Die Zeit vergeht, die Erinnerung bleibt †

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Persönliches | Rückblick | Ausblick

Bevor jeder von euch in die wohlverdienten Weihnachtstage eintaucht, möchte ich mich bei allen bedanken, die im vergangenen Jahr für mich „da waren“. Egal ob in Form von Geschichten, die mir ein Abtauchen in eine andere Welt ermöglicht haben oder aber, wenn Fragen bei mir aufgetaucht sind und ihr die dann „einfach so“ beantwortet habt.

Ich habe in diesem Jahr gelernt, dass alles vergänglich ist und oft schneller geht, als man es wahr haben möchte. Ich möchte hier niemandem irgendetwas aufdrücken, darum nur mein Ratschlag

„Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter“
                                 Verfasser unbekannt

Wie mich die Seite „Glücksdetektiv“ gelehrt hat, sollte man dieses Sprichwort/Zitat nicht unbedingt wortwörtlich nehmen, aber der Sinn dahinter ist gut dargestellt. Wen es interessiert, den Artikel dazu findet ihr hier.

Ganz ehrlich, das was uns 2016 gezeigt hat, macht mir im Ausblick auf 2017 Angst (zumindest ein wenig). Ja klar, insbesondere die Möglichkeit von Terroranschlägen, aber eben auch unser (der Menschen im allgemeinen) Umgang miteinander. Verschiedene Eindrücke und Erlebnisse hinterlassen ein merkwürdiges Gefühl in mir.

  • Im Kleinen wird zensiert, aussortiert und kategorisiert.
  • Im Großen wird Politik gemacht, die einem Angst macht. Parolen werden in den Raum geworfen, die weder Hand noch Fuß haben und dennoch von vielen Menschen aufgesogen werden wie das Wasser in der Wüste.
  • Gesetze müss(t)en angepasst werden und zwar dringend. Dies muss aber gut durchdacht und nicht im Schnellschussverfahren durchgezogen werden, nur weil gerade mal wieder etwas passiert ist 😦 .
  • Es wird immer mehr polarisiert und abgegrenzt, wir haben mittlerweile sehr wohl eine Art Kastensystem in Deutschland (nicht so offensichtlich wie das in Indien, wo es durch Farben gezeigt wird), nein hier ist es viel subtiler…
    – Die Unterschiede zwischen arm und reich;
    – Zwischen der schulischen Elite und denen, die aus welchen Gründen auch immer, eben nicht die Möglichkeit haben, diesen Weg zu gehen;
    – Oft schauen wir auf Menschen herab, die nicht „den“ Status haben – egal, ob finanziell, intellektuell oder optisch, wir merken gar nicht mehr, wie arrogant wir oft in unserem Handeln sind 😦 ;
    – Immer noch (nach über 25 Jahren) gibt es einen Graben zwischen Ost und West,
    – und seit einiger Zeit eben auch wieder die sehr deutliche Abgrenzung in der Parteipolitik. Dennoch hat keine Partei mehr ein wirklich deutliches Profil – und wenn dann doch einmal die eine oder andere heraus sticht, macht es eher Angst denn Hoffnung.

Es ist traurig, dass persönliche Präferenzen auch hier wichtiger sind, als die Menschen und ihr Wunsch nach Sicherheit und das Gefühl eine Einheit in diesem Land zu sein 😦 .
Als Beispiel darf ich hier die aktuelle Situation in den USA her nehmen, die durch die Wahl von Herrn Trump die innere Zerrissenheit dieses großen Landes zeigt. Noch nie wurde uns so offensichtlich aufgezeigt, wie sehr den Menschen dieses „Wir-Gefühl“ fehlt. Solange sich die Menschen in einem Land untereinander nicht einig sind und an einem Strang ziehen, hat jeder Stachel, der von irgendwoher hineingetrieben wird die Chance ein Stückchen mehr kaputt zu machen. Hierzu brauchen wir gar keine Terroristen, wir schaffen das ganz wunderbar auch alleine…

Und trotz allem, werde ich nach diesem für mich – auch aus sehr persönlichen Gründen – beschissenen Jahr 2016 die Ärmel hochkrempeln und weiter machen. Vielleicht nicht mehr so wie 2016, aber eben weitermachen :-).
Ich werde meine persönlichen Prioritäten neu sortieren, den Fokus mehr auf meine mir wirklich wichtigen Dinge legen, vielleicht auch meine FB-Aktivitäten etwas einschränken, denn ich merke, dass mir vieles dort nicht mehr gut tut.
Es gibt aber eben auch Personen, mit denen ich durch das „WWW“ in Kontakt gekommen bin, die mir wichtig geworden sind und die mir geholfen haben im Gleichgewicht zu bleiben.
Hier den goldenen Mittelweg zu finden, wird mich noch einige Zeit beschäftigen. Aber egal, Mitte bleibt Mitte und die möchte ich für mich (am liebsten in einem bequemen Sessel sitzend und mit einer guten Geschichte in der Hand 😉 ) finden.

