„Paragraphenreiter“ – Louisa C. Kamps

Klappentext *)
Florian Richter heißt nicht nur so, er ist auch Richter – und zwar in Hamburg.
Nach einem Fahrradunfall wird Florian ausgerechnet in das Krankenhaus eingeliefert, mit dem er einige düstere Erinnerungen verbindet. Dementsprechend ist seine Laune, die er prompt an allen Anwesenden auslässt. Nur Mathias Winkler, der die Stationsleitung innehat, hält dagegen. Florian ist beeindruckt – doch mehr von Mathias‘ dunkelbraunen Augen und seiner sexy Stimme.
Durch Zufall treffen sich die beiden unterschiedlichen Männer wieder und tasten sich langsam aneinander heran. Doch ihre Auffassungen von Freundschaft kollidieren sehr bald – Florian will sich nicht outen, um seine Karriere nicht zu gefährden. Und das Letzte, was Mathias will, ist eine heimliche Affäre.

Das Taschenbuch hat 336 Seiten

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Hach ja, der SuB-Abbau *g*
Da liegen dann schöne, gut lesbare Bücher Ewigkeiten auf dem Reader, weil man nach dem Kauf nicht gleich dazukommt, sie zu lesen und dann verschwinden sie in den unendlichen Tiefen …

Auch Paragraphenreiter war so ein Buch, bei dem mich der Klappentext wirklich angemacht hat. Nicht wegen der Geschichte, denn da gibt es zuhauf welche mit Paaren, von denen eine Hälfte aus welchen Gründen auch immer noch im Schrank leben. Aber es hat mich interessiert, wie ein hoher Staatsbediensteter damit umgeht und wie wichtig diesem sein Status ist.

Aaaalso, als Mathias auf Florian trifft, zeigt sich dieser von seiner unangenehmsten Seite und doch ist auf Anhieb etwas zwischen diesen beiden Männern, das den Leser das Buch erstmal nicht aus der Hand legen lässt. Gerne würde man Florian schütteln und ihm sagen, dass das so nicht geht, jedoch kommen so nach und nach die Gründe ans Licht, warum er so handelt, wie er es tut.

Manchmal weiß das Schicksal einfach besser, was man im Moment braucht und schickt einem dann genau dieses. Mathias schafft es, dass Florian im Laufe der Geschichte merkt, wie er die vergangenen Jahre gelebt und vor was er sich alles verschlossen hat. Wie es manchmal jedoch ist, sind das wollen, das können und dann auch noch die Umsetzung mindestens zwei paar Schuhe, wenn nicht noch mehr.

Aber auch Mathias hat sein Päckchen zu tragen und ist nicht gewillt, alles, was Florian ihm (nicht) gibt, zu akzeptieren. Der Weg zum Happy End ist nicht einfach für die beiden. Sie dabei zu verfolgen war durchaus unterhaltend.
Wir haben in dieser Geschichte ein bisschen Drama, Intrigen, gute Freunde, bedingt durch einen Fall, ein bisschen Krimi und dazu noch einen Blick hinter die Kulissen eines Gerichtes (das fand ich jetzt sehr interessant).

Die Geschichte ist gut geschrieben, der Blick hinter die Kulissen war wirklich interessant. Ich wüsste zudem gerne, wo das Häuschen in Dänemark genau steht *g* und noch so einiges mehr.

Dennoch hat die Geschichte ein kleines „aber“ für mich. Ja, ich weiß … jetzt hat sie schon einen Epilog und sie meckert trotzdem …
Das es ein Happy End gibt ist glasklar. Das die beiden zufrieden und glücklich leben, auch. Allerdings, und es war irgendwann klar, dass Florians Weg so nicht weitergehen kann, hätte ich mir nachdem er mit Herrn Dr. Knaur einen „gefühlten Mentor“ hatte, einen anderen Weg für ihn vorstellen können – angesichts seiner Beweggründe bei der Berufswahl. So hatte ich wirklich diesen *häh*-Effekt, als ich das Buch geschlossen habe.

Aber nun ja, jeder Mensch darf so leben, wie er mag, auch wenn manche Leute (auch in dem Buch) dies anders sehen. Drum ist es gut so, wie es ist.

Bis bald,

El Ma

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„Ganz Normal“ (Krieg der Werkstätten 2) – Marie Sexton

Klappentext*)
Ein Titel der Krieg der Werkstätten Serie

Was ist schon ‚normal‘?

