Liebe auf Bewährung (Das Recht auf Liebe 1) – BA Tortuga

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Das Recht auf Liebe

Es heißt, ein Mann könne immer nach Hause zurückkommen. Daher kehrt Sage Redding nach einer schwierigen Zeit zurück auf die Familienranch im nordöstlichen Texas, um seinem kranken Vater beim Training der Westernpferde zu helfen.

Adam (Win) Winchester ist ein Polizist auf dem Land und der Cousin eines der Opfer, die bei dem Vorfall, für den Sage fast ein Jahrzehnt im Gefängnis verbracht hat, getötet wurden. Während Adams Onkel, Jim und Teddy, fest entschlossen sind, Sage und die gesamte Reddingfamilie für ihren Verlust büßen zu lassen, ist Adam der Meinung, dass Sage seine Schuld beglichen hat und vielleicht einen Freund braucht. Möglicherweise braucht er ja jemanden, der mehr als ein Freund ist. Genau genommen setzt Adam darauf.

Niemand streitet ab, dass Sage ein Ex-Knacki ist, der wegen Totschlags im Gefängnis gesessen hat. Aus Liebe zu seinem Vater ist er zurückgekehrt, obwohl er weiß, dass es wahrscheinlich schlecht für ihn laufen wird. Ein Mann kann vielleicht immer nach Hause zurückkommen, schafft es aber möglicherweise nicht, zu bleiben.

******************************

„Liebe auf Bewährung“ ist das erste Buch, das ich von BA Tortuga gelesen habe und mir hat es richtig gut gefallen, auch wenn es emotional kein ganz einfaches Buch für mich war. Am liebsten hätte ich Sage unter meine Fittiche genommen und vor allem, was da so kam, beschützt.
Wenn Geschichten – und nein, es ist meiner Meinung nach kein typischer Western -, die auf dem „Land“ spielen, immer in dieser Qualität geschrieben würden, dann wäre ich schon längst ein großer Fan davon. So fällt es mir oft schwer, mich dafür zu entscheiden, ob ich ein Buch lesen will oder nicht, denn die typischen Westerngeschichten mit all ihren Klischees liegen mir so gar nicht.

Klar spielt diese Geschichte in Texas, wo gefühlt irgendwie jeder zweite Einwohner auf einer Ranch lebt und dort Arbeiten jeglicher Art ausführt, sprich nicht nur Rinder hütet ;-).
Und klar erledigt auch Sage all diese Tätigkeiten, die notwendig sind, allerdings geht es hier in dieser Geschichte um Sage‘ Schicksal. Was ich nach dieser Story sicher weiß:  Dieser junge Mann ist unter Garantie nicht an einem Sonntag auf die Welt gekommen. Soviel Mist, wie er schon in seinem Leben erlebt hat, geht eigentlich auf gar keine Kuhhaut …

Was hatte ich während des Lesens Tränen in den Augen … Immer wenn Sage das Gefühl hatte, dass es ein Stückchen aufwärts geht, stellt ihm das Leben wieder ein Bein. Auch als Adam seinen Weg kreuzt, hat er immer irgendwie das Gefühl, dies gar nicht verdient zu haben und auf der Hut sein zu müssen. Gott sei Dank gibt es aber auch einige Menschen um ihn herum, die es gut mit ihm meinen und die keine Vorurteile ihm gegenüber haben. Dies mitzuverfolgen hat die vielen traurigen Elemente für mich Stück für Stück wieder ausgeglichen. Es dauert lange und es passiert so einiges, bis man sieht, dass es auch für Sage aufwärts geht. Was er allerdings ohne Adam, seine Familie und Freunde getan hätte bzw. was aus ihm geworden wäre, mag ich mir gar nicht ausmalen.

Tja, jetzt erzähle ich die ganze Zeit von Sage (ist ja auch seine Geschichte), aber auch Adam darf nicht unerwähnt bleiben. Man muss ihm für seine Fürsorge und Loyalität Sage gegenüber Respekt zollen. Es ist nicht leicht, sich gegen seine Familie zu stellen, aber sein Gefühl sagt ihm, dass Sage dies wert ist. Zu wissen, dass er mit seiner Mutter eine starke Person an seiner Seite hat, gibt ihm die Kraft, es mit dem Rest „der Welt“ aufzunehmen.

Bis die beiden allerdings zu ihrem Happy End kommen, müssen sie viele Hindernisse überwinden, viele Steine aus dem Weg räumen und so manchen Schicksalsschlag überstehen.

Warum es dann doch „nur“ 4,5 * wurden, ist der Tatsache geschuldet, dass das Ende für mich etwas flach war. Zwar kommen die beiden auch im 2. Buch der Serie wohl wieder vor, allerdings – und hier wiederhole ich mich oft, ich weiß – hätte mir ein, wenigstens kurzer, Epilog gut gefallen bzw. wäre es dann den beiden Charakteren gerecht geworden.
So haben wir wie gesagt ein Happy End, mit dem viele gut leben können – nur ich halt mal wieder nicht so ganz.
Dieses ist sicher Geschmackssache, aber das sind Bücher ja immer :-).

Ich werde diese Serie auf jeden Fall weiterverfolgen. Ob ich auf die deutschen Übersetzungen der bisher noch erschienen weiteren zwei Bücher warte oder ob ich sie mir im Original hole, habe ich im Moment noch nicht entschieden. Hinten runterfallen werden sie bei mir sicherlich nicht.

Bis bald,

El Ma

Weitere Meinungen zu diesem Buch findet ihr bei Schnuffelchens Bücher und Co, Die Welt der Gedanken und Frau Laberladen

Kaufen kann man es hier & hier  |   den Verlag Dreamspinner Press findet ihr hier
mehr über die Autorin erfahrt ihr hier

 

 

Advertisements