„Family Obligations“ – Vivien Dean & Rick R. Reed

Klappentext *)
Tate D’Angelo always thought he knew who his father was: beloved doctor, devoted husband and father…. Everyone at the funeral shared the same glowing stories of a kind soul. So when his father’s old college buddy, Randy, approaches him after the service, Tate expects to hear echoes of the same.

Instead, he gets a lifetime’s worth of letters that tell a different tale and cause him to view his father—and his family—in a whole new light.

The truth, about a secret romance kept buried for decades, astonishes him. Overwhelmed by grief and confusion, Tate is unsure if he can bear learning how the lives of two men entwined over the years, but he reads on anyway, discovering more to value, more to respect, and most importantly, more to love about the man who raised him.

A Bittersweet Dreams title: It’s an unfortunate truth: love doesn’t always conquer all. Regardless of its strength, sometimes fate intervenes, tragedy strikes, or forces conspire against it. These stories of romance do not offer a traditional happy ending, but the strong and enduring love will still touch your heart and maybe move you to tears.

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Kurze Zusammenfassung des Inhalts:
Tate D’Angelo kennt seinen Vater nur als beliebten Arzt und hingebungsvollen Vater und Ehemann. Bei dessen Beerdigung trifft Tate auf einen ihm unbekannten Mann, der sich als alter Freund des Vaters vorstellt und ihm ein Päckchen mit Briefen übergibt. Tate nimmt sich Zeit und Muse, liest die Briefe und lernt seinen Vater ganz neu kennen …

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Puh … Es passiert selten, dass mir zu einem Buch die richtigen Worte fehlen. Es ist schwierig, die Emotionen, die mich beim Lesen überrollt haben, überhaupt zu greifen. Ich habe sicherlich 95% des Buches mit tränenüberströmtem Gesicht vor dem Reader gesessen. Die Geschichte ist sehr bewegend, auch wenn ich so manchen Gedankengang von Tates Vater Marc emotional nicht ganz nachvollziehen konnte (aber nur aus persönlichen Gründen und nicht weil es nicht verständlich geschrieben war), so war es von der rationalen Seite her sehr wohl zu verstehen.

Die eigentliche Geschichte, in der es in dem Buch geht, liegt 40 Jahre zurück, die Zeiten waren anders und die Einflüsse aus Erziehung, Regeln und Weltanschauung waren ganz andere als heute.
Ich hatte das Gefühl, dass auch Tate am Anfang mit der Entscheidung seines Vaters gehadert hatte, aber nun ja, er lebt ja auch heute im Hier und Jetzt.

Die Geschichte wird überwiegend in Briefen erzählt, die mir beim Lesen fast das Herz gebrochen haben, wie mag es dann erst den beiden Verfassern ergangen sein.

Es gibt in diesem Buch zwar kein Happy End, dies weiß der Leser aber bereits nach den ersten Seiten. Das Ende ist eine kleine Überraschung – ich hatte mir ein anderes ausgemalt (das passiert, wenn das Wunschdenken überhand nimmt) – und ließ mich mit einem überraschten „oh“ zurück. Die Geschichte ist kurz und wie ich finde wahnsinnig intensiv und traurig, aber dennoch kann ich nicht sagen, dass ich jetzt deprimiert ins Bett gehe, denn ich glaube, dass so wie es dann letztendlich kam, ein jeder seinen Frieden gefunden hat.

Bis bald,

El Ma

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*) Das Copyright für Bild und Klappentext liegt beim Verlag Dreamspinner Press

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