„Unter der Oberfläche“ – Kate Sherwood

Klappentext
Als Peter Carrs Firma ihn ins südwestliche Ontario schickt, um die Leute einer kleinen Gemeinde davon zu überzeugen, einem geplanten Kieswerk in der Gegend zuzustimmen, nimmt er die Herausforderung gerne an. Genaugenommen ist er Anwalt, aber tatsächlich sieht er sich als Problemlöser. Er hatte nur nicht erwartet, dass ein Problem in Form von Caleb Sinclair auftauchen könnte; dem leidenschaftlichen aber introvertierten Kunsthandwerker, der neben dem Gelände des geplanten Kieswerks lebt.

„Kenne deinen Feind.“ Das ist Calebs Philosophie. Und sein Versuch, fruchtbares Ackerland in eine Kiesgrube zu verwandeln, bringt Peter den Titel ‚Feind’ ein. Caleb liebt das Land, und wenn er sich mit seinen homophoben Nachbarn versöhnen muss, um Peter zu bekämpfen, dann ist das eben so. Nur führt das Kennenlernen des Feindes nicht ausschließlich zu den gewünschten Ergebnissen. Peter ist kein Monster, das einem Märchen entsprungen sein könnte — er könnte stattdessen der erste Schritt in Richtung ‘und so lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende’ sein.“

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Heute mal wieder eine Geschichte aus der Reihe „mein SuB wird reduziert“… Was lacht ihr hier? Lasst mir doch wenigstens ein bisschen Hoffnung, dass das irgendwann mal wirklich passieren wird *g*.
Gekauft im Oktober 2015 schlummerten Caleb und Peter still vereint auf meinem Reader, bis … ja bis ich sie aufgeweckt habe. Ab da nahm die Geschichte ihren Lauf …

Caleb, der die seit vielen Jahren in Familienbesitz befindliche Farm bewirtschaftet, hat in seinem noch jungen Leben schon viel erleben müssen. Jung geoutet, verprügelt und mehr oder weniger geächtet, lebt er im ländlichen Ontario. Im Laufe der Geschichte erfährt man, wieviel wirklich in Caleb steckt. Ich persönlich habe mich mit ihm und über ihn gefreut.

Peter, der als sehr erfolgreicher Repräsentant im Namen einer großen Firma, die u.a. auch Kiestagebau betreibt, viel unterwegs ist, ist, und das merkt man, schon sehr abgestumpft, was die persönlichen Bedürfnisse der Menschen vor Ort angeht (glaubt aber selbst, dass das nicht so ist, bis …). Was kann eigentlich besseres passieren, als in die Provinz zu fahren und sich zeigen zu lassen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat, als Erfolgsstreben und Verhandlungsgeschick.

Die Geschichte um Caleb und Peter ist ruhig und könnte durchaus so aus dem Leben gegriffen sein. Mich hat sie mitgenommen und mir einen angenehmen Lesesonntag mit den beiden Männern beschert, denn trotz Calebs persönlichen Schicksalsschlag, löst sich die Geschichte rund und in einem Happy End auf.

Ich mag die Geschichten von Kate Sherwood. Sie werden ruhig erzählt und könnten tatsächlich so passieren. Eine der ersten Geschichten, die ich im M/M-Bereich gelesen habe, war ihre „Dark-Horse-Serie„, in der es sogar um M/M/M ging. Öhm … ich denke, da könnte mal wieder ein re-reading fällig sein 🙂

Bis bald,

El Ma

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„Kein Coming Out für Cowboys“ – Tara Lain

Klappentext
Rand McIntyre  begnügt sich mit ausreichender Zufriedenheit. Er liebt seine kleine Ranch in Kalifornien, seine Pferdezucht und den Reitunterricht mit den Kindern, die er vergöttert – für eigene Kinder und einen geliebten Menschen in seinem Leben müsste er sich outen und damit alles, was er sich erarbeitet hat, aufs Spiel setzen. Dann begleitet er trotz seiner Flugangst seine Eltern zu einem Urlaub nach Hana in Hawaii, wo er den dunkelhaarigen, geheimnisvollen Kai Kealoha kennenlernt, einen echten hawaiianischen Cowboy. Rand mag Kais junge Geschwister und lechzt nach Kai, doch der Mann ist stachliger als eine Krötenechse und undurchschaubarer als seine exotische Heimat.