Als Brandon Kenner in Kasey Ralstons Werkstatt mit einer 1970er Chevelle SS 454 auftaucht, ist Kasey von beidem, Mann und Auto, hin und weg. Aber Kasey birgt ein peinliches Geheimnis: Seine Liebe für alte Muscle-Cars geht wesentlich tiefer als das, was als normal gilt. Sein unüblicher Fetisch hat Kasey isoliert — entfremdet von seiner Familie und von seinen Kollegen sogar noch mehr.

Aber als Brandon das Geheimnis des heißen Mechanikers herausfindet, ist er nicht abgeschreckt. Genaugenommen findet er Kasey faszinierend und hat sich vorgenommen, ihn für sich zu gewinnen.

Alles an Brandon bringt Kaseys Motor in Fahrt und er ist mehr als nur bereit, mit dem charmanten Mann in die Kiste, oder besser gesagt ins Auto, zu springen. Was Kasey jedoch fürchtet ist, was hinterher passieren wird. Gibt es irgendeine Chance auf eine Zukunft für die beiden? In der Vergangenheit hat die Erwartung an etwas Langfristigem immer zu einem gebrochenen Herzen geführt.  Aber Kasey kann nicht anders, als zu hoffen, dass trotz seines Fetisches Brandon die Ausnahme sein wird.

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Ich weiß jetzt nicht, ob es für oder gegen mich spricht, dass ich so gar kein Problem mit kleinen Fetischen habe und diese eigentlich ganz liebenswert finde. Aber egal, ich stehe dazu *g*.

Ganz anders sahen das die Ex-Freunde von Kasey. Hier hatte er doch den einen oder anderen Tiefschlag einstecken müssen, als diese hinter seine „besondere Leidenschaft“ kamen. Zutiefst verunsichert hat er die Hoffnung bereits aufgegeben, jemals den Mann fürs Leben zu finden und mit diesem seine Leidenschaft auszuleben. Damit ihn keiner mehr deswegen zurückweist, hat er sich von allem und allen zurückgezogen und lebt ein ziemlich einsames Leben.

Da sein Fetisch aber indirekt auch mit seinem Job zu tun hat, wird er als Spezialist zu einer besonderen Reparatur gebeten und scheinbar hat Amor doch einen Plan …

Brandon scheint so gar kein Problem mit Kaseys Eigenheiten zu haben, sondern gibt ihm quasi einen Freifahrtschein, als er ihm sein Auto über Nacht da lässt und scheinbar sogar darauf hofft, dass es nicht nur bei der Reparatur bleibt.

Was habe ich bei dieser kleinen Geschichte gegrinst. Mir hat es wirklich Spaß gemacht zu lesen, dass es wohl wirklich für jeden Topf einen Deckel gibt. Für all diejenigen, die kein Problem mit so einem wirklich harmlosen Fetisch haben, kann ich „Ganz Normal“ einfach als gute Unterhaltung für zwischendurch empfehlen.
Für alle anderen, die eine nette Geschichte deswegen schlechter bewerten würden, würde ich sagen: Lasst es, denn das hat Kasey nicht verdient!

Bis bald,

El Ma

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Finding Peace (Finding Series 3) – Sloane Kennedy

Klappentext*)
„I knew it would be like this…like finding something I didn’t know was missing.“ –Luke

*Note: New cover added 12/2016 but no new content

Author Gray Hawthorne has it all and he’s on the verge of having even more. His bestselling detective novels are being turned into a movie series that will make him a household name and he’s rubbing a lot more than just elbows with Hollywood’s elite. Money, fame and good looks mean an endless supply of men, both groupies and celebrities alike, which suits Gray just fine. He’s smart enough to know that his 5 minutes in the spotlight will be just that and he plans to enjoy every moment. Until he gets the devastating news that threatens to steal everything away…

Army Ranger Luke Monroe lives and breathes the military. They’re the family he never had and a life without his brothers-in-arms is unfathomable. But the ultimate betrayal has Luke on the run and a twist of fate leads him to the small town of Dare, Montana to seek help from the foster brother who saved him once before. Only the brother he’s searching for isn’t the man he finds and he has no choice but to keep running. Until an encounter on the side of the road with a stranger changes everything.

The last thing Gray wants when he seeks refuge at his cabin in the secluded Montana mountains is company but a run-in with the mysterious and very straight Luke has Gray offering the damaged soldier a place to regroup. And since a physical relationship isn’t even on the table, Gray finds himself enjoying something he hasn’t had in a long time…a real friend.

