„Der Stoff aus dem die Hoffnung ist (Beloved 11)“ – Connie Bailey

Klappentext
Als Charles sein Erbe antritt, erhält er nicht nur ein großes Vermögen, sondern muss sich zusätzlich noch um drei Kinder kümmern, die er unmöglich alleine erziehen kann. Durch einen glücklichen Zufall trifft er auf Jonathan, den er sogleich für die Betreuung der Kinder anheuert. Allen Bedenken zum Trotz funkt es bald zwischen Charles und Jonathan, doch ihre junge Liebe wird schon bald auf eine harte Probe gestellt…

Band 11 der BELOVED Romantik-Reihe. Buch ist in sich abgeschlossen.
218 Romanseiten

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Wie geht dieser eine Spruch „Es ist wie ein Unfall, man soll nicht hinsehen, kann aber auch nicht so einfach wegsehen“. Na ja, soooo schlimm wie sich das anhört, war die Geschichte nun auch nicht. Aber ich weiß auch nicht wirklich, wie ich es erklären soll.
Auf der einen Seite hat die Geschichte einen wirklich guten Handlungsstrang (die Idee ist wirklich klasse) und mit Jon einen wirklich sympathischen Hauptprotagonisten. Irgendwie wurde ich dennoch mit der ganzen Story nicht warm, aber ich konnte sie auch nicht aus der Hand legen und mit dem Lesen aufhören.

Einerseits waren die Charaktere sympathisch, andererseits für das jeweilige Alter viel zu erwachsen (Jon genauso wie die Kinder). Dafür war der, der die Verantwortung für alle tragen sollte, nicht wirklich reif.

Irgendwie hätte ich die Romanze nicht wirklich gebraucht, dazu wurde ich mit dem Pairing nicht wirklich warm (ich habe mir immer wieder vorgestellt, wie es wäre, wenn jemand anderes an Jon Gefallen finden würde 😉) und die Entwicklung bis die beiden „vorgesehenen Jungs“ sich fanden war für mich nicht greifbar, noch dazu wurde über das ganze „romantische Zeugs“, dass doch ein wenig dazugehören sollte, zu schnell drüber weg gegangen. Die Familiengeschichte selbst fand ich allerdings sehr sehr liebenswert. Der kleine Krimiplot mit der überraschenden Wendung war dann für mich der letzte ausschlaggebende Punkt, um dranzubleiben.

Alles in allem hat mich die Geschichte aber doch gut unterhalten, wenn ich auch nicht sagen kann, woran das wirklich lag. Ob es die slapstickartigen Kommentare der Protagonisten waren, die mir manchmal doch fast zu viel vorkamen, ob es die – auch in der größten Katastrophe – liebe, nette, heile Welt war, ich kann es nicht sagen. Aus irgendeinem Grund war es wohl doch faszinierend, denn ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, ohne dass es sich wie ein Zwang anfühlte. Also doch so, wie ich am Anfang sagte: man will nicht, aber irgendwie lässt es einen auch nicht los. Seltsam, eigenartig und für mich wirklich nicht greifbar – so ein Buch hatte ich auch noch nicht, sodass ich sagen muss:

Tut mir leid, ich weiß wirklich nicht, wie ich dieses Buch einschätzen soll.

Ich weiß aber sicher, dass ich mir noch so einige andere Reviews zu dieser Geschichte ansehen werde, einfach um zu sehen und ggf. zu verstehen, was ich nicht greifen konnte.

Bis bald,

El Ma

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*) Das Copyright für Bild und Klappentext liegt beim Verlag: Cursed-Verlag.de

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