Kai hat sich ein zurückgezogenes Leben aufgebaut, in dem er „seine“ Kinder beschützen kann, und sollte sich zu seinem und ihrem Wohl von dem großen, gut aussehenden Cowboy fernhalten. Nur wie viel Schaden kann ein Haole bei einem kurzen Urlaub schon anrichten? Als jedoch Kais schlimmste Befürchtungen und Rands dunkelste Albträume Wirklichkeit werden, gibt es nicht viel Hoffnung für zwei Cowboys, die sich nicht outen können – oder wollen.

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mmh… In diese Cowboy-Urlaubs-Coming out-Geschichte kam ich wirklich langsam rein, und war dann am Schluss aber ein klein wenig enttäuscht, das sie zu Ende war.
Am Anfang dachte ich mir, wie kann ein 26-jähriger Mann, der sein eigenes kleines Unternehmen hat, so im Schrank leben. Mit Kai und der ebenfalls zu Beginn sehr oberflächlich betrachteten Familienkonstellation, tat ich mir irgendwie leichter. Als man dann jedoch im Laufe der Story immer mehr hinter die Kulissen blicken durfte, wurde vieles klarer und verständlicher.

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Es ist eine schöne Cowboy-Romance, die, wenn man (so wie ich) erst einmal reingefunden hat, sehr liebevoll erzählt wird. Wir haben ein bisschen rosa Zuckerguss, ein wenig Drama, gute Unterhaltung, Urlaubsfeeling, tolle Kinder, Rands Eltern sind klasse und Freunde, die man keinesfalls vergessen sollte, dazu noch zwei nicht ganz einfache Hauptprotagonisten, denen ich gerne zwischendurch mal einen Schubser gegeben hätte 😀 – was will man mehr …

Kai ist ein richtig toller großer Bruder, der alles für seine Geschwister gibt, der sich immer hinten anstellt und gar nicht glauben kann, dass ein so phantastisch aussehender Mann wie Rand ihn haben möchte. Wie gesagt, wenn man dann im Laufe der Geschichte tiefer eintaucht, wird einem so manche Reaktion und Aktion wesentlich verständlicher und so manche Überraschung tut sich auf.

Für mich hätte sie noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können, d.h. ein paar Seiten mehr wären schön gewesen, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Da es bereits einen zweiten Band gibt, bin ich gespannt, ob man da noch einen weiteren Blick auf Rand, Kai und die Kinder bekommt und eben so noch ein wenig von ihnen erfährt, ich würde mich auf jeden Fall freuen.

Bis bald,

El Ma

Weitere Meinungen zu der Geschichte findet ihr bei Frau Laberladen, in Matty Schmökerecke und bei Risa (Goodreads).

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Mal schnell und kurz so zwischendurch … (DJ Dangerfield – Anyta Sunday)

„DJ Dangerfield: Musik der Liebe“ – Anyta Sunday

Klappentext
“… und ihr hört 91,3FM.”

Drei Dinge weiß Justin über DJ Dangerfield:

Er hat einen ziemlich fragwürdigen Musikgeschmack.
Er bringt Justin jede Woche dazu, ihn live auf Sendung anzurufen.
Und diese Anrufe sind das Highlight von Justins Woche.

Aber wer ist dieser DJ Dangerfield in Wirklichkeit? Und wird ihn Justin im richtigen Leben genau so mögen wie im Radio?


„DJ Dangerfield, ich hab so lange mit dir geflirtet, jetzt will ich endlich die Musik der Liebe mit dir machen.“

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Eine richtig nette kleine Coming-Out-Geschichte, die, wie es bei Kurzgeschichten halt so ist, leider viel zu schnell vorbei war. Ich mag den Schreibstil von Anyta Sunday, so dass es auch hier nichts auszusetzen gab.
Ich brauchte eine kleine Geschichte für zwischendurch und da kamen mir Justin und DJ Dangerfield gerade recht 😁.