Weihnachten wird dieses Jahr anders sein, es wird in unserem Familienkreis jemand Wichtiges am Tisch fehlen. Aus diesem Grund wird es vielleicht stiller und besinnlicher – dies muss aber ja nicht wirklich schlechter sein.

Deshalb gibt es in diesem Jahr auch kein Weihnachtslied, sondern eines, das für mich und meine derzeitige Gefühlslage wie die berühmte „Faust aufs Auge“ passt.

Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch allen da draußen ein schönes, friedliches, besinnliches und glückliches Weihnachtsfest und falls wir uns nicht mehr lesen, einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Jahr.

„Modernes Toleranzverständnis – Feigheit vor der Wirklichkeit der Unterschiede…“ – © Elmar Kupke

oder                       Meine, für mich schönsten erotischen Gay-Romance-Buchcover“

 

Wozu langweilige und trübe Sonntage doch gut sind… Man stolpert über einen Artikel, in dem erzählt wird, dass man – weil man ästhetische Bilder von nackten Männern, schwulen Paaren und den dazu passenden Artikel, auf seinem eigenen „Blog für Gay-Romance“ postet – beschimpft und beleidigt wird. Also ganz ehrlich, wo leben wir denn…Wenn ich etwas nicht mag oder sogar abstoßend finde, schaue ich es mir doch gar nicht erst an. Ist ganz einfach:  Ist es nichts für mich – lasse ich die Finger davon.

Da ich die Person hinter diesem Blog sehr schätze und es mich verwundert und erschüttert, dass es in der heutigen Zeit immer noch Leute gibt, die sich daran stören, dass Menschen sich lieben. Ja, ich unterscheide nicht, ob diese Liebe zwischen Mann & Frau, Frau & Frau, Mann & Mann oder gar in einer 3-er Konstellation besteht. Ja, es sogar Menschen gibt, die polyamor leben (für die, die nicht wissen, was das ist – hier könnt ihr nachschauen). Ich selbst muss sicherlich einiges davon nicht selbst ausleben, kann es aber trotzdem akzeptieren und tolerieren (für diejenigen, die auch das nicht kennen – hier gibts die Info).

Engstirnige Menschen sind wie Flaschen mit einem engen Hals;
je weniger darin ist, desto mehr Geräusch entsteht beim Ausschütten.
                                      Jonathan Swift, (1667 – 1745),
anglo-irischer Erzähler, Moralkritiker und Theologe

Und ganz ehrlich Leute, den Scheiß, von wegen „das verstört unsere Kinder“, den könnt ihr Euch echt sparen. Kinderaugen nehmen ausschließlich die Liebe zwischen 2 Menschen wahr. Geprägt werden sie im Laufe der Zeit von Vorgaben, dummen Sprüchen oder engstirnigem Verhalten der (ihnen nahestehenden) Erwachsenen. Klar, sie werden fragen, wenn etwas außerhalb der bisherigen Norm geschieht, aber das fragen sie auch, wenn sie das erst mal aufs Land fahren und Rinder, Kälber, Schweine in ihrer natürlichen Umgebung sehen…  Und ganz ehrlich, mir ist das schwule, glückliche Nachbarpärchen vom Arsch her lieber, als das heterosexuelle Paar im Haus gegenüber, die sich jeden Abend so laut anbrüllen und wüst beschimpfen, dass ich eigentlich nur darauf warte, dass sich die ersten Nachbarn beschweren und die Polizei holen, aber scheinheilig am Tag händchenhaltend einkaufen gehen, damit die Nachbarn nicht reden *würg*. Mir wird von so einer verbohrten, engstirnigen und eindimensionalen Lebenseinstellung echt schlecht.
Auch die Aussagen, ich will nicht sehen, wenn sich zwei Kerle auf der Straße küssen. Aber wenn sich – wie von mir in diesem Sommer gesehen – ein heterosexuelles Pärchen im Bushäuschen (vor einer Schule) gegenseitig die Zungen in den Hals schieben (aufeinandersitzend und sich dabei aneinander reibend), dann ist das in Ordnung? Egal wie, ein Küsschen in Ehren – egal von wem – kann niemand verwehren. Halbe Geschlechtsakte haben weder von dem einen, noch von dem anderen Pärchen was auf der Strasse zu suchen. Nur wird halt leider meist nur das schwule, sich küssende Paar gesehen, bei dem anderen Paar wurde (und wird) seltsamerweise großzügig hinweg gesehen. Ganz schön scheinheilig, oder?

