„Herbst, Handicap und heiße Herzen“ – Anthologie

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Autoren & Autorinnen
Sissi Kaipurgay – Handicap oder nur Brett vorm Kopf?
1. Jayden Leander – Lautlos ins Glück
2. AnBiÖz – Schwankend ins Glück – Oder Nicht?
3. Ani Rid – (K)eine Frage des Alters
4. E. R. Thaler – Two Spirits
5. Karo Stein – Picknick mit Mr. Right
6. Màili Cavanagh – Kreuzwege
7. Savannah Lichtenwald – Brittle life
8. Marie Chaos – Geliebter Feind
9. Sitala Helki – Wem du vertraust
10. Mary R. Smith – Blind Dinner
11. Angie Snow – Ein völlig neues Leben
12. Bernd Schroeder – Wir sehen uns dann morgen
13. Alexa Lor – Gekauft?!
14. Mia Grieg – Dunkle Seiten
15. Ani Rid – Schännieh Dunkelstrauch – Schuld-Gefühle
Zugabe: Sissi Kaipurgay – Fetisch: Kronjuwelen
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Persönliche Worte der Nudel*
Zum dritten Mal in diesem Jahr spenden Autorinnen und Autoren Storys für den guten Zweck. Diesmal stand das Thema Handicap, neben Herbst und heißen Herzen, im Vordergrund. Anfangs konnten viele gerade dem Hauptthema ‚Behinderung‘ nicht viel abgewinnen. Umso schöner ist es, dass zahlreiche gute Ideen bei mir eintrudelten. Ich danke allen Spendern von Geschichten und vorab schon mal denen, die das Buch kaufen und damit dem Projekt überhaupt zu Erfolg verhelfen. Zudem allen, die fleißig korrigiert haben. Jedem, der irgendwie Anteil daran hat, dass dieses Projekt zustande kommt, ein Dankeschön.
Die Erlöse gehen wieder an die Schwestern der perpetuellen Indulgenz in Berlin. Hier der link, falls sich jemand für deren Arbeit interessiert. http://www.indulgenz.de/
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  1. Ich bin platt! Was sich die Autoren zu diesem sicherlich nicht einfachen Thema haben einfallen lassen… Ich ziehe meinen Hut davor.
  2. Jede einzelne Geschichte war es Wert gelesen zu werden. Es war keine einzige dabei, bei der ich mir gedacht habe „och nee…“
  3. Ich habe mich beim Lesen des Öfteren gefragt, wie ich reagiert hätte – und ganz ehrlich? Ich weiß es nicht…

Die überwiegende Anzahl der Geschichten erzählen von sichtbaren Handicaps – diese können wir uns vor Augen führen, eine Reaktion zeigen (oder auch nicht) – denn meistens (wenn überhaupt) reagieren wir doch nur auf eine Situation und agieren nicht – teils weil wir Hemmungen haben, teils weil wir Angst haben etwas falsch zu machen und teils weil wir emotional einfach hilflos sind. Dabei haben wir doch ein denkendes und fühlendes „Wesen“ vor uns, das man (eigentlich) nur nach seinen „Bedürfnissen“ fragen müsste, aber…
Ganz zu schweigen, wenn dann der Gedanke hochkommt, was andere von uns (mit einem gehandicapten Partner an der Seite) denken könnten… Ehrlich? Sch… egal, denn es ist völlig „umps“ was andere von uns denken. Denn wenn es drauf ankommt, können wir es eh nicht beeinflussen und haben uns dennoch unser Leben lang wegen anderen verbogen…

Der andere Teil erzählt von Handicaps/Erkrankungen, die man eben nicht sieht. Von Erkrankungen die den Betroffenen in der Lebensqualität (extrem) einschränken; von seelische Blockaden die nie gelöst wurden, weil nicht darüber gesprochen wurde und an denen man(n) durchaus zerbrechen kann (vergesst nicht, es ist noch gar nicht so lange her, da war es noch nicht „chic“ einen Therapeuten zu haben) .