Ist es euch auch schon mal passiert, dass ihr euch in eine Stimme verliebt habt? Mir nur bedingt. Ich finde Stimmen toll und die Tonlage sehr wichtig und meist waren die Menschen, wenn man ihnen gegenüberstand genauso nett, wie z.B. am Telefon. Nur malt man sich ja im Kopf je nach Stimme eine bestimmte Vorstellung des Menschen – egal ob Männlein oder Weiblein – aus. Ich hatte noch nie soviel Glück wie Justin *g*.

Wie gesagt, Anyta Sunday kann schreiben und hat in dieser Geschichte alles untergebracht, was man lesen will, bis hin zu einem wunderbaren Happy End. Wir haben tolle Protagonisten, klasse Freunde, ein Coming Out, ein wenig zwischenmenschliches Drama und Schmetterlinge – also das rundum sorglos Paket für den kleinen Lesesnack zwischendurch 😀.

Bis bald,

El Ma

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[Blogparade] Du und dein Blog – Die Fragen

Ich bin über Frau Laberladen zu diesen Fragen gekommen, da wir ein einen Chat bzgl. der Erreichbarkeit von Blogs und die Rückmeldungen zu den Artikeln hatten. In diesem Zusammenhang kamen wir auf eben diese [Blogparade] und die dazugehörigen Fragen, die ich an dieser Stelle dann mal beantworten will.
Ich habe als Einführung jetzt einfach mal die von Frau Laberladen geklaut, denn zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich bis jetzt den Blog von Steffi aka „Angeltearz“ noch nicht kannte (aber ab jetzt wird er besucht *g*):
„Steffi gefällt die Entwicklung nicht, dass Neid und Missgunst unter den Bloggern grasiert und viele eher gegen einander anstatt miteinander arbeiten. Um ein bisschen deutlicher zu machen, dass hinter den Blogs Menschen stecken, die Toleranz und Respekt verdienen und auch genauso mit anderen umgehen, hat sie eine Blogparade auf ihrem Blog Angeltearz liest gestartet.“

Nun denn, hier die Fragen von Steffi + meine Antworten dazu:

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Wer ein bisschen mehr über mich wissen will, kann gerne mal hier vorbeischauen.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich blogge erst seit August 2015 (huch, ich habe ja bald 2-jähriges 😀). Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, für mich einfach eine Art „Gedächtnisstütze“ für Bücher, die mir gut gefallen haben, zu erstellen, damit ich nach einiger Zeit (oder Jahren) noch nachlesen kann, um was es in einem Buch ging und was mir an diesem gefallen hat. Ich hatte nie die Intension wirklich Reviews zu schreiben, sondern eben eher Stimmungen für mich festzuhalten.
Dann bin ich über den Blog von „TheWorldofbigEyes“ gestolpert und kam über Facebook mit ihr in Kontakt. Es dauerte noch eine ganze Zeit lang, bis sie mich soweit hatte, dass ich mich mit diesem Blog „selbständig“ gemacht habe. Nach wie vor schreibe ich (nur) Artikel über Bücher, die mir in irgendeiner Form gefallen haben oder auch einen, „den“ besonderen Eindruck hinterlassen haben. Seltener über welche, die nur mau waren – dies meist dann, wenn es ein Buch einer Serie ist. Dies ist vielleicht nicht die übliche Vorgehensweise, aber Rezensionen zu schreiben ist eine Aufgabe, die neben Zeit auch Energie kostet. Und diese ist mir viel zu schade, um sie an ein für mich „unbedeutendes“ Buch zu verschwenden.

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

Nein, in meinem Umfeld weiß eigentlich niemand, dass ich blogge, es gibt aber auch nur wenige Freunde, die wirklich intensiv lesen. Ich mache zwar kein großes Geheimnis darum, gehe aber auch nicht damit hausieren. Ich hatte bisher auch nie das Gefühl, dass Buchblogs für mein Umfeld ein Thema wären, zumindest kam noch nie die Sprache darauf.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

Ich bin noch relativ neu dabei. Bei Facebook bin ich mit einer „Kopie“ meines Blogs, und stöbere selbst  fast ausschließlich im Bereich Bücher/Lesen. Bei Twitter bin ich erst ein paar Wochen und versuche mich noch reinzufinden. Was ich aber heute schon weiß ist, dass ich wohl nie der ganz große Zwitscherer vor dem Herrn werden werde. Aber ich finde es toll, andere Nutzer zu (ver-)folgen.

