Mal schnell und kurz so zwischendurch … („Träumertrottel“ – Tristan Thomas)

„Träumertrottel“ – Tristan Thomas

Klappentext
Von fast heute auf morgen bekommt der 16jährige Tristan eine Stiefmutter und zwei Stiefbrüder als Gratisdreingabe dazu. Schlimm genug, mitten im schwulen Pubertätsdrama, wäre nicht der eine Stiefbruder der personifizierte Traumprinz seiner feuchtesten Träume schlechthin – und der andere ein scheinbar depressiver „Brummbär“.

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Eigentlich lese ich nicht so häufig YA-Geschichten, da manche Teenager wirklich anstrengend sein können, während sie herausfinden, wer bzw. was sie sind. Jahaaa, ich weiß, auch ich war mal 16 … *g*.
Und ich könnte jetzt sagen:  aaaaber bei mir war es ganz anders. Stimmt, aber halt auch wieder nicht 😉.

Tristan ist eigentlich ein guterzogener und intelligenter junger Mann, der schon genau weiß, dass er schwul ist und eigentlich nur noch auf den richtigen Partner wartet. Auf dem Weg dahin, der übrigens sehr steinig ist, hat er so manchen Herzschmerz, persönliche Tiefschläge und Gemeinheiten zu überwinden.cookie-2333024_640

Ich fand die Geschichte wirklich gut – wie gesagt, ein bisschen sollte man sich schon noch in seine Teenagerjahre und das eigene spätpubertierende Verhalten hineindenken können. Der Schreibstil ist, wenn man sich dran gewöhnt hat (bei mir ging das sehr schnell) wirklich gut gemacht, Tristan hat eine gesunde Portion Humor und manchmal lässt er den geneigten Leser auch einen Blick in sein Tagebuch werfen 😁 – freut euch drauf.leave-839225_640

Für mich war diese Geschichte eigentlich in sich abgeschlossen, auch wenn am Happy End(e) steht, dass eine Fortsetzung folgt. Aber vielleicht geht es ja dann um seinen besten Freund Thiemo … oder das „Happy even after“ … wer weiß … 😉
Ich werde sie (die Fortsetzung) mir auf jeden Fall holen, sobald sie erschienen ist, denn wie gesagt, mir hat der Stil von Tristan Thomas wirklich gut gefallen.

Bis bald,

El Ma

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„Klar wie Kloßbrühe“ (Geschichten aus dem kuriosen Kochbuch 2) – Amy Lane

Kappentext
Eine Geschichte aus dem kuriosen Kochbuch

Emmett Gant hatte sich fest vorgenommen, seinem Vater eines Sonntags etwas sehr Wichtiges zu erzählen – doch sein Vater war gestorben, ehe er dazu kam. Jetzt, drei Jahre später, kann Emmett sich einfach nicht darüber klar werden, mit wem er zusammen sein soll – mit dem Mädchen mit den Apfelbäckchen und der wunderbaren Familie? Oder mit Keegan, seinem scharfzüngigen Nachbarn, der seine Familie nie besucht, aber Emmett sehr glücklich macht, wenn er nur auf einen Schwatz rüberkommt?

Emmett braucht Klarheit.

Zu Emmetts Glück hat die Mutter seines besten Freundes ein Kochbuch, das ihm Erkenntnis und gutes Essen verspricht. Emmett ist fasziniert. Und als ihm das Kochbuch nach Hause folgt, beschließen Emmett und Keegan, das Rezept „Für Klarheit“ nachzukochen. Was sich daraus ergibt, ist einerseits völlig klar, aber andererseits auch ein bisschen überraschend – vor allem für Emmetts Freundin. Emmett wird ganz scharf über seine Vergangenheit und die wichtigen Dinge, die er seinem Vater zu sagen versäumt hat, nachdenken müssen, wenn er das Rezept für Liebe jemals richtig hinkriegen will.