Ich liebe es, aus gelesenen Geschichten „etwas“ mitzunehmen – sei es ein positives Fazit oder ein bemerkenswerter Satz. In diesem Fall war es ein Zitat, welches mir spontan nach Beendigung dieses Buches einfiel:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Antoine de Saint-Exupéry (Werk: Der Kleine Prinz)

Diesen Satz sollten wir uns alle immer wieder mal vor Augen führen und uns wenigstens ab und zu hinter die ganze Oberflächlichkeit unserer Welt schauen lassen.

In diesem Sinne seid gegrüßt, lest dieses Buch mit all den unterschiedlichen Geschichten. Es ist bestimmt für jeden etwas dabei.

Von mir – für Euch Autoren

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ !

fàilte

El Ma                                                                                                                  

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1931 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 456 Seiten
Preis:  € 7,99   (und für mich jeden Cent wert)

*) Die Nudel der HomoSchmuddelNudeln

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Und sie hat es schon wieder getan…

… so wird das nie was mit dem SuB-Abbau…

Nachdem ich noch in der gestrigen Nacht  und dann stand die Welt still… ausgelesen habe (übrigens haben mind. 85% des Buches echtes Taschentuchpotenzial) und dann doch noch mit einem Lächeln, dank des Happy Ends, einschlafen konnte, wollte ich heute unbedingt ein Buch ohne Tränenalarm lesen.

Wie mir die Flüsterpost zugetragen hat, soll dieses Objekt zum Lachen & Schmunzeln anregen:

„Untier hat das letzte Wort“

Ich freu mich drauf 🙂

Eine kleine Warnung an die Einflüsterer vorne weg:  Sollte ich auch nur ein Taschentuch bei diesem ebook brauchen, weiß ich wo ich (zumindest virtuell) die Rechnung für die TaTü’s hinschicken muss… 😉

Buchbesprechung: „und dann stand die Welt still…“ – Schännieh Dunkelstrauch oder der Sinn eines SuB – Abbaus…

…kam bei mir wohl noch nicht an… Nachdem ich heute erst ein Buch mit Taschentuchalarm (Leidenschaft oder Liebe: Wie würdest du dich entscheiden – von Jayden Carter) beendet hatte, konnte ich nicht widerstehen und habe mir dieses ebook gegönnt:

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und jetzt laufen die Tränen schon wieder und ich bin erst bei 12% des Buches… Manchmal glaube ich, ich habe eine masochistische Ader ;-)…

Nachtrag:

Klappentext: „und dann stand die Welt still…“ von Schännieh Dunkelstrauch
Julian ist krank. Sehr krank. Seine Zeit fristet er schon seit Monaten im Krankenhaus. Umgeben von Hoffnungslosigkeit, Angst und Schmerzen, sind die Gefühle zu seinem Pfleger Fabian das Einzige, was ihn noch davor bewahrt, sich gänzlich selbst aufzugeben. Doch erwidert dieser seine Gefühle?

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Ich habe bei diesem Buch mitgelitten, mitgefiebert und mich zum Schluss aus tiefstem Herzen mitgefreut.
Schännieh hat mit diesem Buch eine zu Herzen gehende Geschichte geschrieben. Ob nun alles korrekt recherchiert ist, kann und will ich nicht beurteilen (wenn ich das wollte, dann hätte ich ein med. Fachbuch lesen müssen…). Es hat sich für mich vollkommen „rund“ und stimmig gelesen, es gab für mich nichts, an dem ich mich hätte stoßen können. Es hat mich aufgewühlt und Dank des Happy Ends dennoch zufrieden zurück gelassen.
Was zudem am Ebook-Markt (scheinbar) nicht selbstverständlich ist… mir sind keine Rechtschreibfehler ins Auge gesprungen und das lag sicherlich nicht an den Tränen die darin standen ;-).
Dies ist ein Buch, das ich trotz des aufwühlenden Verlaufs mit Sicherheit nicht das letzte Mal gelesen habe.

Von mir erhält dieses Buch ganz klare

♥ ♥ ♥ ♥ ♥

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Anmerkung: Die Erlöse aus diesem Buch werden in kompletter Höhe an den Orden der Schwestern der perpetuellen Indulgenz Berlin gespendet. Die Autorin sowie alle Mitwirkenden verzichten auf Tantiemen oder Honorare.