Wenn ihr mich finden wollt, dann gerne hier:

https://www.facebook.com/ElMaliest/

https://twitter.com/elma_liest

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)

Es gibt jetzt nicht wirklich etwas, was mich an den Bloggern, mit denen ich Kontakt habe, stört. Die Gay-Ecke ist so klein, dass man wunderbar miteinander auskommen kann, zumal die Lesegewohnheiten/-geschmäcker doch auch immer etwas unterschiedlich sind. Egal um was es ging, bisher war es ein schönes und unkompliziertes Miteinander und man freut sich, wenn man wieder mal einen neuen Gay-Blogger (gerne auch andere 😀) entdeckt.
Ich persönlich schaue auch gerne auf „buntsortierten“ Buchblogs vorbei, egal ob sie über „anspruchsvollere“ Literatur (sprich Klassiker u.ä.), Krimi- und Thriller oder sogenannte „Hetero-Romanzen“ schreiben. Ich finde es fantastisch, wieviel Mühe sich die meisten Blogger machen und bin hier völlig neidfrei 🙂.

Was ich mir wünschen würde, wären zum einen mehr Möglichkeiten, um zu zeigen, dass ich einen Blogartikel gelesen habe, wie z.B. ein „Gefällt mir – Button“, den es leider auf vielen Blogs nicht gibt. Mir fehlt bedauerlicherweise oft die Zeit, einen Kommentar zu hinterlassen, so dass ich still und heimlich wieder verschwinde. Ich selbst habe so einen Button und doch wird er von anderen nur sehr selten benutzt, was ich sehr schade finde, denn mir zeigt es einfach, dass ich Besuch hatte. Eigentlich wäre dann so ein „ich war da“-Button noch viel sinnvoller – fällt mir gerade so ein … *g*.
Bei vielen Besuchern, die ihn ge- und benutzt haben, schaue ich mittlerweile selbst regelmäßig vorbei, so dass sich auch mein Bloghorizont erweitert hat.
Bei war so ein „Like“ schon des Öfteren der erste Kontakt zu manch‘ wunderbaren „Buch- bzw. Blogreisen“.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Man lernt so viel Neues kennen :-).
Egal ob es um Reisen, Handarbeiten, Bücher oder ums Kochen geht. Egal für was, es hat irgendein Blogger bestimmt schon mal probiert, gesehen oder gelesen. Ich finde das klasse!

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich schaue gerne auf anderen Buchblogs vorbei, um zu sehen, was jeder einzelne Blogger gerade in Händen hat. Da waren schon Schätzchen dabei, über die ich so niemals „gestolpert“ wäre. Es erweitert meinen Horizont / Blick auf so vieles.
Wie oben schon erwähnt, schaue ich auch gerne bei Reisebloggern, diversen Strickblogs,  einigen Kochblogs (die tun nur meiner Figur nicht wirklich gut) und einigen besonderen Personen vorbei 🙂

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Ok, hier die Gayblogs, die ich sehr regelmäßig besuche:

Laberladen  |  Gaylesen  |  Mattys Schmöckerecke  |  Jules bunte Welt der Bücher  |  Sabrinas Welt der Bücher  |  Ulla liebt Bücher  |  Schnuffelchens Bücher und Co  |  Allerleihrauhs Lieblingsort  |  Like a Dream  |  und bis vor kurzem: The World of Big Eyes (der Blog ruht, ist aber auf jeden Fall immer noch einen Blick wert  |  Kristinas Bücherwelt  |  I love Gaybooks  |
Englischsprachig:  Gay Book Reviews  |  MM Good Book Reviews  |  Happy Ever After  |

Sicherlich gibt es hier noch mehr & ihr habt mich vielleicht auch schon mal besucht. Aber da war es dann wieder das „Like“-Problem. Ihr rutscht mir durch, weil ich nur sehe, dass mein Blog besucht wurde, aber ich weiß dann halt nicht von wem …