But what happens when friendship just isn’t enough? When a man who’s only been with women begins to crave more?

With one man running from his past and the other running from his future, will finding each other be enough to bring them peace?

Can be read as a stand-alone story – no cliffhangers.

This series crosses over with some of my other series, so for the most enjoyment, they should be read in order, but it is not required. You can find the correct reading order at the beginning of each book. I’ve also bundled all my series in the correct reading order under the title of A Family Chosen: The Protectors and Barrettis.

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Heute ist der Klappentext länger als mein Review *g*.

Was soll ich viel sagen, ich liebe diese Reihe und bisher waren alle 3 Bände (ja, ich bin zwischenzeitlich fast mit dem 3. Buch durch) in wirklich gleichbleibender Qualität, was ja bei Serien nicht immer selbstverständlich ist.

Gray und Luke sind ein tolles Paar. Und ihr Hund … der Traum schlecht hin 😀. Wenn sowas ginge, hätte ich ihn glatt aus dem Buch herausgeklaut.
Klar gibt es auch bei ihnen Missverständnisse, aber im Gegensatz zu vielen anderen Männern reden sie miteinander (meistens wenigstens), sodass es gar nicht erst zu den ganz großen Beziehungsdramen kommt … fast …
Gray ist krank und kann erst einmal nicht wirklich damit umgehen, dass ihm ein vermeintlich wichtiger Teil seiner Männlichkeit fehlt. Nur gut, dass Luke so gar kein Problem damit hat und Gray behandelt, als wenn gar nichts wäre. Aber auch Luke hat (s)einen Rucksack an Altlasten zu tragen und ist der festen Überzeugung, dass wenn er die Wahrheit erzählen würde, ihm eh keiner glauben würde.

Nun, genau hier zeigt sich für beide, was gute Freunde (und für uns alte Bekannte) wert sind. Denn diese sind ohne wenn und aber für Luke und auch für Gray da.

Für mich hatte diese Geschichte alles, was ich in einer – für mich guten – Geschichte brauche: Einen klasse Plot, Gefühle, ein wenig Drama, tolle Freunde, Handlungen die man nachvollziehen kann und ein Happy End. Was will Frau mehr *g*?

Demnächst gibt’s dann den 4. Teil – freu 🙂

Bis bald,

El Ma

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„#noFilter“ – Nora Wolff

Klappentext*)
Fotografie ist Davids Passion. Stolz darauf, jeden Kunden perfekt in Szene zu setzen, verzweifelt er beinahe, als der schüchterne Luis in sein Studio stolpert. Der Rotschopf ist nicht nur unglaublich unfotogen, sondern auch tierisch verklemmt. Doch Davids Ehrgeiz ist geweckt: Er wird aus Luis das perfekte Foto herausholen, koste es, was es wolle. Nur hat er nicht damit gerechnet, dass der Preis sein Herz sein könnte…

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Ich mag die Geschichten von Nora Wolff sehr. Egal ob es ihre YA-Bücher „Bunter Hund“ oder „Fessel mich“ sind, die ich beide sehr nett und unterhaltsam fand, aber auch die vor einiger Zeit erschienene Geschichte „Mehr als eine Affäre“ (gelesen, aber n.n. rezensiert) hat mich wirklich gut unterhalten. Ungelesen auf dem Reader schlummert noch „Heißkalt erwischt“ und ich freue mich schon sehr darauf.

Aber nun zurück zu „#noFilter“, denn das habe ich gerade aktuell beendet und fand die Geschichte wirklich gut, allerdings gab es einige Dinge, an denen ich mich etwas gerieben habe, aber dazu komme ich gleich.

David scheint ein wirklich guter Fotograf zu sein, der in seinem Beruf aufgeht und für sein Lieblingsmotiv Ryan schwärmt. Tja, und dann kommt Luis in sein Studio. Gefühlt ist dieser wie ein Eimer kaltes Wasser für Davids Gefühl für Ästhetik. Allerdings lässt es seine Berufsehre nicht zu, dass ein „Motiv“ sein Studio verlässt und er nicht das Beste aus diesem herausgeholt hat.

