„Ganz Normal“ (Krieg der Werkstätten 2) – Marie Sexton

Klappentext*)
Ein Titel der Krieg der Werkstätten Serie

Was ist schon ‚normal‘?

Als Brandon Kenner in Kasey Ralstons Werkstatt mit einer 1970er Chevelle SS 454 auftaucht, ist Kasey von beidem, Mann und Auto, hin und weg. Aber Kasey birgt ein peinliches Geheimnis: Seine Liebe für alte Muscle-Cars geht wesentlich tiefer als das, was als normal gilt. Sein unüblicher Fetisch hat Kasey isoliert — entfremdet von seiner Familie und von seinen Kollegen sogar noch mehr.

Aber als Brandon das Geheimnis des heißen Mechanikers herausfindet, ist er nicht abgeschreckt. Genaugenommen findet er Kasey faszinierend und hat sich vorgenommen, ihn für sich zu gewinnen.

Alles an Brandon bringt Kaseys Motor in Fahrt und er ist mehr als nur bereit, mit dem charmanten Mann in die Kiste, oder besser gesagt ins Auto, zu springen. Was Kasey jedoch fürchtet ist, was hinterher passieren wird. Gibt es irgendeine Chance auf eine Zukunft für die beiden? In der Vergangenheit hat die Erwartung an etwas Langfristigem immer zu einem gebrochenen Herzen geführt.  Aber Kasey kann nicht anders, als zu hoffen, dass trotz seines Fetisches Brandon die Ausnahme sein wird.

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Ich weiß jetzt nicht, ob es für oder gegen mich spricht, dass ich so gar kein Problem mit kleinen Fetischen habe und diese eigentlich ganz liebenswert finde. Aber egal, ich stehe dazu *g*.

Ganz anders sahen das die Ex-Freunde von Kasey. Hier hatte er doch den einen oder anderen Tiefschlag einstecken müssen, als diese hinter seine „besondere Leidenschaft“ kamen. Zutiefst verunsichert hat er die Hoffnung bereits aufgegeben, jemals den Mann fürs Leben zu finden und mit diesem seine Leidenschaft auszuleben. Damit ihn keiner mehr deswegen zurückweist, hat er sich von allem und allen zurückgezogen und lebt ein ziemlich einsames Leben.

Da sein Fetisch aber indirekt auch mit seinem Job zu tun hat, wird er als Spezialist zu einer besonderen Reparatur gebeten und scheinbar hat Amor doch einen Plan …

Brandon scheint so gar kein Problem mit Kaseys Eigenheiten zu haben, sondern gibt ihm quasi einen Freifahrtschein, als er ihm sein Auto über Nacht da lässt und scheinbar sogar darauf hofft, dass es nicht nur bei der Reparatur bleibt.

Was habe ich bei dieser kleinen Geschichte gegrinst. Mir hat es wirklich Spaß gemacht zu lesen, dass es wohl wirklich für jeden Topf einen Deckel gibt. Für all diejenigen, die kein Problem mit so einem wirklich harmlosen Fetisch haben, kann ich „Ganz Normal“ einfach als gute Unterhaltung für zwischendurch empfehlen.
Für alle anderen, die eine nette Geschichte deswegen schlechter bewerten würden, würde ich sagen: Lasst es, denn das hat Kasey nicht verdient!

Bis bald,

El Ma

Eine weitere Meinung zu dieser Geschichte findet ihr bei Frau Laberladen

 

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*) Das Copyright für Bild und Klappentext liegt beim Verlag: Dreamspinner Press

 

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