Lebenswertes „Leben“ bedeutet (zumindest für mich) etwas neues in sein bestehendes Leben hineinzulassen, kennenzulernen und auszuprobieren. Es ist noch keiner davon krank geworden, die Augen und das Herz offen zu lassen und sich daran zu freuen, was einem das Leben bieten kann. UND nein, schwul oder lesbisch zu sein ist nicht ansteckend und diejenigen haben es sich auch nicht ausgesucht, weil es „grad modern“ ist. Ich kann diese ganzen bekloppten, dumpen Aussagen nicht mehr hören. Am liebsten würde ich mir dann immer wie ein kleines Kind die Ohren zuhalten und singen, damit ich den Schwachsinn nicht mehr auf hören muss. Wenn ich das allerdings machen würde, dann hätten diese verbohrten Individuen es geschafft, denn mein Lebensziel ist es nicht, so

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durch die Gegend laufen zu müssen, nur damit ich meine Ruhe und andere vermeintlich Recht haben.

Nun, da diese geschätzte Blogkollegin jetzt nicht nur positive Rückmeldungen erhalten hat, sondern sogar Hass- und Wutmails erhalten hat – was meiner Meinung gar nicht geht – Leute! wir leben nicht mehr im Mittelalter! – kam bei mir doch der Gedanke auf, endlich mal für mich erotische TOP-Gay-Romance-Buchcover – aufzuführen, dazu ein paar Cover, die ich einfach mag und „meinen“ Männer-Kalender 2017.  Ein klick auf’s jeweilige Cover führt Euch zur *a*-Seite 🙂  (und nein, ich verdiene nichts daran 😉 ) und die Reihenfolge der Bilder ist ohne jegliche Wertung.

Weiter geht es nach dem Seitenumbruch – wer dann weiterliest, ist entweder interessiert, neugierig, ein Voeyer (könnte ich bei diesen Covern gut verstehen *g*) oder einfach nur …

Und für die, die die Bilder zum aufgei*** ihrer persönlichen Wut brauchen. Ich darf Euch versichern, dass ich bösartige, hasserfüllte und wütende Kommentare gar nicht erst freischalten werde und Mails, die mich persönlich erreichen und angreifen, sofort zur Anzeige bringen werde.

An all diejenigen, die sich an den Covern erfreuen – viel Spaß damit.
An alle anderen:  Erstickt an Eurer Engstirnigkeit und Wut!

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Wedelt hier der Schwanz mit dem Hund? – aus gegebenem Anlass…

So, nun sind zwei Tage vorbei und ich ärgere mich immer noch. Hätte ich den Beitrag hier schon am Montag geschrieben, wären wohl noch Rauchwolken aus Ohren und Nase aufgestiegen… Aber mit dem Alter wird man etwas weiser und lernt, noch einmal tief Luft zu holen und eine Nacht darüber zu schlafen, bevor man Dampf ablässt. Dies habe ich getan. Es waren dann von der ersten Rückmeldung an sogar 3 Nächte (auf meine Antwort auf die Rückmeldung habe ich noch nicht mal mehr eine Reaktion bekommen… UND ich war ausgesucht höflich bei meinen beiden Schreiben!) Wie ihr seht, ich habe mich noch immer nicht wirklich beruhigt.

Für viele wird es nur eine Lappalie sein, über die ich mich hier aufrege, aber jeder, der sein Hobby liebt, wird mich zumindest ein bisschen verstehen.

Ich lese noch nicht sehr lange englische Originale, und habe von daher in der Vergangenheit immer auf die deutsche Übersetzung gewartet. Nicht, weil ich die Originale nicht lesen konnte, sondern weil ich es mir einfach nicht zugetraut habe. Auch heute noch habe ich mit manchen Autoren meine Schwierigkeiten, aber es wird von Buch zu Buch besser und ich werde (wenn ich drüber bleiben kann) auch schneller. Aber hier geht es um deutsche Bücher bzw. ins Deutsche übersetzte Bücher.

Nun gibt es ja in dem großen „Buchuniversum“ unzählige Sparten, beginnend mit den Sachbüchern, über Krimis, Thriller, Fantasy, Science Fiction, moderne Romane, Liebesromanzen und und und… Jede davon hat ihre Liebhaber und meist auch darauf spezialisierte Verlage. Nun gibt es aber auch noch eine Nische, die, so wie es scheint immer häufiger konsumiert wird und somit auch Geld bringt. Wir reden von LGBT und dies in allen Sparten. Lange Zeit hat es wunderbar funktioniert, diese Geschichten über Fan-Fictions an den Leser zu bringen, aber, und das kann ich gut verstehen, irgendwann dachten sich diese Hobbyautoren, wenn diese Stories so gut ankommen, dann bringe ich sie doch als Kauf(e)book auf den Markt. Hier drangen dann die ersten SP-ler auf den heiß umkämpften Markt der Verlage – und dies oh Schreck zum Teil auch noch mit (großem) Erfolg. Des Weiteren haben wir dann die sich auf LGBT spezialisierten Verlage, die dies auch mit einem großen Engagement und nicht geringen Erfolg durchziehen. Weiterlesen