„Fliegende Cupcakes“ (Rock Bay – Serie 1) – M.J. O’Shea

Klappentext
Buch 1 in der Serie – Rock Bay

Tallis Carrington war der König von Rock Bay und hat mit eiserner Faust und seiner Truppe von Handlangern regiert, bis ein Skandal seinen guten Familiennamen ruinierte. Zehn Jahre später ist Tallis pleite, obdachlos und muss den Schandweg aller Schandwege antreten. Er braucht Geld – und das schnell. Rock Bay ist die einzige Heimat, die er kennt. Aber die Menschen in der Stadt haben ihn, den verwöhnten Jock, der er einmal war, nicht vergessen.

Der einzige Mensch in der Stadt, der über seine Vergangenheit hinwegsieht, ist Lex, der Besitzer eines neuen Cafés. Er bietet Tally einen Job an, obwohl er ihn allein wegen seines Rufs zu hassen scheint. Als Tally herausfindet, dass sein neuer Chef der Junge ist, den er in der Schule gequält hat, versteht er endlich sein merkwürdiges Verhalten. Jetzt muss Tally alles dafür tun, um zu beweisen, dass er nie wirklich der Idiot war, den er vorgab zu sein. Und wenn er schon Lex’ Herz für sich gewinnen kann, sollte das mit den restlichen Leuten in der Stadt ein Kinderspiel werden …“

*************************

Ich mag Geschichten, in denen ein Badboy eine neue Chance bekommt und zeigt, dass er auch anders kann. So auch hier, als Tallis nach vielen Jahren zurück in die Stadt kommt, die er eigentlich für immer hinter sich lassen wollte. Leider ist das Leben kein Wunschkonzert und als ihm das Wasser bis zum Hals steht, muss er wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und zurück nach Rock Bay gehen.

Lex, der während seiner Schulzeit das Opfer von Tallis und seinen Freunden war, erkennt Tallis sofort, als dieser durch seine Tür kommt und nach einem Job fragt. Dumm nur, dass sein Herz immer noch für diesen Mistkerl schlägt, der ihn nicht erkennt.

Ich fand es gut, dass Tallis sich der Situation gestellt hat, allerdings tat ich mir mit seiner Veränderung und den damit verbundenen Gefühlsschwankungen schwer. Zugutehalten kann ihm nur, dass er in seinem Leben „nach der Schule“ eigentlich nur noch einstecken musste und somit dankbar für jedes Quäntchen Zuwendung ist, das er erhält. Kein Wunder also, dass Lex wieder zumacht und Tallis erneut um ihn kämpfen muss.

Die Geschichte hat sich wunderbar lesen lassen, bis zu dem Punkt, als sie plötzlich einen Touch ins Rührselige bekam. Auch das wäre mir noch einen 1/2* mehr wert gewesen, wenn ich mit dem letzten Kapitel und dem damit verbundenen „Weg zum Happy End“ nicht so mein Problemchen gehabt hätte. Nichts großes, weltbewegendes, aber ein kurzes „Häh?“ entglitt mir schon 😉.

Trotz allem, will ich wissen, was in Rock Bay noch passiert, denn der ein oder andere Freund aus Tallis Schulzeit hat bestimmt noch (s)eine Geschichte zu erzählen.

Bis bald,

El Ma

Kaufen kann man es hier & hier  |  den Verlag Dreamspinner Press findet ihr hier
mehr über die Autorin erfahrt ihr hier

Advertisements