Buchbesprechung „Ins Bodenlose“ – D.W. Marchwell

ins Bodenlose

Klappentext
Telefonisch erfährt Scott Alan, dass sein Bruder bei einem Auftrag seiner Holzfällerfirma einen Unfall hatte. Sofort eilt er an Brians Seite, nur um festzustellen, dass die Verletzungen gar nicht so schwerwiegend sind. Vorher lernt er allerdings Hank Ballam kennen, ein nach Adrenalin suchender Holzfäller, der unter seinen Kollegen ein echter Außenseiter ist.

Hank ist ein Mensch voller Gegensätze: Er lebt für den Rausch, den ihm das Klettern und Schneiden der Bäume gibt. Fast genauso sehr liebt er aber auch den Frieden in den Bergen, die er sein Zuhause nennt. Scott fühlt sich augenblicklich zu Hank hingezogen, wird von ihm regelrecht umgehauen. Das ist es, was er immer wollte: zu wissen, wie es ist, jemanden zu lieben, ohne den er nicht mehr leben kann.

Scott braucht die Gewissheit, ob Hanks wahre Gefühle ein Aufbrausen der Leidenschaft sind, oder einfach nur eine ungezwungene Freundschaft. Eine, die an Scotts Zuneigung nicht herankommt. Aber vielleicht ist es ja schon zu spät … Scott kann einfach nicht verhindern, sich Hals über Kopf in Hank zu verlieben.

*************************

Eine süße, liebenswürdige Lovestory, mit zwei wunderbaren, romantischen Männern :-).
Eigentlich wäre damit und mit dem Klappentext eigentlich das wichtigste zu dieser Geschichte bereits erzählt. Scott und Hank sind wirklich zwei Herzchen, über die man gerne etwas mehr erfahren hätte. Da die Geschichte aber das hier und jetzt der beiden Männer erzählt, kommt dies ein wenig zu kurz, was allerdings kein großes „Problem“ ist, da es ja rein um die Liebesgeschichte der beiden Süßen geht. In manchen Situationen musste ich zwar kurz überlegen wie alt die beiden eigentlich sind, aber wer so sympathisch, liebevoll und verliebt ist, wie dieser Musiker und sein Holzfäller, erhält bei mir einen ziemlich großen „Spielraum“ in Bezug auf „Kitsch und Schmelz“. Wer also auf Kosenamen, liebevolle und auch häufige Sexszenen zu jeder Tages- und Nachtzeit steht, ist hier genau richtig. Es gibt kein großes Drama, es ist einfach eine nette Geschichte :-). Dies soll jetzt nicht heißen, dass so gar nichts passiert, denn einen Handlungsrahmen mit einigen Ereignissen hat dieses Buch durchaus.
Für mich kam sie zum jetzigen Zeitpunkt genau richtig und passend, denn gerade derzeit brauche ich Geschichten, die man einfach nur so vor sich hin lesen kann, ohne dass man sich groß Gedanken um irgendwelche Probleme machen muss.

Da ich ja auf Zitate u.ä. stehe, die zu einer Geschichte passen, kamen mir die kleinen „Liebe ist…“-Sprüche in den Kopf und es gibt einen, der punktgenau das trifft, was bei mir im Verlauf der Geschichte über die Gefühle – der beiden zueinander – rüberkam:

Liebe ist… wenn man sich zu Hause fühlt
                                                     Kim Casali

Auch die Nebencharaktere kamen (bis auf zwei Ausnahmen) sehr sympathisch rüber und haben das Ganze gut abgerundet, so dass das ganze Buch am Ende ein gutes Gefühl hinterlassen hat. Ich habe noch zwei Geschichten von D.W. Marchwell auf meinem Reader und da mir sein Stil sehr gut gefallen hat, freue mich schon heute darauf, mehr von ihm zu lesen 🙂

 

Fàilte

El Ma

Erinnerung an mich selbst:   unbedingt „Momo“ aus „Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte“ anrufen, ich will meine freie Lese- und Blogzeit zurück, egal wer sie geklaut hat!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3226 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 293 Seiten
Verlag: Dreamspinner Press; Auflage: 1 (5. Juli 2016)
Preis:   €  5,14    (Kauf = klick aufs Bild)

Advertisements