Bis David sich umschaut, hat der kleine, unscheinbare Luis etwas bei David bewirkt, was dieser noch lange nicht greifen kann.
Luis weiß auf der einen Seite genau, was er will (nämlich David), ist auf der anderen Seite aber wirklich verunsichert und zurückhaltend. Dennoch behält er seinen Stolz – was ihn für mich zum eigentlichen Helden der Geschichte werden ließ – und lässt sich nicht alles von David gefallen. Dieser ist, was wechselnde Partner angeht, nämlich ein Hans Dampf in allen Gassen und Luis will sich in diese laaaaaange Reihe an Männern nicht wirklich einreihen. Die Liebesgeschichte um die beiden ist wirklich nett geschrieben und hat so einige Höhen und Tiefen, bis es endlich zum Happy End kommt. Das alles hat sich wirklich flüssig und gut lesen lassen, dennoch, gab es so einige Punkte, die es mir schwer gemacht haben, David als den idealen Partner für den netten, freundlichen und liebevollen Luis zu sehen.

David polarisiert – und das meiner Meinung nach nicht unbedingt auf der sympathischen Seite. Er ist egoistisch, selbstverliebt und rücksichtslos. Warum? Tja, sich Luis „warmzuhalten“ und andere Männer zu treffen und das nur, weil er Luis nicht für attraktiv genug hält, seine Gedanken sich aber genauso viel um diesen wie um Ryan drehen. Er hält sich für den (männlichen) Nabel der Welt. Er geht auf der Gefühlsebene über Leichen – vielleicht aus Selbstschutz? Aber dies kam nicht so wirklich (für mich erklärbar) rüber.
Denn und das war das für mich größere Manko der Geschichte, man erfährt nicht wirklich, warum David so ist, wie er ist. Nur an der weit zurückliegenden Absage dieser Galeristin? – nein, das war mir zu wenig. Lag es an Chris? Keine Ahnung, denn diese Beziehung liegt im Dunkeln. Denn nur weil ein Teil einer „Beziehung/Freundschaft“ einen anderen Berufsweg geht, wird und reagiert man nicht so wie David.

Allerdings lässt dieser dunkle Punkt in Davids Vergangenheit Raum für eine Sidestory, über/mit Chris – wer weiß.
Auch Ryan, der lange Zeit ebenfalls sehr selbstverliebt und flirty dargestellt wird, wird gegen Ende des Buches menschlicher, netter und „aus Gründen“ kleinlauter. Auch hier gäbe es Stoff für eine weitere Geschichte *g*.

Ihr seht also, polarisierende Typen sind gut für die Fantasie. Ich hoffe natürlich nicht nur für mich als Leser, sondern auch für die Autorin *g*. Auf gut Deutsch: Ich möchte mehr über die Typen aus dem Buch lesen.

Wie gesagt, mir hat die Geschichte mit allen „wenn“ und „aber“ gut gefallen – mehr „Input“ wird gewünscht 😀. Also liebe Nora Wolff, ran an die Feder 😉.

Bis bald,

El Ma

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„Die Nacht überdauern (Lang Downs 3)“ – Ariel Tachna

Klappentext*)
Buch 3 in der Serie – Lang Downs

Büroleiter Sam Emery ist arbeitslos und vom Glück verlassen.  Als seine ständig an ihm rumnörgelnde Frau die Scheidung will, wendet er sich an die einzige Person, die ihm noch geblieben ist, seinen Bruder Neil. Er rechnete nicht damit, dass Neil ihn ablehnen würde, aber dass die Neuigkeiten über seine Scheidung – und über seine sexuelle Orientierung – mit solch großer Akzeptanz aufgenommen werden würden, überraschte ihn sehr.

Neil nimmt Sam mit nach Lang Downs, die Schaffarm, die Neil sein Zuhause nennt. Dort lernt Sam, dass das Leben als schwuler Mann nicht unmöglich ist. Caine und Macklin, die Farmbesitzer, scheinen dies möglich zu machen. Als Caine Sam einen Job anbietet, wird für ihn ein Traum wahr.

Jeremy Taylor verlässt das einzige Zuhause, das er kennt, als die Schwulenfeindlichkeit seines Bruders unerträglich wird. Er sucht Zuflucht an dem einzigen Ort, von dem er weiß, dass er dort willkommen ist: Lang Downs. Er versteht sich auf Anhieb mit Sam — aber die Feindseligkeit zwischen Lang Downs und Jeremys Heimatfarm sitzt tief und die Jackaroos sind nicht gewillt, Jeremy so einfach zu akzeptieren. Aufgrund von Sams Unsicherheit und Jeremys prekärer Lage haben beide einen schweren Weg vor sich — auch ohne dass sie darauf warten müssen, dass Sams Scheidung endlich durch ist, bevor sie gemeinsam ein neues Leben beginnen können.