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Das zweite Buch aus der Serie „Geschichten aus dem kuriosen Kochbuch“ macht dem Serientitel alle Ehre. Warum? nun ja, das Wort „kurios“ bedeutet auch „seltsam, merkwürdig, sonderbar“. Und irgendwie war das diese Geschichte auch.
Sie war „schnell“, manchmal etwas wirr und fahrig, und trotzdem hat sie mich mitgenommen. Einige Sprünge ging so schnell, dass ich innehalten musste, um das Geschehen für mich zu sortieren und ja, trotzdem war ich mittendrin, denn es ist ein liebenswürdiges Buch, mit liebenswerten Protagonisten. Und ja, alles was Emmet dringend braucht, ist Klarheit und irgendetwas, das den Knoten in seinen verworrenen Gedankengängen lösen kann.

Ich habe das Buch nach einem wirklich besch…, anstrengenden und demotivierenden Arbeitstag gelesen und brauchte einige Zeit um reinzukommen. Das lag mit Sicherheit auch daran, dass ich den Kopf noch nicht frei hatte und eigentlich ein ruhiges, gemächliches Buch gebraucht hätte – und das ist Emmets Geschichte nun mal gar nicht. Gleich zu Beginn liefen mir die Tränen über’s Gesicht, dann musste ich wieder überlegen, in welcher Zeit wir uns gerade befinden und zwischendurch war dann wieder die Liebe zu spüren, die Emmet durch Vinnies Familie bekam …
Tja, und dann kam ich zu „Position 895“ 😂😂😂. Gott, bei mir schaltet sich nicht sehr oft das Kopfkino ein, wenn ich eine Geschichte lese. Hier allerdings saß ich in meinem Sessel und konnte nicht mehr vor Lachen. Slapstick vom feinsten. Das muss dir erstmal einfallen *g*.

Nun ja, wie der Serientitel ja schon sagt, spielt auch in dieser Geschichte das/ein besonderes Kochbuch eine Rolle und ich bin gespannt, was da noch an Geschichten auf uns zukommt.

Hier und heute hat mich (und das kommt wirklich selten vor) ein teilweise schnelles, verwirrendes, trauriges, fröhliches, liebevolles – sprich ein kurioses Buch irgendwie berührt.

Wer also das erste – sehr ruhige – Buch um einen regnerischen Nachmittag gemocht hat, bekommt mit „Klar wie Kloßbrühe“ eine gänzlich andere, aber nicht weniger nette Geschichte geliefert. Ich freue mich, dass noch einige Bücher aus dieser Serie anstehen  und bin gespannt, wie mir diese dann gefallen werden.

Was ich noch festgestellt habe, egal was ich bisher von Amy Lane gelesen habe, es hat mir immer gefallen 💜.

Bis bald,

El Ma

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„Der Einbruch in der Royal Street“ (Die Spürnasen 1) – Scotty Cade

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Die Spürnasen

Als wertvolle Kunstwerke aus einer beliebten Galerie in New Orleans gestohlen werden, wollen der NOPD Lead Detective Montgomery „Beau“ Bissonet und sein Partner den Fall lösen. Als Tollison Cruz von der Versicherungsgesellschaft der Galerie zum Big Easy geschickt wird, um unabhängige Ermittlungen durchzuführen, prallen Persönlichkeiten aufeinander und Fronten tun sich auf.

Der Einbruch wird schnell zu einem politisch hochkarätigen Fall und Detective Bissonet rast vor Wut, als ihm befohlen wird, mit Ermittler Cruz zusammenzuarbeiten, um eine zügige Verhaftung zu erreichen. Die Temperatur zwischen ihnen erreicht neue Höhen, als die beiden erkennen, dass sie mehr gemeinsam haben, als ursprünglich angenommen.

Nachdem die Spannung zwischen ihnen für den Moment gelöst ist, können Bissonet und Cruz endlich zusammenarbeiten, auf mehr als nur einem professionellen Level. Aber alles kommt zum Stillstand, als Beau herausfindet, dass sein zeitweiliger Partner Informationen zurückhält, die den Fall betreffen, und eine sehr zweifelhafte Vergangenheit verschwiegen hat. Was als Nächstes passiert, stellt selbst die sengende Sommerhitze in den Schatten.

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Gleich mal vorne weg, diese Geschichte ist, wie ich finde, ein toller Start in eine Serie, die auf Beau & Cruz aufbaut. Bis es aber ein „&“ gibt, ist es ein teils schwieriger Weg, aber auch einer der erst von sehr großer Ablehnung, dann aber auch von einer unglaublichen Anziehungskraft erzählt.