Allgemeine Buchblogs, die ich besuche:

Tobis Lesestunden  |  Notizhefte  |  Buchfresserchen  |  Marmor & Ton  |  Trallafittibooks  |

Und mein buntgemischtes „Sortiment“ 🙂

Seppolog  |  Schnippelboy  |  lifehag.com  |  VERStival   |  Asia at home – ihre Sauer-Scharf-Suppe ist wirklich einfach und ein Gedicht *g* |

So, jetzt habe ich mit Sicherheit den einen oder anderen Blog vergessen 🙁 – das tut mir dann echt leid. Aber vielleicht lerne ich ja jetzt noch ein paar interessante Blogs kennen, die meinen Horizont noch ein Stückchen erweitern 😀. Drum lasst ein „gefällt mir“ aka „ich war da“ da, damit ich euch finde 😀

Bis dahin,

El Ma

„Fliegende Fellbüschel“ – M.A. Church

Klappentext
Buch 2 in der Serie – Fell, Fangzähne und Feliden

Ein kühler Morgen, ein Garten voller Vögel und eine Katze mit einer Mission. Was könnte eine Werkatze sich sonst noch wünschen? Beta Heller Wirth hat alles, außer einem Gefährten – einen Gestaltwandlergefährten, um genau zu sein. Das Letzte, was er will, ist einer dieser gefährlichen Menschen, die ohne Gnade töten. Heller weiß alles darüber. Was macht also die Göttin Bastet? Sie gibt Heller genau das, was er nicht will – einen Menschen. Geschäftsmann Lawson Dupre.

Lawson hat keine Ahnung, was gerade in seinem Autozubehörladen passiert ist. Im einen Moment ist ein süßer Kunde kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren und dann erholt er sich und fängt an zu flirten. Danach läuft er aus dem Laden, als wären die Hunde der Hölle hinter ihm her. Als er erfährt, dass Heller eine Werkatze ist, macht das Lawson nichts aus. Er ist einer der wenigen Menschen, die wissen, dass Paranormale existieren. Er lebt sogar mit zweien zusammen. Seht zu, wie die Fellbüschel fliegen, wenn Heller und Lawson gegen verletzte Gefühle, falschen Glauben und eine Machtverschiebung in Hellers Rudel kämpfen.

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Irgendwie fühle ich mich grad seltsam. Auf der einen Seite ist es eine nette Geschichte, auf der anderen Seite frage ich mich, was das jetzt war. Heller, aber auch Lawson sind wirklich liebenswerte Charaktere, die mich aber nicht wirklich erreicht haben. Außer, dass es im 2. Band „nur“ ein Zweier-Pairing war, wurde der Handlungsstrang meiner Meinung fast nach dem gleichen Schema geschrieben, wie beim ersten Buch.

dog-2437110_640Sorry, jetzt spoilere ich ein wenig: verflossene „Liebe“, ein (anderer) eifersüchtiger Ex, Stalking, Sachbeschädigung und körperlicher Angriff – analog wie Buch 1. Tut mir leid, aber das war mir zuwenig. Die Geschichte ist nicht schlecht, aber halt auch nichts Weltbewegendes.
Vielleicht hätte ich auch Buch eins nicht als re-reading kurz vorher lesen sollen, denn nun waren die „Erinnerungen“ relativ frisch und der „Wiedererkennungswert“ der Handlung in Buch zwei dadurch sehr hoch.

Eventuell ist auch mein Anspruch zu hoch, aber wenn ich eine Serie anfange, dann sollte es von Buch zu Buch zumindest einen unterscheidbaren Plot geben.
„Herausgerissen“ hat für mich, dass M.A. Church mit Marshell und Remi zwei Nebenprotagonisten geschaffen hat, die mich neugierig auf Band 3 haben werden lassen. Da ich das Buch aber bereits im Original hier liegen habe (ja … manchmal bin ich beim Bücherkauf echt enthusiastisch *g*), werde ich es mir irgendwann mal zu Gemüte führen. Hibbelig auf die deutsche Übersetzung warten, werde ich in diesem Falle nicht.

