patrick

Patrick Mason fährt nach Bristol, um dort den Sommer mit seinem Bruder Ben zu verbringen. Er ist zwei Wochen lang sein Katzensitter, während Ben im Urlaub ist. Aber Ben vergaß zu erwähnen, dass Patrick nicht alleine in der Wohnung sein würde. Will Adams – Bens Kumpel und seit langer Zeit Patricks Schwarm – okkupiert Bens Gästezimmer, bis er nach einer Trennung in sein neues Haus ziehen kann.

Wider besseren Wissens überzeugt Patrick Will davon, dass ein wenig Spaß ohne Verpflichtungen genau das ist, was sie brauchen. Patrick will sich nicht mit jemanden einlassen, der noch seiner letzten Beziehung hinterhertrauert, und Will ist nicht daran interessiert, eine ernsthafte Beziehung mit einem Studenten anzufangen. Aber Patrick war nie gut darin, Sex und Gefühle zu trennen, und dieses Mal bildet keine Ausnahme. Als ihre zwei gemeinsamen Wochen zu Ende gehen, müssen sie entscheiden, ob es zwischen ihnen etwas gibt, was es wert ist, vertieft zu werden, oder ob es wirklich nur eine lockere Sache ist.

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OK…
… nur damit keine Unklarheiten aufkommen, das Buch ist nett. Die Geschichte der beiden Männer hat nicht wirklich viel Drama, wird aber gut erzählt, so dass man sie in einem Stück wunderbar lesen kann.

Manchmal hätte ich Will wirklich mit leichten Schlägen auf den Hinterkopf unterstützen wollen. Denn so verbohrt, wie er auf die Situation reagiert, hatte ich immer das Gefühl, ihn in die richtige Richtung schubsen zu müssen.
Patrick ist einfach liebenswert und schwärmt seit vielen Jahren von Will. So jung wie er ist, lässt er sich im Gegensatz zu Will von Herz und Bauch leiten und ist felsenfest davon überzeugt, dass er alles im Griff hat. Tja, und dann kommt das Leben dazwischen … *g*

Leben ist das, was passiert,
während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
John Lennon

Und hier nun zu meinem OK …
Der Schluss war für mich nicht wirklich befriedigend, hier hätte ich mir einen (richtigen) Epilog gewünscht, so ist es eher ein „für den Moment“-Ende.
Da ich, was solche Abschlüsse betrifft, manchmal etwas pikiert reagiere, machte ich mich auch hier auf die Suche nach einem „ob da noch was kommen könnte“ aka ob die Autorin noch Bücher „danach“ geschrieben hat. Und ja, ich habe noch eine Kurzgeschichte (Buch 2) über die beiden gefunden, die kurz nach dem Ende des ersten Buches ansetzt. Da Bücher, die nummeriert auf den Markt kommen, ja meist zu einer Serie gehören, hoffe ich jetzt einfach mal, dass nicht nach 2 Bänden Schluss ist und da noch mehr kommt, denn die Jungs sind wirklich liebenswert. Da ja auch Chris eine nicht ganz unwichtige Aufgabe in der Geschichte hat, wäre er für mich der perfekte Protagonist für ein 3. Buch, denn er hätte sich auf jeden Fall einen tollen Mann an seiner Seite verdient 🙂 und man würde dabei vielleicht noch ein bisschen mehr von/über Will & Patrick erfahren.

Wer mit einem „Happy for now“-Ende leben kann, wird mit diesem Buch einen netten Lesenachmittag verbringen können. Wer sich eine KG in englisch zutraut, kann sich auch den 2. Band (derzeit) kostenlos dazu holen, dieser macht das Ganze dann etwas runder.

Bis bald,

El Ma

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„Kaktuskavalier“ – A.C. Lelis

Klappentext
Ein Blick und Lennard weiß: Diesen Mann will er kennenlernen. Tatsächlich bekommt er Cedrics Telefonnummer ganz leicht, doch als er diese durch ein Missgeschick verliert, muss Lennard alle Hebel in Bewegung setzen, um sie sich wieder zu beschaffen. Aber das ist erst der Anfang, denn die stachlige Schauspieler-Diva Cedric denkt gar nicht daran, es Lennard einfach zu machen…

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Irgendwie ist es seltsam, wenn man ein Review schreiben will und keinen Anfang findet, weil …

Jede Rezension, die ich bisher gelesen habe, beurteilt diese Geschichte extrem positiv. Jetzt sitze ich hier und denke drüber nach, was ich vielleicht nicht ganz mitbekommen habe. Die Geschichte ist nett, ohne Frage, aber … Wie so oft bei eBooks, schlummerte sie schon seit ihrem Erscheinen auf meinem Reader und da jetzt der nächste Band „Kaffeekavalier“ erschienen ist, dachte ich mir, nutze den Zeitpunkt und lese beide. So wurde der „Kaktuskavalier“ von ziemlich weit unten aus dem Stapel (und nein, es war noch nicht das „älteste“ Buch im SuB) nach oben geholt.

Es tut mir echt leid, dass ich den anderen Rezensionen nicht ganz folgen kann. Ich mag die von mir bereits gelesenen Geschichten – und das waren schon einige – von A.C. Lelis (kleine Ausnahmen bestätigen jede Regel) wirklich gern. Aber hier wurde ich mit den Protagonisten nicht warm – und ich kann noch nicht mal sagen warum … Die Geschichte liest sich flüssig, der Handlungsstrang ist ok, der Schreibstil passt und gut korrigiert wurde auch – was will ich eigentlich noch?

Ich mochte sie. Gerade die Diva Cedric fand ich nett, wobei ich auch kein großes Problem mit Lennard hatte, aber …
Wie sich Lennard um Cedric bemüht hat, war durchaus amüsant zu lesen, der Funke sprang aber leider nicht zu mir über.
Vielleicht war es der angerissene Handlungsstrang um Cedric und seinen …, der nicht wirklich weiterverfolgt wurde, diese Belehrung am Tisch der Familie – das war mir persönlich zu wenig. Hier hätte ich mir einen echten Epilog gewünscht, der entweder aufzeigt, wie es mit Cedric & Lennard weitergeht und/oder was mit dem Herrn Regisseur passiert ist. So hat mich diese Geschichte – trotz der Kurzgeschichte im Anschluss, die ich dann doch wieder sehr süß fand – etwas unbefriedigt zurückgelassen.

Nun denn, der Kaffeekavalier liegt hier und wartet. Ich bin guter Hoffnung, dass da vielleicht etwas mehr für mich rausspringt *g*.
Die Geschmäcker sind verschieden – Gott sei Dank, so dass eine Geschichte, die für mich jetzt nicht so dolle war, von anderen ganz anders wahrgenommen werden kann.

Bis bald,

El Ma

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