Zwei – in ihrem Beruf – sehr erfolgreiche Männer, die einige Zeit nicht miteinander, aber bald auch nicht mehr ohne einander können. Wir haben eine Liebesgeschichte, die gekonnt in einen Krimiplot eingearbeitet wurde. Es hat mir gefallen, dass man viele der Gedankengänge der Hauptprotagonisten mitverfolgen konnte, so dass einige Entscheidungen für den Leser nicht aus heiterem Himmel „einfach so“ passieren.

Ich bin an dieses Buch, wegen des Krimiplots, ein bisschen zurückhaltend herangegangen, wurde aber schnell durch den Schreibstil des Autors überzeugt und habe es – nur durch ein paar Stunden Schlaf unterbrochen – in einem Rutsch gelesen.

Beau & Cruz sind heiß 🔥, Beaus (nicht nur -) Kollege Bruce ist ein wirklich netter Kerl, der seinen begangenen Fehler bitterlich bereut und weiß, dass er die Vergangenheit hinter sich lassen muss. Dazu noch der nette Partner von Beau und eine wunderbare, harmonische Geschichte hätte vorprogrammiert sein können, wenn da nicht noch Diebstahl, Mord und andere Befindlichkeiten dazwischen kommen würden.

Sei gut zu dir und vergib den anderen.
Buddhistische Weisheit

Von mir gibt es für diese Geschichte eine Leseempfehlung und die Überlegung Buch 2 auf Englisch in die „enge“ Warteschleife zu legen (am Reader ist sie eh schon 😉).

Bis bald,

El Ma

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„Sommerträume“ (Back home … – Reihe 1) – Mathilda Grace

Klappentext
»Komm nach Hause. Papa hatte einen schlimmen Unfall.« Als Joshua McKinley diese E-Mail erreicht, ist er gerade auf dem Rückweg von Tokio nach New York City, wo er seine Firma gewinnbringend verkauft hat. Fast fünfzehn Jahre hat er seine Väter und Brüder nicht mehr gesehen. Fünfzehn Jahre voller Arbeit, Geld und oberflächlicher Partys, die aus Joshua einen unzufriedenen Mann gemacht haben, der nicht weiß, was er mit seinem restlichen Leben anfangen soll. Aber vielleicht kann er die Antwort auf diese Frage im Haus seiner Kindheit finden.

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Mathilda Grace füttert ihre Leser ja immer wieder mal mit „Häppchen“ aus noch nicht erschienen Büchern, um sie auf die jeweiligen Geschichten „hungrig“ zu machen. Ich lese prinzipiell immer nur ein (1) Häppchen, um zu sehen, ob ein Buch auf meine Wunschliste darf oder nicht. Danach vergesse ich meist wieder, um was es ging, so dass ich nicht vor Ungeduld auf das Erscheinungsdatum wartend vergehe (das ist mir nur am Anfang meiner Lesezeit passiert). Auch hier war es eines der ersten „Häppchen“, das mich überzeugt hat.

„Sommerträume“ ist eine wirklich nette Geschichte, die während des Verlaufs bei vielen der Protagonisten für Klarblick sorgt. Die alte Wunden neu aufreißt und sie dadurch endlich heilen lässt. Die vermeintlich gekappte Familienbande neu verknüpft und die aufzeigt, dass man, um eine Familie zu sein, nicht immer das gleiche Blut in sich tragen muss.

Vorrangig geht es in dieser Geschichte um Joshua und sein Leben, aber eigentlich fließt die ganze Familie mit in die Geschichte ein, so dass man nie das Gefühl hat, dass irgendeiner der vorkommenden Protagonisten „zu kurz“ kommt. Manche Entwicklung um Joshua ging mir fast ein bisschen schnell, allerdings war dies irgendwie nebensächlich, weil eben die anderen Familienmitglieder ein guter Ausgleich waren.
Jeder erhielt Raum und ich bin froh, dass Mathilda Grace eine Serie schreibt / geschrieben hat, denn jeder der Brüder hat so sein eigenes Päckchen zu tragen und wird die eigene Geschichte so nach und nach erzählen dürfen (und nein, ich werde auch hier die möglichen, zukünftigen „Häppchen“ nicht annehmen und NEIN! ich habe die Vorschau auf den im Herbst 2017 erscheinenden Band 2 nicht gelesen – nur mal so gelinst, um wen es geht *g*  – ich liebe schusselige, verstrahlte Typen 😉).

