„Das Schicksal des Alphas (Alphas-Serie 3) – Dirk Greyson

Klappentext*)
Nie hätte Alpha Tobias erwartet, einen schlafenden Menschen in seinem Schuppen vorzufinden. Schon gar keinen, der sich als sein vom Schicksal vorbestimmter Gefährte entpuppt. Aber so sehr Tobias‘ Instinkte ihn auch dazu treiben, sich mit Pete zu verbinden, das Risiko der Entdeckung der Gestaltwandler ist einfach zu groß. Tobias findet sich schweren Herzens damit ab, Pete zurück zu seiner Reisegruppe zu schicken – bis sein verstoßener Halbbruder Zev auf die Idee kommt, Pete für sich zu beanspruchen und Tobias seine Position als Alpha streitig zu machen. Um Pete zu schützen, muss Tobias ihn in seiner Nähe behalten – und das bringt sie beide gefährlich in Versuchung, ihren Bund zu vollziehen…

Entspricht 226 Romanseiten.

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Ebenso wie die beiden vorangegangenen Teile, hat Dirk Greyson hier eine solide Geschichte abgeliefert. Leider fehlte mir, im Gegensatz zu seinen aktuellen „Western“, hier ein bisschen das Herzblut. Das Pairing Tobias und Pete war mir sehr sympathisch, aber der Funke sprang nicht so wirklich über. Ob es jetzt an Tobias andauerndem Gedankenkreisel lag, ob er denn nun mit Pete … oder nicht … und warum dieser nicht … und überhaupt. Schade, dass man so einem Alpha nicht einfach mal einen leichten Klaps auf den Hinterkopf geben kann, dann hätte er vielleicht gemerkt, dass reden und auch fragen manchmal hilft.

Als Mensch hat sich Pete,  erstaunlich gut in die Gemeinschaft des … Rudels eingefunden und kam mit seiner warmen, herzlichen Art und seinen intelligenten Ideen gut an. Irgendwie hat er auch das Gefühl, dass er genau hierhin in den Yellostone-Nationalpark gehört und dass New York gar nicht mehr das ist, was er braucht. Aber so soll es ja auch sein, Gefährten ergänzen sich, zeigen dem anderen auf, was er ist, kann und braucht, auch wenn dieser bis dahin noch gar nicht gemerkt hat, dass ihm etwas fehlt.

Ich habe mich von den beiden „Jungs“ gut unterhalten gefühlt, auch wenn der ganz große aha-Effekt für mich ausgeblieben ist.
Da ich aber ja alle drei Bände direkt hintereinander weggelesen habe, habe ich im Moment eher ein Gesamtbild im Kopf und das zeigt mir eine „runde Sache“.
Man trifft wieder auf die Wandler aus Buch 1 & 2, in denen es ja eine komplett neue Hierarchieaufteilung unter Alpha Mikael (Buch 1) gibt.
Buch 3 könnte man auch für sich alleine lesen, wobei es zum besseren Verständnis der Zusammenhänge hilfreich ist, die ersten beiden Teile zu kennen.

Wer also auf solide schriftstellerische Handarbeit und nette Wandlergeschichten steht, wird sich bei dieser Serie und auch bei diesem 3. Band gut aufgehoben fühlen.

Bis bald,

El Ma

 

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„Das Herz des Alphas (Alphas-Reihe 1)“ – Dirk Greyson

Klappentext*)
Um sein Rudel zu schützen, entschließt sich Alpha Mikael Volokov zu einem ebenso drastischen wie ungewöhnlichen Schritt: Er will eine Allianz mit dem Alpha des Nachbarrudels eingehen. Doch bei ihrem ersten Treffen erweist sich Denton Arguson nicht nur als möglicher Verbündeter, sondern auch als Mikaels Seelengefährte – ein Problem, denn eine Verbindung aus zwei Alphas ist etwas noch nie Dagewesenes…

Entspricht 292 Romanseiten. Buch ist in sich abgeschlossen.

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Gekauft im Juni 2016 war es nun nach erscheinen des 3. Bandes doch mal an der Zeit, die Reihe zu lesen, sodass ich Band 1 aus den Tiefen meines SuB hervorgeholt (und Band 2 gleich dazugelegt) habe. Ich mag das sehr, dass ich eine Serie hintereinander weglesen kann, denn so hat man oft das Gefühl, den Ort des Geschehens und die darin vorkommenden Personen schon gut zu kennen. Der Nachteil ist, dass man dann – wie in diesem Fall hier, drei Bücher reviewen muss/soll.

