„Café der Nacht“ – Susann Julieva

Klappentext
Als der schüchterne Maxim Besitzer des legendären Künstlertreffs „Café der Nacht“ werden soll, beginnt eine Reise zurück in seine Vergangenheit. Er wird mit schillernden alten Freunden, vor allem aber der Erinnerung an den genialen Schauspieler Monroe konfrontiert. Die Liebe zu dem charakterstarken Rebellen hat Maxim geprägt, doch alles kam anders, als erhofft.
Inspiriert vom Café und seinen Künstlern erkennt Maxim, dass ihm eine ungeheuerliche zweite Chance geschenkt wurde. Es ist noch lange nicht zu spät, seine Träume zu leben. Alles, was er dafür braucht, ist Mut.

Das Taschenbuch hat 344 Seiten.

  • von mir im Juni 2015 gekauft – zwischenzeitlich gibt es eine Neuauflage des Buches

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Es ist schon einige Zeit her, dass ich dieses Buch gelesen habe und immer noch fällt es mir schwer, die richtigen Worte dafür zu finden.

Von berührend, bis unglaublich, über eindringlich und intensiv, bis fesselnd und dramatisch ging und geht mir alles durch den Kopf. Die Protagonisten, allen voran Maxim, waren nicht nur „Darsteller“ in einem Buch, sie haben mich begleitet oder besser gesagt, ich durfte sie durch ihre Geschichte begleiten. Es war faszinierend für mich, eine relativ lange Zeitspanne mitverfolgen zu können, wie sich Maxim entwickelt, welche wirklich besonderen Menschen er trifft und wer sein Leben eben über diesen langen Zeitraum begleitet hat. Susann Julieva erzählt zwar eigentlich Maxims Geschichte, lässt aber dennoch auch die anderen Protagonisten nicht außen vor. Man erfährt viel über Monroe, der ebenfalls ein ganz besonderer Charakter ist, und dessen Aktionen und Reaktionen, je weiter man in das Buch eintaucht, immer verständlicher werden, aber auch Dela hinterließ ihre Spuren bei mir, sodass ich mich wirklich gut aufgehoben gefühlt habe.

Das Ende kam so wie es kam, auf der einen Seite überraschend, auf der anderen aber vollkommen logisch und verständlich. „Café der Nacht“ ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Die Art wie das Buch geschrieben ist, ist keinesfalls Mainstream.
Mich hat es gefordert, mitgenommen (in jeglicher Hinsicht) und mit einem tollen Gefühl zurückgelassen. Dennoch war ich traurig, Maxim und seine Freunde zurückzulassen und nicht mehr an ihrem Leben teilhaben zu können.
Ich hoffe schwer, dass ich demnächst einmal ein ruhiges und entspanntes Zeitfenster haben werde – denn dies ist kein Buch für „schnell mal zwischendurch“ – und freue mich schon jetzt auf den re-read dieses Buches.
Juliane vom Blog „Like a Dream“ schrieb in ihrem Review bereits vor längerer Zeit etwas von einer Fortsetzung. Und endlich ist sie da 🙂 und bereits auf meinem Reader, denn wie angemerkt, zu guten Freunden kehrt man immer wieder gerne zurück. Ich freu‘ mich wie ein Schnitzel darauf! Der Weihnachtsurlaub kann kommen, denn dann werden beide Bücher zusammen genossen, sodass es eine direkte „Verbindung“ zum „vorher“ und „jetzt“ geben wird.

Bis bald,

El Ma

Weitere Meinungen zu dem Buch findet ihr hier bei TheWorldofbigEyes, Like a Dream-1 & Like a Dream-2.

Nachfolgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als mögliche Werbung, auch wenn ich nichts daran verdiene:

Kaufen kann man es hier & hier  |  mehr zum Dead Soft Verlag findet ihr hier
mehr zur Autorin findet man hier (inkl. weiterer Kaufmöglichkeiten)

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„Refugium: Seelenstaub“ (Buch 1) – Susann Julieva

refugium

Klappentext
Poe läuft die Zeit davon: Von mysteriösen, dunklen Mächten gejagt, schlägt er sich mit seinem besten Freund Remy als Taschendieb und Trickbetrüger durchs Leben. Doch auch Remy flieht vor einem Schicksal, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt – wären da nicht Poes geheimnisvolle Kräfte, die das Blatt noch wenden könnten. Während ihre Lage immer bedrohlicher wird, begreift Poe, dass es für ihn keine Zukunft ohne Remy gibt, denn dieser ist der Teil seiner Seele, den er unmöglich verlieren kann…

Entspricht 332 Romanseiten. Buch ist in sich abgeschlossen.

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Wow!
Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass Fantasy eigentlich so gar nicht mehr Genre ist, Urban-Fantasy habe ich bis dato gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Dennoch habe ich es auf einen Versuch ankommen lassen und mich auf eine Empfehlung und das „versuch’s einfach mal“ eingelassen. Und nochmal wow!
Selten gab es ein Buch, das mich auf jeder einzelnen Seite so mitgenommen hat. Ich habe mit Remy mitgelitten, mit Poe gebangt, mich mit beiden mitgefreut, wenn es wieder mal ein kleines Highlight für sie gab und ich habe Tränen mit und wegen ihnen vergossen (und zwar nicht wenige!).
Ich habe zusammen mit den beiden Jungs Abenteuer erlebt und eine Welt kennengelernt, die so bildhaft beschrieben wird, dass man meint selbst dort zu sein.

Poe weiß, dass er anders ist als andere Menschen. Dies durfte er schon als Teenager feststellen, als er seinen Freund Remy gerettet hat. Seit diesem Ereignis sind die beiden auf der Flucht und schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Sie erleben sagenhafte Abenteuer, lernen neue Menschen kennen und sind verwundert, dass diese es gut mit ihnen meinen. Bis zum großen Showdown stehen Poe und Remy Seite an Seite, auch während Remys ganz schweren Zeiten.

Ich habe einige Seiten gebraucht, um in das Buch hineinzukommen, dies lag aber eher an meinen Vorbehalten dem Genre gegenüber als an der Geschichte selbst, denn die ist fantastisch  💜.

Für alle die Bedenken haben könnten, weil es das erste Buch einer Reihe ist, denen sei gesagt, das Buch ist in sich abgeschlossen und hat ein Happy End. Es werden aber doch einige sehr interessante Nebencharaktere vorgestellt, die meiner Meinung nach durchaus jeder für sich eine eigene Geschichte verdient haben.

Macht es wie ich, lasst euch darauf ein und genießt eine wunderbare Geschichte mit zwei absolut liebenswerten Protagonisten.

Liebe ist was dich lächeln lässt wenn du müde bist.
                                                                  Paulo Coelho

 Fragt Remy, er weiß das 🙂

Bis bald,
El Ma

Nachtrag:  Ich hole mir auf jeden Fall noch das Taschenbuch dazu 🙂 

Kaufen könnt ihr das Buch hier & hier  |  den Cursed Verlag findet ihr hier  |  mehr zur Autorin gibt es hier