„Verliebt in den Rancher“ (Beloved 10) – Nicki Bennett

Klappentext
Seit Jonah auf der Broken Spoke Ranch arbeitet, ist er unglücklich in seinen Boss Lincoln verliebt. Doch als kurz vor einem wichtigen Event Lincolns Beziehung mit seiner Freundin in die Brüche geht, wendet sich das Blatt plötzlich: Lincoln bittet Jonah, ihn zu begleiten, und stellt damit Jonahs Gefühlsleben komplett auf den Kopf. Spielt Lincoln nur mit ihm, um seine Exfreundin eifersüchtig zu machen? Oder kann auch sein Boss sich nicht gegen die Funken wehren, die zwischen ihnen fliegen?

Band 10 der BELOVED Romantik-Reihe
Entspricht 202 Romanseiten. Buch ist in sich abgeschlossen.

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Ach ja, Western … Früher waren dass rauhe, ungehobelte, Pferde zureitende, Rinder treibende, rauhe Männer, die sich mit harter Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienten. Das war zumindest der Grundtenor der Groschenromane, die ich mir – als ich jung war (also vor ein paar Monaten 😉 ) – von den Herren aus meiner Umgebung ausgeliehen hatte.
Heute „schimpfen“ sich die Helden der Geschichte zwar auch noch Cowboys, aber deren Background hat sich doch sehr verändert. Die meisten haben eine grundsolide und fundierte Schulausbildung, um den Alltag, den eine Ranch heute mit all ihren Anforderungen stellt, bewältigen zu können. Klar gibt es auch hier, wie im „normalen“ Berufsleben auch, die, die die „niederen“ Arbeiten machen müssen und für den Erhalt einer Ranch immens wichtig sind. Und dann gibt es noch die, die das große Ganze im Verwaltungsbereich zusammenhalten, so wie Jonah.

Die Geschichte wird aus Jonahs Sicht erzählt, sodass man viel über ihn, sein Umfeld, seine Arbeit und seine Gedankengänge erfährt. Linc bleibt jedoch nicht außen vor, denn dadurch, dass Jonah seinen ganzen Fokus auf Lincoln ausrichtet, ist er fast immer mitten im Geschehen dabei. Jonah hat früh seine Heimat in Colorado verlassen und damit all seine persönlichen Ziele und Träume hinter sich gelassen. Er musste lernen, dass das Leben eben kein Wunschkonzert ist. Aber sooo schlecht hat es dieses Leben nicht mit ihm gemeint und hat ihm wunderbare Freunde und einen tollen Chef (auch ohne dass es der Traummann für ihn ist) vor die Nase gesetzt. Seine beste Freundin fehlt ihm fürchterlich, aber mittlerweile ist Dallas trotzdem so etwas wie ein Zuhause für ihn geworden.

Als Lincoln dann auch noch mit seiner Freundin Schluss macht und Jonah bittet, ihn auf einige der größten Events, die Dallas zu bieten hat, zu begleiten, ist er geschmeichelt, verunsichert, aber auch ein klitzekleines bisschen stolz. Aber wie er auch in der Vergangenheit lernen musste, passiert nie etwas Gutes, ohne dass was Schlechtes hinterher kommt. Ihr seht, so ganz ohne Drama geht es also nicht ab … Mich hat die Geschichte gut unterhalten, alle Protagonisten wurden gut abgebildet und waren sehr sympathisch und Nicki Bennett hat mit Jonahs Freund Wes, dessen Faible fürs Kochen und einem weiteren Cowboy, eigentlich den Grundstein für eine weitere Geschichte gelegt. Aber auch wenn da nichts mehr kommen sollte, war die Geschichte süß, hatte eine gute Prise Drama sowie viel Harmonie, das eine oder andere Biest und ganz viel Herz zu bieten.

Ich habe mich auf jeden Fall gut unterhalten gefühlt und auch wenn man „Western“ nicht so mag, kann man diese Geschichte wirklich gut lesen, denn Lincoln könnte genausogut einfach ein CEO eines beliebigen Unternehmens sein.

Bis bald,

El Ma

Eine weitere Meinung zu dieser Geschichte findet ihr bei Frau Laberladen

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