Puh, also ich gebe zu und das ist das große Problem an der Geschichte, dass man dann die Bücher vergleicht und auch danach bewertet.

Der Einstieg in die Serie der Alphas aus dem Yellowstone-Nationalpark ist grundsolide und gut gemacht. Da ich aber weiß, dass Dirk Greyson es besser kann, fällt es mir schwer, in Enthusiasmus auszubrechen. Aber, es hat Spaß gemacht, die beiden Rudel mit ihren stolzen Alphas kennenzulernen und zu sehen, dass wenn man sich auf etwas einlässt, es durchaus auch etwas Gutes bewirken kann. Die Magie, die zwischen Mikael und  Denton wahrnehmbar ist, kommt nicht von ungefähr, denn sie stehen unter einem besonderen Schutz. Nichtsdestotrotz, sind die beiden Herren stur, aber lernfähig und haben stets das Beste für ihre Rudel im Blick. Als Dentons Rudel in Gefahr gerät, zeigt sich ganz schnell, was gut für die Alphas und ihr Pack ist.

Wie gesagt, es ist jetzt nicht das ganz große Kino, dass Dirk Greyson hier auffährt, aber es ist eine solide Geschichte, die mich beim Lesen gut unterhalten hat und mich direkt im Anschluss ans Ende, zu Band zwei hat greifen lassen.

Wie mir dieser gefallen hat, erzähle ich euch morgen.

Viele Grüße

El Ma

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„Wofür es sich zu kämpfen lohnt“ – Dirk Greyson

Klappentext*)
Hartwick County in South Dakota bedeutet einen neuen Anfang für Mackenzie „Mack“ Redford. Das Leben in der Großstadt war nicht das, was er erwartet hatte und nun ist er wieder zu Hause und arbeitet als Sheriff.

Brantley Calderone ist ebenfalls auf der Suche nach einem neuen Leben. Nachdem er New York verlassen und eine Ranch gekauft hat, versucht er sich einzuleben und sich daran zu gewöhnen, an einem anderen Ort zu leben – bis er eine tote Frau auf seiner Veranda entdeckt und sich selbst als Haupttatverdächtigen in einem Mordfall wiederfindet.

Mack und Brantley erkennen sehr bald mehrere Dinge: Irgendjemand will Brantley etwas anhängen, allein ist er nicht länger sicher auf der Ranch und zwischen ihnen entwickelt sich definitiv eine gewisse Anziehungskraft, die sich noch verstärkt, als Mack Brantley anbietet, vorübergehend bei ihm einzuziehen. Als ihre Romanze eskaliert, eskaliert auch das Verhalten des Mörders. Sie müssen ihm immer einen Schritt voraus sein und herausfinden, wer Brantley tot sehen will, ehe es zu spät ist. Nur dann können sie das neue Leben beginnen, das sie beide suchen – gemeinsam.“

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Jepp, Western kann er – definitiv.

Das war mal wieder ein Buch der Kategorie „Mist ich muss schlafen und will das Buch aber nicht aus der Hand legen“. Und wieder einmal hat mich dieser Autor (für mich auch die Wundertüte 😉 ) überrascht.

Die Geschichte hat alles, was man als Leser möchte. Zwei tolle Männer, einen Spannungsbogen, der sich erst sehr spät auflöst, viel Herz und einen flüssigen Schreibstil.

Eigentlich erzählt der Klappentext schon sehr viel, jedoch erfährt man im Laufe der Geschichte auch den Grund für Brantleys (was bin ich über das „n“ in diesem Namen gestolpert …) Umzug von New York nach South Dakota und lernt ihn als freundlichen, intelligenten und großherzigen Mann kennen. Dazu Mack, der ihn wunderbar vervollständigt, mit seiner anpackenden, autoritären und dennoch warmherzigen Art. Ein für mich perfektes Pairing.

Der Krimiplot ist gut geschrieben und hat mich (als immer noch Krimi-Laie) gut unterhalten. Die Auflösung war gut kombiniert und hat mich etwas überrascht, sicherlich auch deswegen, weil mein Fokus eher auf der Geschichte drumrum, als auf dem Täter lag.