Ich finde, es ist eine nette Geschichte für zwischendurch, die man „bewaffnet“ mit leichten Schlägen auf den Hinterkopf für so manchen Protagonisten, an einem sonnigen Abend an einer schönen Stelle, wunderbar genießen kann.

In diesem Sinne, bis bald

El Ma

 

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„Wenn der Staub sich legt“ (Timing 3) – Mary Calmes

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Ein Titel der Timing Serie

Glenn  Holloways berechenbares Leben endete an jenem Tag, als er seiner Familie gestand, dass er schwul ist. Dass er kurz darauf die Ranch, auf der er aufwuchs, verließ, um das Restaurant zu eröffnen, von dem er immer geträumt hatte, streute nur noch Salz in die Wunde. Ohne die Unterstützung seines Vaters und seines Bruders und zu stolz, um Hilfe von anderen zu akzeptieren, musste er ganz von vorne anfangen. Doch im Lauf der Zeit wendete sich das Blatt: Glenn führte sein Restaurant zum Erfolg, schuf sich ein neues Zuhause und ein Leben, auf das er stolz sein kann.

Doch trotz seines Erfolges ist die Entfremdung von den Holloways eine Wunde, die nicht richtig heilen will, und als er sich gezwungen sieht, einen erwiesenen Gefallen zurückzuzahlen, findet er sich in seinem schlimmsten Albtraum wieder. Gefangen in seinem einst gegebenen Versprechen kehrt Glenn zu seinen Wurzeln zurück, um seinem Halbbruder zu helfen, Rand Holloway, und wird mit Mac Gentry konfrontiert, einem Mann, der viel zu verlockend für Glenns Seelenfrieden ist. Es könnte alles in einer Katastrophe enden – einer Katastrophe für die zarten Annäherungen an eine Wiederversöhnung mit seiner Familie und für das Verlangen, von dem Glenn nicht einmal wusste, dass es in seinem Herzen ruht.

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Endlich ist der dritte Band übersetzt worden und was soll ich sagen? Für mich kommt er tatsächlich an den ersten Teil dieser Serie heran 😀.
Auch wenn ich nicht ganz verstanden habe, warum Glenn so widerborstig (geworden) ist, wie er sich gibt, zumal er an der Entfremdung nicht ganz unschuldig ist. Denn auch wenn er es sicherlich bis zu einem bestimmten Punkt nicht so gesehen hat, so sehr habe ich die Geschichte um ihn herum genossen. Wie ein Mensch außerhalb seines geschäftlichen Umfelds, in dem er sich extrem wohlfühlt – und das merkt man ihm auch an –  so einsam und verschlossen sein kann …

Zu sehen, dass ein Protagonist außer den positiven Seiten auch Ecken, Kanten und Krallen aka eine spitze Zunge hat, hat mir wirklich gut gefallen, zumal die beiden Vorgängerbücher ja fast nur mit perfekten Männern dienen konnte.
Wobei, wenn man bei Glenn hinter die Kulissen schaut, dann kommt hier eigentlich ein sehr mutiger Mann zum Vorschein, der für die Menschen, die er mag ohne wenn und aber eintritt. Dies beweist er uns, als er Stef in einer sehr schwierigen und nicht ganz ungefährlichen Situation zur Seite steht. Nicht zu vergessen, sein großes Herz, dass nicht nur gestrandeten Menschen eine Rückkehr in ein normales Leben ermöglicht, nein sogar für kleine Kälber geht er ein großes Risiko ein. Ihr seht also, Glenn ist ein vielschichtiger junger Mann, den man mögen muss.