Entspricht 190 TB-Seiten

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Auch der dritte Teil der Serie fügt sich wunderbar in die Geschichte Lang Downs Farm rund um Caine und Macklin ein. In gewohnter Manier erzählt Ariel Tachna von den Geschehnissen rund um die Schaffarm und ihre Bewohner. Dieses Mal kamen Sam und Jeremy zu der verschworenen Gemeinschaft der „Dauerbewohner“ dazu. Jeremy, der Bruder des homophoben und verborten Nachbarn auf der Taylor Ranch, der mit den Ansichten und Forderungen seines Bruders nicht mehr leben kann, macht sich auf den (kurzen) Weg nach Lang Downs und egal wie die anderen Jackaroos sich ihm gegenüber verhalten, alles ist besser als bei seinem Bruder zu leben.

Tja und dann gibt’s da Sam. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit ihm und seinem Selbstwertgefühl und wie er sich selbst immer klein machte. Allerdings ist er ein unglaublich sympathischer Mann, so dass ich während des Lesens ein wenig recherchiert habe. Dies hat dazu geführt, dass ich a) nun ein bisschen mehr über psychische Gewalt weiß und b) danach weitaus mehr Verständnis für Sam und sein Verhalten habe.

Jeremy hat mich wirklich für sich eingenommen, da er sich während der ganzen Zeit selbstlos hintenangestellt hat und Sam bis zu seiner Scheidung so genommen hat, wie dieser es zugelassen hat. Manchmal sind gute Freunde genau das, was ein Mensch braucht, um wieder zu sich selbst zu finden.

So ganz nebenbei (natürlich nicht 😉, denn es geht hauptsächlich um Lang Downs und dessen Bewohner) erfährt man, wie es Neil und Molly geht, was Mack belastet und Cain dagegen tut und wer es schafft, Kami handzahm zu bekommen *g*.

Einzig das Ende hat mich diesmal etwas überrascht, denn eigentlich war ich schon im Epilog und dachte mir, während mir die Augen zugefallen sind, dass ich die letzten Seiten ja dann am nächsten Morgen lesen kann. Dies sorgte am nächsten Morgen dann für schlagartig große Augen, da ich die Geschichte mit dem letzten Satz am Vorabend wirklich schon beendet hatte.
Dies soll jetzt nicht heißen, dass das Ende nicht gepasst hat, dennoch fehlte mir irgendwas (auch wenn ich es wieder einmal nicht festmachen kann, was es ist).

Mit „Die Nacht überdauern“ hat es Ariel Tachna geschafft, mich bei der Stange zu halten und mir das Problem „warten auf Band 4“ oder „auf Englisch weiterlesen“ aufgehalst …

Bei Gott, es gibt schlimmere Probleme, ich weiß. Dennoch komme ich mit dem, was ich gerne alles lesen möchte, nicht wirklich nach. Für einen Lesesüchtling wie mich, ist dies wirklich ein Problem(chen) 😉.

Bis bald,

El Ma

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„Herzfrequenz Vol. 2: David & Henry“ – Lena M. Brand & Elisa Schwarz

Klappentext
Ausgerechnet Henry? Das ist Davids erster Gedanke, als er nach einem One-Night-Stand Ausschau hält und der Barkeeper offensichtlich mit ihm flirtet. Trotz seiner Vorbehalte ist David fasziniert von Henry und kann ihm nicht widerstehen. Dumm nur, dass diese Nacht unter erschwerten Bedingungen stattfindet und die beiden viel zu schnell auseinandergehen müssen. Was tun?
Henry davon überzeugen, dass sie sich ein weiteres Mal treffen sollten. Ganz unverbindlich natürlich. Denn feste Beziehungen passen nicht in Davids Lebensplan.

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Oh weh, manchmal dachte ich, dass David nur noch mit einem dicken Holzbrett gegen den Hinterkopf zu helfen sei. Ich bewunderte Henry für seine Geduld und die Freunde der beiden für die Liebesmüh, die sie sich mit den Jungs gegeben haben. Irgendwie tat mir Kilian trotz dessen, dass man ihm sein „Spielzeug“ weggenommen hat und er reagiert wie ein A***loch, ein wenig leid. Dazu noch ein paar Nebenprotagonisten, die dem ganzen etwas Würze obendrauf geben und schon hat man eine runde Geschichte.