Das war mal wieder eine Geschichte der Kategorie sollte man lesen, kann man noch einmal lesen 😀.

Bis bald,

El Ma

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„Day und Knight“ (Day und Knight – Serie 1) – Dirk Greyson

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Day und Knight

Als ehemaliger NSA-Mitarbeiter hat Dayton (Day) Ingram Erfahrungen als Hacker im Dienst der nationalen Sicherheit und arbeitet jetzt als technischer Analyst für Scorpion. Er sehnt sich nach dem Außendienst, und als er einen Angriff vereitelt bekommt er seine Chance. Er ist clever, mehrsprachig und ein Technologiemagier. Aber seine Chance hat einen Haken – einen Partner, Knighton (Knight), der ein echtes Rätsel ist. Trotz zahlloser Recherchestunden kann Day nichts über den Agenten finden, nicht einmal seinen Vornamen!

Der ehemalige Marine Knight hatte sich nach dem Verlust seiner Familie am Boden einer Flasche verkrochen. Nachdem er wieder trocken ist, bekommt er eine allerletzte Chance: zusammen mit Day eine terroristische Bedrohung aus Yucatàn auszuschalten. Um ohne Aufsehen zu erregen dorthin zu gelangen, machen Day und Knight eine Kreuzfahrt für Schwule mit, wo der, wenn es um seine sexuelle Orientierung geht, zutiefst verschwiegene Day und ein ebenso verschwiegener Knight als schwules Paar agieren müssen. Die Anspannung wächst, als Knight sich ausschweigt und Day sich gegen Knights unbarmherziges Verlangen nach Kontrolle sträubt.

Aber nach einer durchzechten Nacht wachen Day und Knight in einem Bett auf. Zusammen. Während sie ihrem Ziel näherkommen, müssen sie lernen, einander zu vertrauen und sich aufeinander zu verlassen. Nur so können sie das Terroristencamp infiltrieren und das Komplott gegen die technologische Infrastruktur der USA vereiteln. Nur dann können sie auf ein Leben nach der Mission hoffen.

Ein gemeinsames Leben.

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Wie sag‘ ich’s meinem Kinde äh Blogbesucher …

Mir hat die Geschichte eigentlich gut gefallen. Sie war leicht und locker zu lesen, auch wenn ich bei beiden Männern nicht wirklich verstanden habe, warum sie so leben wie sie gelebt haben bzw. noch leben.

Bei Day hatte ich das Problem, dass er – warum auch immer – nicht geoutet lebt. Seine Gründe habe ich wirklich nicht verstanden. Bei Knight hat man im Laufe der Zeit mitbekommen, warum sich sein Leben so entwickelt hat, wie es schließlich wurde. Das Zusammenkommen der beiden Männer liest sich flott weg, der Krimianteil ist angenehm (auch für Nicht-Krimifans), die eine oder andere Überraschung taucht auf, die man so nicht vermutet hätte und alles hätte gut sein können, wenn auf der einen Seite die Selbstzweifel bei Day und auf der anderen Seite, die Verschlossenheit von Knight, die Sache nicht erschwert hätte.

Tja, und dann kam das letzte Kapitel :-(. Es  hat für mein Empfinden, dieses gute Gefühl einer leicht und locker zu lesenden, unterhaltsamen Geschichte zerstört. Für mich ist das Ende einer Geschichte wirklich wichtig, denn das ist das was bei mir bleibt. Je nachdem, ob ich ein zufriedenes, ein glückliches oder wie hier trotz Happy End ein unbefriedigendes Ende vorfinde. Klar ist es der erste Teil einer Serie um diese beiden Männer, aber klar sollte auch sein, dass man, wenn man den ersten Teil schließt, das Gefühl haben muss, dass dieser Teil abschließend erzählt wurde und man Lust auf weitere Abenteuer der beiden haben soll. Oder aber, ich schreibe einen deutlichen Cliffhanger (mit einem Hinweis im Klappentext), so dass der Leser weiß, dass diese Geschichte, dieser „Auftrag“ noch nicht zu Ende ist. So ist es für mich weder Fisch noch Fleisch :-(.
Achtung, jetzt spoilert es ein wenig Weiterlesen