Manche von Glenns Gefühlsumschwüngen kamen mir ein bisschen zu schnell, zumal sein Selbstwertgefühl so richtig im Keller war. Da hilft es auch nichts, wenn man aus dem Nichts ein gut gehendes Restaurant aus dem Boden stampft und Erfolg hat, wenn das Selbstbewusstsein flöten geht, sobald man den Laden verlässt. Zu sehen, wie er sich Stück für Stück öffnet und ganz langsam wieder „Vertrauen“ fasst, hat mir gut gefallen. Allerdings hätte dieses Buch meiner Meinung nach durchaus noch ein paar Seiten mehr vertragen – zumindest ein Epilog hätte drin sein müssen, da ganz zum Schluss noch eine bzw. zwei „Baustelle(n)“ aufgemacht wurde(n), die nun eben nicht mehr geschlossen wurde(n).
Mal schauen, ob es noch eine 4. Geschichte dazu gibt – bisher ist allerdings auch bei den englischen Originalen noch nichts davon zu sehen. Von den Protagonisten her würde ich im Moment sagen, dass das eher nicht der Fall sein wird, aber vielleicht gibt es ja noch weitere Geschichte oder eine „Saisonstory“ (Weihnachten, Thanksgiving o.ä.) in der man einfach die Fortschritte und Entwicklung der „Red Diamond“-Ranch und deren Bewohner erzählt bekommt, denn wie erwähnt, hat Stef noch viel vor …  So weiß man zwar, dass alles gut werden wird, aber …

Nichtsdestotrotz bekommt Glenn sein Happy End und fängt an, sich im Kreise seiner Freunde und „Lieben“ wieder wohlzufühlen.

Wer die ersten beiden Geschichten rund um die Holloways und die „Red Diamond“-Ranch noch nicht kennt, findet ein paar mehr Infos hier Buch 1 (Timing: Der richtige Zeitpunkt) & Buch 2 (Nach dem Sonnenuntergang).

Bis bald,

El Ma

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„Unter der Oberfläche“ – Kate Sherwood

Klappentext
Als Peter Carrs Firma ihn ins südwestliche Ontario schickt, um die Leute einer kleinen Gemeinde davon zu überzeugen, einem geplanten Kieswerk in der Gegend zuzustimmen, nimmt er die Herausforderung gerne an. Genaugenommen ist er Anwalt, aber tatsächlich sieht er sich als Problemlöser. Er hatte nur nicht erwartet, dass ein Problem in Form von Caleb Sinclair auftauchen könnte; dem leidenschaftlichen aber introvertierten Kunsthandwerker, der neben dem Gelände des geplanten Kieswerks lebt.

„Kenne deinen Feind.“ Das ist Calebs Philosophie. Und sein Versuch, fruchtbares Ackerland in eine Kiesgrube zu verwandeln, bringt Peter den Titel ‚Feind’ ein. Caleb liebt das Land, und wenn er sich mit seinen homophoben Nachbarn versöhnen muss, um Peter zu bekämpfen, dann ist das eben so. Nur führt das Kennenlernen des Feindes nicht ausschließlich zu den gewünschten Ergebnissen. Peter ist kein Monster, das einem Märchen entsprungen sein könnte — er könnte stattdessen der erste Schritt in Richtung ‘und so lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende’ sein.“

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Heute mal wieder eine Geschichte aus der Reihe „mein SuB wird reduziert“… Was lacht ihr hier? Lasst mir doch wenigstens ein bisschen Hoffnung, dass das irgendwann mal wirklich passieren wird *g*.
Gekauft im Oktober 2015 schlummerten Caleb und Peter still vereint auf meinem Reader, bis … ja bis ich sie aufgeweckt habe. Ab da nahm die Geschichte ihren Lauf …

Caleb, der die seit vielen Jahren in Familienbesitz befindliche Farm bewirtschaftet, hat in seinem noch jungen Leben schon viel erleben müssen. Jung geoutet, verprügelt und mehr oder weniger geächtet, lebt er im ländlichen Ontario. Im Laufe der Geschichte erfährt man, wieviel wirklich in Caleb steckt. Ich persönlich habe mich mit ihm und über ihn gefreut.

Peter, der als sehr erfolgreicher Repräsentant im Namen einer großen Firma, die u.a. auch Kiestagebau betreibt, viel unterwegs ist, ist, und das merkt man, schon sehr abgestumpft, was die persönlichen Bedürfnisse der Menschen vor Ort angeht (glaubt aber selbst, dass das nicht so ist, bis …). Was kann eigentlich besseres passieren, als in die Provinz zu fahren und sich zeigen zu lassen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat, als Erfolgsstreben und Verhandlungsgeschick.