Nun denn, harren wir der Bücher, die da kommen werden :-).

Bis dahin,

El Ma

  • Band eins der Serie „Aller guten Dinge sind drei“ findet ihr hier & hier
  • Band drei „It takes two to Tango“ findet ihr hier & hier

 

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mehr über die Autorin erfahrt ihr hier

Finding Trust (Finding Series Book 2) – Sloane Kennedy (englisch)

Klappentext

He wanted a new beginning. What he got was a glimpse of a life he could never have…

*Note: New cover added 12/2016 but no new content

Widower Dane Winters just wanted a new beginning for himself and his six month old daughter after his estranged husband’s cold-blooded murder and moving to a small town in Southwest Montana seemed like a good place to start. But he never expected a favor for a friend to turn into a deadly encounter that puts him on a collision course with a mysterious stranger passing through town.

Former FBI agent Jaxon Reid stopped in Dare, Montana to right a wrong, not get caught up in the life of an uptight, country vet with a holier-than-thou attitude. But he soon finds himself drawn to the quiet, insecure single father who’s trying to leave behind a life of pain and heartbreak.

Dane can’t deny his attraction to Jax, but he knows that pursuing a relationship with the gorgeous, younger man will only end in heartbreak and turn him into someone he swore he would never be again. But when danger looms, he’s forced to accept Jax into his life and home, along with the emotional vulnerability that being around Jax brings to the surface.

As their connection deepens, can Dane find the trust Jax needs from him in order to build a life together or will he let his past destroy his one chance at a real future?

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Oh ja, ich hoffe für all die Leser, die Band 1 gelesen und gemocht haben und Bücher nicht im Original lesen, dass Band 2 schnell übersetzt wird 😀.

Den Tierarzt Dane kennt man ja schon aus dem ersten Buch, als er Rückgrat bewiesen hat und Finn zur Seite „gesprungen“ ist. Das dies in einem ländlichen Ort, in dem Homophob auf jedem zweiten Briefkasten stehen könnte, keine Selbstverständlichkeit ist, ist ihm gar nicht wirklich bewusst, den er handelt einfach.

In diesem zweiten Band erfährt man viel über Dane. Darüber, wie er in seiner Familie behandelt worden ist und welch „glückliches“ Händchen er mit seinen Partnern gehabt hatte. Eigentlich muss es einen verwundern, dass er es mit dem, was ihm Zeit seines Leben eingeredet wurde, zum ausgebildeten Tierarzt geschafft hat. Ich hatte immer das Gefühl, dass Dane für sein Verständnis „halt macht“ und das all das, was er geschafft und erreicht hat, für ihn keine besonders anerkennenswerte Leistung ist. Damit er versteht, dass er ein toller, mutiger und sexy Mann ist, braucht es Jax.
Zu sehen wie dieser ihm hilft, auch die dunklen Gedanken, die ihn hin und wieder einholen, auf die Seite zu drängen und wie liebevoll dieser harte Kerl mit Dane umgeht, fand ich nicht nur heiß, sondern auch bemerkenswert.

In dieser Geschichte haben wir ein bisschen Drama, einen kleinen Krimiplot und wirklich schöne Sexszenen. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, zumal man auch wieder auf Finn, Rhys und Callan trifft, die Dane ebenfalls hilfreich zur Seite stehen.

Mir hat auch dieses Buch richtig gut gefallen, so dass ich wohl in der vorgeschlagenen Reihenfolge weitermachen werde, auch wenn’s mal etwas länger dauert. Denn, wie auch schon hinlänglich bekannt, liebe ich wiederkehrende Protagonisten.

Bis bald,

El Ma

Kaufen könnt ihr das Buch hier  |  mehr zum Verlag „Me and the Muse Publishing“ findet ihr hier
mehr zur Autorin gibt’s hier

 

Falls jemand interessiert ist, nach dem Seitenumbruch gibt es – für die englisch lesende Fraktion – eine von der Autorin empfohlene Lesereihenfolge, die ich wohl im Laufe der Zeit „abarbeiten“ werde *g*.

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