Es war schön, die Jungs aus dem ersten Band wieder zu treffen und zu sehen, dass wenigstens diese ihr Leben und ihre Beziehung auf die Reihe bekommen haben. Denn das, was David so fabriziert, ist einem erwachsenen Menschen Anfang 30 fast nicht würdig. Leider erfährt der Leser nicht wirklich, warum er so verkorkst auf das Thema Beziehung reagiert. Nur von Philipps Abfuhr kann das eigentlich nicht kommen, aber wer versteht schon Männer … zumal, wenn sie wie hier den Mund nicht aufmachen 😉

Den Schreibstil empfand ich in Buch 2 etwas geschmeidiger und dadurch war es für mich einfacher, durchgängig dranzubleiben. Bis die Dramaqueen David sich endlich dem geduldigen Henry nähert, vergeht viel Lesezeit, es gibt viele zwischenmenschliche Verletzungen, aber auch so einige Szenen zum Schmunzeln.

Nun bin ich gespannt, ob es auch ein Vol. 3, 4, 5 und 6 geben wird, denn Stefan, Kilian, Kay und Nico gäben dies durchaus her *g*. Wobei ich, um mir den goldenen Kuppelpelz zu verdienen, auch direkt auf Nr. 5 und 6 verzichten könnte, wenn sich das eine oder andere Pairing aus den „vorhandenen“ Männern finden würde. Tja, liebe Autorinnen, jetzt seid ihr gefragt 😘.
Ich wäre auf jeden Fall wieder dabei!

Bis bald,

El Ma

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„Wofür es sich zu kämpfen lohnt“ – Dirk Greyson

Klappentext*)
Hartwick County in South Dakota bedeutet einen neuen Anfang für Mackenzie „Mack“ Redford. Das Leben in der Großstadt war nicht das, was er erwartet hatte und nun ist er wieder zu Hause und arbeitet als Sheriff.

Brantley Calderone ist ebenfalls auf der Suche nach einem neuen Leben. Nachdem er New York verlassen und eine Ranch gekauft hat, versucht er sich einzuleben und sich daran zu gewöhnen, an einem anderen Ort zu leben – bis er eine tote Frau auf seiner Veranda entdeckt und sich selbst als Haupttatverdächtigen in einem Mordfall wiederfindet.

Mack und Brantley erkennen sehr bald mehrere Dinge: Irgendjemand will Brantley etwas anhängen, allein ist er nicht länger sicher auf der Ranch und zwischen ihnen entwickelt sich definitiv eine gewisse Anziehungskraft, die sich noch verstärkt, als Mack Brantley anbietet, vorübergehend bei ihm einzuziehen. Als ihre Romanze eskaliert, eskaliert auch das Verhalten des Mörders. Sie müssen ihm immer einen Schritt voraus sein und herausfinden, wer Brantley tot sehen will, ehe es zu spät ist. Nur dann können sie das neue Leben beginnen, das sie beide suchen – gemeinsam.“

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Jepp, Western kann er – definitiv.

Das war mal wieder ein Buch der Kategorie „Mist ich muss schlafen und will das Buch aber nicht aus der Hand legen“. Und wieder einmal hat mich dieser Autor (für mich auch die Wundertüte 😉 ) überrascht.

Die Geschichte hat alles, was man als Leser möchte. Zwei tolle Männer, einen Spannungsbogen, der sich erst sehr spät auflöst, viel Herz und einen flüssigen Schreibstil.

Eigentlich erzählt der Klappentext schon sehr viel, jedoch erfährt man im Laufe der Geschichte auch den Grund für Brantleys (was bin ich über das „n“ in diesem Namen gestolpert …) Umzug von New York nach South Dakota und lernt ihn als freundlichen, intelligenten und großherzigen Mann kennen. Dazu Mack, der ihn wunderbar vervollständigt, mit seiner anpackenden, autoritären und dennoch warmherzigen Art. Ein für mich perfektes Pairing.

Der Krimiplot ist gut geschrieben und hat mich (als immer noch Krimi-Laie) gut unterhalten. Die Auflösung war gut kombiniert und hat mich etwas überrascht, sicherlich auch deswegen, weil mein Fokus eher auf der Geschichte drumrum, als auf dem Täter lag.

Das war mal wieder eine Geschichte der Kategorie sollte man lesen, kann man noch einmal lesen 😀.

Bis bald,

El Ma

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