Die Geschichte um Caleb und Peter ist ruhig und könnte durchaus so aus dem Leben gegriffen sein. Mich hat sie mitgenommen und mir einen angenehmen Lesesonntag mit den beiden Männern beschert, denn trotz Calebs persönlichen Schicksalsschlag, löst sich die Geschichte rund und in einem Happy End auf.

Ich mag die Geschichten von Kate Sherwood. Sie werden ruhig erzählt und könnten tatsächlich so passieren. Eine der ersten Geschichten, die ich im M/M-Bereich gelesen habe, war ihre „Dark-Horse-Serie„, in der es sogar um M/M/M ging. Öhm … ich denke, da könnte mal wieder ein re-reading fällig sein 🙂

Bis bald,

El Ma

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„Kein Coming Out für Cowboys“ – Tara Lain

Klappentext
Rand McIntyre  begnügt sich mit ausreichender Zufriedenheit. Er liebt seine kleine Ranch in Kalifornien, seine Pferdezucht und den Reitunterricht mit den Kindern, die er vergöttert – für eigene Kinder und einen geliebten Menschen in seinem Leben müsste er sich outen und damit alles, was er sich erarbeitet hat, aufs Spiel setzen. Dann begleitet er trotz seiner Flugangst seine Eltern zu einem Urlaub nach Hana in Hawaii, wo er den dunkelhaarigen, geheimnisvollen Kai Kealoha kennenlernt, einen echten hawaiianischen Cowboy. Rand mag Kais junge Geschwister und lechzt nach Kai, doch der Mann ist stachliger als eine Krötenechse und undurchschaubarer als seine exotische Heimat.

Kai hat sich ein zurückgezogenes Leben aufgebaut, in dem er „seine“ Kinder beschützen kann, und sollte sich zu seinem und ihrem Wohl von dem großen, gut aussehenden Cowboy fernhalten. Nur wie viel Schaden kann ein Haole bei einem kurzen Urlaub schon anrichten? Als jedoch Kais schlimmste Befürchtungen und Rands dunkelste Albträume Wirklichkeit werden, gibt es nicht viel Hoffnung für zwei Cowboys, die sich nicht outen können – oder wollen.

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mmh… In diese Cowboy-Urlaubs-Coming out-Geschichte kam ich wirklich langsam rein, und war dann am Schluss aber ein klein wenig enttäuscht, das sie zu Ende war.
Am Anfang dachte ich mir, wie kann ein 26-jähriger Mann, der sein eigenes kleines Unternehmen hat, so im Schrank leben. Mit Kai und der ebenfalls zu Beginn sehr oberflächlich betrachteten Familienkonstellation, tat ich mir irgendwie leichter. Als man dann jedoch im Laufe der Story immer mehr hinter die Kulissen blicken durfte, wurde vieles klarer und verständlicher.

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Es ist eine schöne Cowboy-Romance, die, wenn man (so wie ich) erst einmal reingefunden hat, sehr liebevoll erzählt wird. Wir haben ein bisschen rosa Zuckerguss, ein wenig Drama, gute Unterhaltung, Urlaubsfeeling, tolle Kinder, Rands Eltern sind klasse und Freunde, die man keinesfalls vergessen sollte, dazu noch zwei nicht ganz einfache Hauptprotagonisten, denen ich gerne zwischendurch mal einen Schubser gegeben hätte 😀 – was will man mehr …

Kai ist ein richtig toller großer Bruder, der alles für seine Geschwister gibt, der sich immer hinten anstellt und gar nicht glauben kann, dass ein so phantastisch aussehender Mann wie Rand ihn haben möchte. Wie gesagt, wenn man dann im Laufe der Geschichte tiefer eintaucht, wird einem so manche Reaktion und Aktion wesentlich verständlicher und so manche Überraschung tut sich auf.

Für mich hätte sie noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können, d.h. ein paar Seiten mehr wären schön gewesen, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Da es bereits einen zweiten Band gibt, bin ich gespannt, ob man da noch einen weiteren Blick auf Rand, Kai und die Kinder bekommt und eben so noch ein wenig von ihnen erfährt, ich würde mich auf jeden Fall freuen.

Bis bald,

El Ma

Weitere Meinungen zu der Geschichte findet ihr bei Frau Laberladen, in Matty Schmökerecke und bei Risa (Goodreads).

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